Paradalis’s Weblog

Jener Tag

Veröffentlicht in Aktuelles by paradalis am Mai 28th, 2008

… der der Nacht folgte, in dieser ich mich unruhig von einer Seite auf die andere bewegte, verhieß nichts Gutes.
Wir hatten Wüstenwind. Eine tropische Hitze würde uns heimsuchen.
Ich reiste mit leichtem Gepäck und hoffte auf eine Abkühlung. Ein, wie ich wusste, von vornherein schier unmögliches Unterfangen.

Zurück blieben ein ratloser Hund und jede Menge neugieriger Fragen.

Der Tod

Veröffentlicht in Aktuelles by paradalis am Mai 27th, 2008

(c)Eugenio Recuenco

… ist ein merkwürdiger Gesell´.
Er holt diejenigen, von denen er annimmt, dass es an der Zeit ist.
Und obwohl man selbst nicht gestorben ist, hat er die Kraft, auf andere Menschen, auf die, die noch nicht an der Reihe sind, zu wirken.

Verhaltensweisen werden überdacht. Das, was man negativ gesehen hat, bekommt eine andere Sichtweise. Es werden nach VerhaltensBegründungen gesucht und auch gefunden. Sie erscheinen in einem anderen Licht und man kann sich direkt mit ihnen anfreunden. Was als vermeintliche Schwäche empfunden wurde, ist am Ende gar keine mehr. Es verkehrt sich ins Gegenteil. Und falls nicht, ist es auch nicht schlimm.
Ein Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch.
Zu Lebzeiten.

Man behält den Verstorbenen in guter Erinnerung.

Ist es das, was der Tod beabsichtigt?
Dann ist dieser merkwürdige Gesell´ gar nicht so übel, wie allgemein angenommen.
Er lehrt uns Toleranz.

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Hab es gut, da oben.

Die Hülle

Veröffentlicht in Aktuelles by paradalis am Mai 25th, 2008

Wenn Marie erwacht, sieht sie sie als erstes.
Sie hängt nutzlos an der Vorderseite ihres Kleiderschrankes.
Transparent.
Und inzwischen leicht angestaubt. Wie so vieles in ihrem Leben. Sie sollte sie endlich entfernen, denkt Marie mit einem mürrischen Blick auf die Hülle. Schon geraume Zeit fragt sie sich, was sie in dieser suchte und glaubte, gefunden zu haben. Nun hängt sie noch immer da, obwohl die Suche längst als ergebnislos abgeschlossen gilt. Sie kann sich nicht von ihr trennen, das ist offensichtlich. Was wird sich auch ständig vom Schrank daran erinnert! Sie hätte den Schrank gleich mit hinaus werfen sollen. Ein makaberes Bild, das Marie malt. Ein Schrank, auf dessen Rücken eine angestaubte Hülle klebt, die sich nicht entfernen lässt, oder doch eher eine Hülle, die aufgeknüpft am Schrank hängt? Hätte die Hülle ein Gesicht, würde ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zunge aus dem Hals hängen, wäre die Hülle keine Hülle, sondern ein Körper, der leblos mit herausgestreckter Zunge und blau verfärbten Gesicht an Maries Schrank hängt, würden sich mit Sicherheit Nadeln in seiner Brust befinden, die Marie im Voodoorausch hinein gestochen hätte.

Ab und an versucht Marie, sich der Hülle zu entledigen, die ihr Mann da gelassen hatte, als er gehen musste. So fuhr sie erst kürzlich wieder mit der Bahn. Sie muss mit der Bahn gefahren sein, denn ihren Wagen hätte er entdecken können und dieses Risiko wollte sie nicht eingehen. Sie wollte ihn beobachten. Sie wollte sehen, wie er in der morgendlichen Kühle seine zerschlissenen, blauen Strickhandschuhe über die langen Finger zog. Sie wollte sehen, wie er sein Rad aus der Eingangstür schob. Wenn es regnete, wurde sein Haar nass. Es wirkte dann weniger grau.
Vom Haus gegenüber beobachtete Marie die Tür.
Es war nur ein kurzer Moment, als er sein Rad aus der Eingangstür schob und es war genau wie immer. Ein flüchtiger Blick über die Straße und er fuhr den Bürgersteig hinunter.

