Morgens, wenn ich vom lauten Schnarchen meines Bettgefährten aufwache, ist es am Schönsten.
Himmelhoch steigt die Sehnsucht zum Auserwählten und zu Tode geliebt fällt man aus allen Wolken. Die Last der Lust. Die Vergänglichkeit ereilte mich im höchsten Augenblick der Lust.
Seine Hand umschließt fast beiläufig meine Brust.
Lange Zeit erschien mir auch das als nostalgische Reminiszenz an Vergangenes.
Erinnerung.
Heißt es nicht oft, die Grenzen zwischen Leben und Kunst sind fließend?
Neulich war überflüssigerweise wieder einmal meine Cousine zu Besuch. Ich saß ihr überflüssigerweise gegenüber und betrachtete überflüssigerweise ihre neue Haarfrisur. Überflüssigerweise erwähnte sie ständig ihren Meister. Den Meister der überflüssigen Haarkreationen. Ich spürte einen Luftzug auf der Treppe und an mir vorbei huschten zwei weitere langbeinige fremde Cousinen, die überflüssigerweise ebenso überflüssiges Geflüster von sich gaben. Sie waren überflüssigerweise auf den Punkt gebracht, auf Bein und Po, auf Mund und Augenaufschlag, auf unschuldige Raffinesse, auf Verführbarkeit und Verführungskunst, auf falsche Eleganz. Eine Synthese von Weiblichkeit.Schon, wenn man eine Pappnase aufhat, ist man ein anderer Mensch und das Leben bekommt Varianten…












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