Derzeit sind meine Nächte kurz. Ich schlafe schlecht, trotz fehlendem Vollmond.
Es ist etwas anderes, das mich nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Liebe? Der Versuch, sich in Geduld zu üben? Geduld. Wieder einmal. Habe ich ein Ziel vor Augen, schaue ich nicht nach links und rechts.
Kein Wunder, dass ich die Anrufe des sich verwählten Anrufers langsam als unangenehm empfinde. Er ist inzwischen dazu übergegangen, mir ein schönes Wochenende zu wünschen. Auf diese Hartnäckigkeit war ich nicht gefasst und ich werde dem Ganzen mit hoher Wahrscheinlichkeit bald ein Ende setzen. Ich möchte nicht mit ihm Kaffee trinken gehen und ich möchte ihn auch nicht näher kennenlernen.
Ich möchte keine erzwungene Liebe.
Und so übe ich mich auch weiterhin in Enthaltsamkeit.








Und so übe ich mich auch weiterhin in Enthaltsamkeit.
2008, das Jahr des Zölibats…
Du bist schon eine verrückte.;-))
Das mit diesen blöden Anrufen kann ich nachvollziehen.
Aber Enthaltsamkeit? Ich weiß nicht, wer hat was davon, außer dass man selbst leidet?
Natürlich besteht immer das Risiko, dass man auch bei einer neuen Liebe leidet, aber das sehe ich ja eh etwas anders als Du.;-)
Ich lasse mich drauf ein, ohne an das Danach zu denken, wohlgemerkt die Enthaltsamkeit auf das Gefühl bezogen.
OK, dann leide ich eben danach, aber vielleicht war es auch das wert.
Und ja, meine Schlaflosigkeit ist ja fast schon sprichwörtlich.;-) Gerade im Moment.
Ach, ich bin nicht verrückt.
Ich habe es nur zur Zeit gern ruhig und ausgeglichen. Würde ich mich bspw. auf den „Anrufer“ einlassen, wäre mir das viel zu viel unnötiger Stress. Denn für mich steht fest, dass es mich bereits jetzt nervt, permanent von einem Mann angerufen zu werden, ohne dass ich darum gebeten habe.
Naja, und du und die Liebe…. ein endloses Thema.
@unbekannter
wie? du auch? so richtig mag ich dir das gar nicht glauben.
hallo,
enthaltsamkeit ist ja lustig, aber macht sie sinn ?
wenn man ihr keien sinn gibt ein ziel dann ist es nur noch eine qual. man redet es sich dann ein das man enthaltsam ist, in wirklichkeit ist man ziellos.
die große thematik des fastens, jedenfalls hatte es dazu einen ansatz gegeben, warum ist noch ungewiss, ist/ war ja groß im kommen.
schwachsinn.
enthaltsamkeit hat mehr mit dem finden von zielen oder sich seiner person bewusst- zu- werden zu tun. mit deratigen zielen macht es sinn, aber auch nur wenn ein ende absehbar ist.
@paradalis: wer soll dich denn anrufen wenn nicht ein fremder ?
@gokui
du hast natürlich recht. sehr spitzfindig. wer sollte mich anrufen, wenn nicht ein fremder? die bekannten anrufer sind mir ja bekannt und durchaus vertraut. in welcher hinsicht auch immer.
tja.
du bringst es halt auf den punkt.
@paradalis,
bringe ich es tatsächlich auf den punkt ?
*schaue erstaunt*
nun ich dneke ich kenne dich nicht genug, aber ich habe den eindruck das der geist und alles was dmait zusammenhängt in dir kein ruhiger geist ist. es ist ein kreativer. und ein kreativer geist braucht auch neue eindrücke.
die frage ist nur, wieviele neuen endrücke ein kreativer geist verarbeiten bevor das leiden der wahnsinn beginnt ?
@gokui
ich sage doch, du bringst es auf den punkt.
eben auch gerade mit dem letzten satz. ich leide ungern. schönen sonntag wünsche ich!
h.
„wie? du auch? so richtig mag ich dir das gar nicht glauben.“
Ich weiss, Wanderpokal und so…
guten morgen. das bild mit dem pokal hast du doch von dir selbst vermittelt.
davon abgesehen. ich glaube nicht an solche inflationären zustände.