Sie erhob sich und überquerte die Straße.
Die Briefträgerin betrat das Haus.
“Moment, entschuldigen Sie, ich komme gleich mit, da brauche ich nicht erst meinen Schlüssel zu suchen!”
Sie eilte zum Eingang und sprach die Briefträgerin erneut an.
“Geben Sie mir doch bitte gleich die Post für Hirndorf, mein Schlüssel ist ganz unten…”
Die Briefträgerin reichte ihr verschiedene Werbeartikel und einen großen, dicken Brief in einem roten Umschlag.
“Es hätte sowieso nicht alles in den Kasten gepasst, danke schön, so muss ich nicht erst bis hoch an ihre Tür laufen…”
Das war der Vorteil einer Großstadt.
In einem kleinen Ort weiß der Briefträger genau, wer zu wem gehört, in der Großstadt ist es ein leichtes zu lügen. Sicher würde die Briefträgerin Ärger bekommen, sollte es jemals ans Tageslicht kommen, dass sie wildfremden Personen die Post aushändigte. Denn sie konnte unmöglich wissen, dass Marie lange Zeit zu Hirndorf gehört hatte und sie sich inzwischen getrennt hatten.
Nun stand sie da, mit dem großen roten Brief in der Hand, der nicht für sie, sondern für Hirndorf bestimmt war.
Schwer wog er in ihrer Hand. Als Absender erkannte sie die Anschrift von Anna, einer ehemaligen Freundin, mit der sie doch mehr als einen gelegentlichen Briefwechsel verbunden hatte.
Sie verstand nie, weshalb diese Freundin den absoluten Rückzug wählte. Anfangs versuchte Marie zu erkunden, warum die Freundin keine Freundin mehr sein wollte, dann resignierte sie. War sie für ihre „gewesene“ Freundin nur Mittel zum Zweck? Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen? Hielt Anna den Kontakt unter dem Deckmantel tiefer Freundschaft nur, um Hirndorf nicht zu verlieren, mit dem sie länger als Marie befreundet gewesen war und von dem sie sich mehr erhoffte? Marie erinnerte sich an Vorfälle, die darauf hindeuteten. Und nun schrieb sich Anna mit Hirndorf?
Marie konnte es nicht glauben. Sie öffnete den Brief.
“Lieber Karl” las sie.
“Du hast Marie noch immer nicht vergessen? Vergiss sie doch endlich, sie ist eine falsche Schlange. Sie hat dich nie geliebt, sie hat mir dir gespielt, sie ist es nicht wert. Ich bin für dich da, wann immer du willst.”
Marie las erneut immer wieder genau diese Buchstaben.
Ihre gewesene falsche Freundin Anna schrieb Hirndorf, dass er von Marie nie geliebt worden wäre.
Er solle sie endlich vergessen, sie sei es nicht wert. Marie konnte es nicht glauben. Sie wollte es nicht glauben. Alle Buchstaben in diesem Brief beschworen seine Texte, sein Talent. Marie wurde übel.
Da stand sie nun mit dem Wissen in der Hand, das sie besser nicht hätte erfahren wollen. Er dachte also noch an sie, betäubte sich mit Arbeit und ließ sich von einer Freundin trösten.
Lange saß Marie auf dem Treppenabsatz zu seiner Wohnung und betrachtete die verschlossene Tür. Sie sah sich erneut mit der Schwere ihrer Tasche, in der sich Utensilien für ein ganzes Wochenende befand, wie sie die Treppe zu seiner Wohnung erklimmt. Sie sah sich nach Luft ringend vor seiner Tür verweilen, bevor sie endlich den Schlüssel ins Schloss steckte, zweimal klopfte und eintrat.

Marie klopfte immer an, obwohl sie seinen Wohnungsschlüssel besaß.
Sie sah ihn am Rechner sitzend. Sie sah ihn sich erhebend um ihr einen Begrüßungskuss zu geben. Sie sah ihn auch manches mal versehentlich eingeschlafen, in seinem großen Bett, das er ganz zu Beginn der Beziehung ins Wohnzimmer gerückt hatte, umgeben von seinen achtlos auf den Boden geworfenen Büchern, angelesen und weggeworfen, weil ihn die Buchstaben fremder Schreiberlinge in die Verzweiflung trieben. Unruhig schlief er und sobald Marie das Zimmer betrat, richtete er sich auf und begann sich eine Zigarette zu drehen. Sie hörte ihn fragen: “Wie geht es dir, wie war deine Woche?” und nach einer weiteren Phase des “Abtastens” hörte sie seine nächste Frage: “Hast du Hunger?”
Marie sah ihn, wie er Brote und Weintrauben und Käse auf das Brett stellte und ein Bier öffnete. Sie sah sich schweigend essen. Während Marie, sitzend auf dem Treppenabsatz, auf die geschlossene, alte Tür starrte. Es war vorbei. Er würde sich in Arbeit begraben, vielleicht in seinen Texten lieben. Doch es war vorbei. Er würde sich nie auf den Weg begeben, um den Wunsch zu äußern, erneut mit ihr zusammen zu sein.
Marie schob den geöffneten Brief unter seine Tür hindurch. Langsam schritt sie die vielen Stufen hinunter, die sie doch schon so oft mit schwerem Gepäck hinauf gegangen war. Sie wusste, nie wieder würde sie die Treppe hinauf zu seiner Wohnung gehen.
Wäre Marie überhaupt jemals wieder in der Lage, den Weg zu einem Mann zu beschreiten, um ihn dann gemeinsam mit ihm zu gehen?
Manchmal, so scheint es, ähnelt dieser Weg eher einer sorgfältigen Bepflanzung. Als ob aus dem frisch gesäten Rasen zarte Halme sprießen. Über die letztendlich doch getrampelt wird.
Ganz gleich, wer es nun ist, der die Schritte nicht sorgfältig genug setzt.

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Zurückgekehrt von ihrer Vergangenheitsreise verrichtet Marie die alltäglichen Dinge und begibt sich zur Arbeit. Sie hatte zwar versucht, Hirndorfs Hülle an seine Wohnungstür zu hängen, doch war es auch gelungen? Hatte sie die Hülle loswerden können und dabei gleichzeitig auch ihren Blick geschärft?
Überall in ihrer Nähe sieht sie seitdem Hüllen. Sprechende, leere Hüllen. Sie sieht sie, sie wird gesehen und manchmal wird sie auch angesprochen. Sie antwortet dann und hat die Empfindung mit einer Hülle zu sprechen. Sie lebt in einer Welt der Hüllen.
Gern würde sie alle Steine, Bäume und Tiere in diese Hüllen stopfen und sie anfüllen.
Ihnen Gewicht verleihen. Sie lässt es.
Tagtäglich hat Marie mit Hüllen zu tun. Tagtäglich begibt sie sich zu Menschen, die nur noch Hüllen sind. Einigermaßen gut funktionierende Hüllen. Und auch gar nicht mehr funktionierende Hüllen. Die ähneln dann den Flaschen auf den Wohnzimmertischen der Hüllen. Leer und mit hohlem Klang. In ihnen ausgedrückte Kippen und die Asche der letzten Jahre.
Neulich beispielsweise:
Frau Hülle und Herr Hülle saßen trotz des vereinbarten Termins noch immer am Esstisch und schütteten Nahrung in ihre Hüllen. Sie nahmen kaum Notiz von Marie, die sie mit einer kurzen Handbewegung auf einem harten Stuhl verwiesen. Marie saß gut auf dem Holz, das Gewicht hatte.
Sie betrachtete Herr und Frau Hülle und im Radio hörte sie die Wildecker Herzbuben.
Wie werden diese Hüllen wohl gefüllt sein, dachte sie. Sofern überhaupt etwas in ihnen zu finden sei.
Informationen aus dem Radio, Informationen aus dem Fernseher, deutsche Volksmusik und ab und an ein Teller Suppe. Was würde geschehen, nehme sie Herr und Frau Hülle und steckte sie ineinander? Sie würden passen, das ist gewiss. Aus zwei Hüllen würde sie Eine machen.
Eine Hülle ohne Reißverschluss.

Marie betrachtete also die beiden und bereitete sich auf das zu führende Gespräch vor.
Wie verdeutlicht man einer Hülle, dass sie die eingegangenen Verpflichtungen einzuhalten habe?
Die Hüllenfamilie wurde mit gesetzlichen Grundlagen gefüllt. Grundlagen, die Gewicht haben sollten.
Grundlagen, die jedoch sofort und fast sichtbar durch entgegengesetzte Hüllenöffnungen huschten.
Manchmal fragte sie sich, was die Menschen zu Hüllen gemacht hatte.
“Entwerfen Sie mit uns ihre eigene individuelle Hülle”
und:
“ich verpacke Sie genial Platz sparend.”
Irgendwer muss irgendwann dergleichen Gedanken gehabt haben.
Die Entdeckung einer Marktlücke?
Alles unterliegt der Entwicklung und eines Tages werden alle Öffnungen der Hüllen abgedichtet. Zuvor werden die Hüllen voll gestopft und es wird keine Möglichkeit mehr geben, dass irgendetwas von dem ganzen Müll entweicht.
Die herzlichen Buben werden sich mit abgestandener Hüllensuppe füllen, bis ihre Bäuche platzen.
Der Wildecker Unrat vermischt sich mit Paragraphensuppe und schließlich werden die Hüllenmenschen am eigenen Gestank jämmerlich zu Grunde gehen.
Nicht mehr lange, dann würde Marie wieder goldgelbe Sonnenblumen vom Backofenfelsen schneiden und ihre Füße würden sie vorsichtig über frisch gesäten Rasen tragen.
Jetzt jedoch, der Raps beginnt bereits zu stinken, wird sie Hirndorf den nachtblauen, sich bis dahin an ihrem Kleiderschrank befindlichen leeren Anzug auf dem Postweg zustellen.

Als Hirndorf den Anzug das letzte Mal trug, schworen sich die Beiden:
„Liebe, bis dass der Tod sie scheidet“.

(c)hh
erschienen im richmond verlag

Glück

Veröffentlicht in Aktuelles by paradalis am Mai 24th, 2008

meine Tochter, August 1988

Gestern war ich bei einer langjährigen Kundin “Baby schauen”.
Sie hat erst kürzlich das vierte! Mädchen! bekommen und ist ganz die stolze Mama. Dem Papa allerdings wird es langsam Angst. Fünf Frauen in der Familie. Das Paar strahlt ein Glück aus, das man nur schwer beschreiben kann. Der ganze “WindelWechselStress” und das nächtliche Stillen ist nebensächlich. Sie sind nicht gestresst. Sie sind ruhig und ausgeglichen. Ständig betrachten sie ihr Kind und staunen selbst aufs Neue.

Natürlich hielt ich Allison im Arm und natürlich war alles winzig und süß und einfach fabelhaft.

Ohnehin ist es ein Wunder, wie ein Mensch entsteht.
Vielleicht sollte man, gerade in den Momenten, in denen man es restlos satt hat, weil die Kinder nerven und unheimlich anstrengend sind, einmal daran denken.
Es ist ein Wunder.

Die Familie selbst? Die junge Frau erklärte mir lachend, dass sie es wahrscheinlich in zehn Jahren noch einmal versuchen wollen. Und dann ganz sicher einen Jungen bekommen werden. :-)

Gehe ich den Lauf der Zeit weiter, komme ich zu der Erkenntnis, dass die Natur es sehr gut eingerichtet hat. Denn irgendwie ist man nie kinderlos. Bekommt man selbst keine mehr, ist vielleicht das Töchterchen oder der Sohn in diesem Alter. Und falls diese Möglichkeit nicht besteht, gibt es eventuell Freunde und Verwandte…

Und man bemüht sich erneut, das Wunder der Entstehung zu begreifen.

Unter Freunden

Veröffentlicht in Aktuelles by paradalis am Mai 22nd, 2008

… sucht

DIE EINE

für die andere schon mal das passende für den richtigen moment.

danke, Sabine!
für´s “HeikeSpecial”.

(obwohl ich ja fast annehme, du willst mich noch verrückter machen, als ich so schon bin!)
*g*

:-))

Eine andere Geschichte

Veröffentlicht in Aktuelles by paradalis am Mai 22nd, 2008

(Bildquelle unbekannt)

Die Straße ist ebenso holprig wie damals.

Keinen Abend kam sie mit heilen Knien nach Hause. Schuld waren die Schlaglöcher und das alte Rad des Bruders. Das ist nun schon Jahrzehnte her und Hannah kann nicht einmal genau sagen, was der eigentliche Grund für den Besuch ihres alten Heimatdorfes ist. Vor mehr als dreißig Jahren war sie glücklich, dass sie dem Dorf und den Bewohnern den Rücken kehren konnte und sich in der Stadt niederließ. Die Bewohner des Dorfes waren ihr immer ein wenig unheimlich, als Mädchen schon, und selbst jetzt, als erwachsene Frau beschleicht sie ein ungutes Gefühl, als sie die noch immer von den inzwischen alt gewordenen Menschen bewohnten Häuser erblickt.

Sie fährt die Straße entlang, und von beiden Seiten strecken sich ihr zartgliedrige, weiße Finger entgegen. Es liegt Reif. Der Winter hält auch in dem kleinen Dörfchen Einzug.
Hannah fährt nur Schritttempo und überlegt, ob sie zu Fuß weiter geht. Sie stellt ihren Wagen am ehemaligen Dorfkonsum ab. Das Haus verfällt. Es war nicht immer ein Dorfkonsum. Hannah lernte erste Buchstaben, erste Worte, als das Haus den Wissensdurst neugieriger Erstklässler stillte. Zwei Klassen wurden von einem Lehrer in einem Raum unterrichtet. Zur Toilette musste man über den Hof. Immer rannte man zum abgesessenen Plumpsklosett. Im Winter vor Kälte und im Sommer, weil das Örtchen der Versammlungsort der Fliegen war. Es war einfach nur widerlich, den Abort zu benutzen und man rannte eben, weil der Drang nach Erleichterung unerträglich wurde und man rennen musste.

Eine Frau im dicken Pelz und schwerem, leicht schwankendem Gang nähert sich ihr. Sie sieht aus wie ein Braunbär, schmunzelt Hannah. Wie ein Bär, dem der eigene Pelz zu schwer ist. Und ein wenig wie ein Seemann, mit ihrem wiegenden Gang. Hannah kennt die Frau nicht. Es muss eine Zugezogene sein. Sorgfältig streift sich Hannah wollene Handschuhe über ihre kalten Finger, zieht sich die Mütze tiefer ins Gesicht und schlingt um ihren Hals einen warmen Schal.
Sie wechselt ihre Schuhe und verknotet die derben Schnürsenkel.
Gut, dass ich daran gedacht habe, denkt sie. Die Wege jenseits der Straße werden nicht besser geworden sein im Laufe der vergangenen Jahre.
Mit einem merkwürdigen Gefühl zwischen Freude und Angst schließt sie ihren Wagen, nimmt ihre Tasche, hängt sie sich über die Schulter und macht sich auf den Weg. Alte Pfade will sie gehen. Alte Erinnerungen herauf beschwören? Ungute Erinnerungen ablegen?
Die Frau im dicken Pelz ist im Nebel verschwunden, der sich plötzlich wie eine Vorahnung über das Dorf legt. Es ist heller Tag und dennoch scheint es, als ob die Nacht erste Zeichen schickt.
Hannahs Schritt verlangsamt sich, als sie sich dem Haus des Eigenbrötlers nähert.
„Hansi, Hansi!“ hört sie die Kinderschreie im Ohr. „Hansi hat den Arm verloren, Hansi hat den Arm verloren!“ summt es in ihrem Kopf.
In der Gruppe waren wir immer stark.

Hansi, Hannah kennt bis heute nicht seinen genauen Namen, ängstigte nicht nur die Kinder im Dorf. Hansi spinnt, sagten die Erwachsenen, wenn sie im Dorfkrug ihr Bierchen tranken. Vor Hansi muss man sich in Acht nehmen. Hansi hätte einmal zu tief ins Glas geschaut, erzählten sich die Leute hinter vorgehaltener Hand. Ein Häcksler trennte ihm den Arm vom Leib.
Schaute er der Dorfschönen nach, als sein Arm in den Häcksler geriet? Das ist nicht geklärt, es ist so vieles nicht geklärt. Wenn sie Hansi hänselten, wedelte er mit seinem Stumpf. Glatt war der Stumpf und vorn zugenäht, nein, wie mit nachlässigen Stichen zugezogen. Und Hansi bekam diesen traurigen Blick. Die Brauen zogen sich zusammen und sein Mund wurde schmal. Der Stumpf hing an seiner rechten Körperhälfte und baumelte in der Luft.

Einmal lugten Hannah und ihre Freunde neugierig durch ein Fenster von Hansis Behausung. Hansi stand vor einem großen, mannshohen Spiegel und bemühte sich mit der linken Hand, der einen, die ihm geblieben war, die Knöpfe seiner längst verschlissenen und zu klein gewordenen Uniform zu schließen. Hansi war damals, noch zweiarmig, Zugbegleiter und in unserer Fantasie verlor er so manches Mal seinen Arm auf den Schienen. Er war nicht einfach in den Häcksler gekommen. Vielleicht hatte er ja ebenso wie wir Pfennige auf die Schienen gelegt, um sie von den darüber hinweg brausenden Zügen platt zu walzen. Vielleicht hatte er den herannahenden Zug nicht gehört und dieser fuhr ihm dann den Arm ab. Und Hansi schleppte sich blutend zum nächsten Gehöft. In der Fantasie war alles möglich.
Oder Hansi rettete einem kleinen Hündchen das Leben, das sich zwischen den Schwellen verklemmte und bekam dabei seinen Arm nicht frei, als der Zug nahte. Vielleicht wollte Hansi auch der Dorfschönen einen, in voller Blüte stehenden Kirschzweig brechen und übersah bei seiner Mutprobe den Baum, welcher ihm den Arm abriss, als er sich aus dem Zugfenster lehnte. Wer weiß das schon.
Ich werde Hansi danach fragen, denkt Hannah. Er wird mir nichts tun, ich bin kein Kind mehr. Sicher erkennt er mich nicht, es sind mehr als dreißig Jahre ins Land gezogen. Er wird nicht mehr wissen, dass ich mit am lautesten schrie. Damals war ich klein und rundlich, mit kurz geschorenem Haar und Schorf an den Beinen. Ich wirkte immer wie ein Bengel. Ich werde ihn einfach fragen. Ich werde ihn fragen, wie er seinen Arm verlor.
Und Hannah läutet an Hansis Tür.
Hans-Georg Münsterfeldt liest sie. Seit wann hat er ein Schild an der Tür? Und Hans-Georg heißt er also. Hannah schellt erneut.
„Moment, Moment“ tönt eine brummige Stimme. „Ich komm ja schon, ich komm ja schon.“ Schlurfende Schritte nähern sich. Hansi muss inzwischen weit über siebzig sein, denkt Hannah.
Wir waren zu dieser Zeit sechs oder sieben, Hansi an die vierzig. Die Tür öffnet sich einen Spalt. Ein grauer Kopf mit buschigen Augenbrauen, die Haut faltig und voller Altersflecken, erscheint im Türrahmen. Ein kleiner, krumm gewordener alter Mann, der sich auf eine Gehhilfe stützt, sieht Hannah an. Er muss geschrumpft sein, er war ein Hüne, damals…
„Gut, dass du kommst, Hannah“, sagt Hans-Georg Münsterfeldt. „Ich habe schon auf dich gewartet.“ Hansi öffnet einladend die Tür. „Ich gieße uns einen Tee auf, vielleicht magst du dich inzwischen setzen?“
„Woher wussten Sie, dass ich den Weg zu Ihnen finde?“ entgegnet Hannah. „Mein Kind, manche Dinge weiß man einfach.“ Und Hans-Georg schlurft müden Schrittes in eine Richtung, in der Hannah die Küche vermutet. Das Pfeifen des Teekessels reißt sie aus ihren Gedanken. Dampfend und wohlriechend steht der Tee auf dem kleinen Tisch neben dem Spiegel, in dem sie damals Hansi beobachteten.
„Ja, Hannah. Ich bemerkte wohl, dass ihr mir zugeschaut habt, als ich mühsam meine Uniform schloss.“ Hört sie die Stimme Hans-Georgs. „Und ich spürte auch, selbst durch die Scheibe meines Fensters, dass du mir gern behilflich gewesen wärst. Als einzige dieser schreienden, plärrenden Quälgeister.“
Hannah schaut beschämt zu Boden. Sie hatte den Mut nicht und schrie im Chor mit den anderen Kindern.
„Glaube nicht, mir sei entgangen, was über mich gesprochen wurde. Die Gerüchte drangen auch zu mir.“ Leise wiegt Hansi seinen Kopf von rechts nach links und links nach rechts. Tick Tack, Tick Tack, wie ein Uhrpendel.
„Hin und Her, Hin und Her, Hansis Arm ist nicht mehr schwer!“ Noch so ein Singsang, der sich plötzlich als Erinnerung in Hannahs Kopf festsetzt. „Ihr seid sehr grausam zu mir gewesen.“
Hans-Georg Münsterfeldt blickt Hannah gerade in die Augen. Schwarze, leicht trübe, alte Männeraugen treffen auf strahlendes Blau.
Ein Blau, in dem sich Tränen des Bedauerns sammeln. „Du musst jetzt nicht weinen, Hannah, ihr wusstet es nicht besser. Und - ich werde dir nun die Wahrheit erzählen. Die Wahrheit meines verlorenen Arms. Trink einen Schluck Tee, mein Kind. Er wird dich wärmen.“

„Es war kurz nach meinem fünfunddreißigsten Geburtstag.“ Hans-Georg räuspert sich. „Verliebt war ich damals, in eine wunderschöne Frau. Lana hieß sie und sie war eine Aussiedlerin. Sie arbeitete hier in einer unserer Textilfabriken. Morgens stieg sie in den 5.32 Uhr Zug um auf Arbeit zu gelangen. Der 15.45 Uhr Zug brachte sie wieder in ihre Unterkunft. Täglich sah ich Lana und sie sah mich, doch mehr als ein verstohlenes Lächeln konnte ich ihr nie entlocken. Eines Morgens hielt ich vergebens nach ihr Ausschau. Auch an den folgenden Tagen fuhr Lana nicht mit dem Frühzug und auch nicht einen Zug später. Sie fuhr bei keinem meiner Kollegen mit, die ich nach Lana fragte. Etwas Schlimmes war geschehen. Es konnte gar nicht anders sein. Ich machte mich also auf die Suche nach meiner einzigen großen Liebe. Ich musste sie finden. Ich lief durch die Straßen der Stadt und glaubte verrückt zu werden. Ich tauschte meinen Dienst, fuhr täglich mit einem anderen Zug und quälte all meine Kollegen mit Fragen. Keiner hatte Lana gesehen. Lana war und blieb verschwunden. Meine Suche begann im Frühjahr, der Zeit der tauben Nesseln, der Gänseblümchen im grünen Gras und der Ostermärsche. Viele Menschen kreuzten meinen Weg. Mit rudernden Armen, ja Esther, damals hatte ich noch zwei von diesen, “ und Hans-Georg wedelt mit seinem Stumpf vor Hannahs Nase, „beschrieb ich Lanas Gestalt und versuchte mit meinen Worten ihre Schönheit sichtbar zu machen.“ Hannah lauscht gespannt, ihr Tee ist längst kalt, ihre Wangen sind von Rot überzogen. Ungeduldig mit den Füßen wippend wartet sie auf die Fortsetzung der Geschichte. „Ich fragte viele Menschen, ich bereiste viele Länder. Ich machte Bekanntschaft mit Lügnern, Hehlern und Betrügern. Mit Scharlatanen. Mit ehrlichen Menschen. Und ich lernte einen großen Dichter kennen. Er war Jude aus dem deutschsprachigen Raum Rumäniens. Seine Gedichte mag ich heute noch.“

Hans-Georg kramt in einer Schublade seiner alten Kommode und unter Stöhnen und Ächzen hält er Hannah schließlich ein kleines Bändchen hin. „Die Niemandsrose“ liest sie. Und den Namen des Dichters.
Hannah schließt die Augen und die Familiengeschichten ihrer Großeltern stehen bildhaft vor ihr. Sie sieht die Stiefel in Höhe des Kopfes ihrer Mutter, die damals ein Kind war. Russen wären es gewesen, denen Mutter ihr Bett überlassen musste. Russen wären es gewesen, die eine Unterkunft benötigten. Auch Mutter sprach oft davon und beschäftigte sich stundenlang mit eben diesem Gedichtband.

„Also, auch in Wien und Paris suchten sie nach ihrer Lana?“ Beredtes Schweigen ist die Antwort. Dann fährt er fort. „Weißt du, die Begegnung mit ihm, dem Dichter, war eindrucksvoll. Ich, ein einfacher Eisenbahner. Belesen zwar, doch aus einem winzigen Dorf, im Gespräch mit ihm. Er, der kurze Zeit später von einer Brücke sprang und ertrank. Traurig. Traurig.“
Hans-Georgs Kopf bewegt sich wieder im Takt eines imaginären Uhrenpendels.
„Auf meiner Suche konnte er mir jedoch nicht behilflich sein. Lana fand ich auch in Paris nicht.“ Hans-Georg ist in seinen Erinnerungen versunken.
„Aber Ihr Arm, Herr Münsterfeldt, wie verloren Sie denn nun Ihren Arm? Und fanden Sie Lana?“ Hannahs Ungeduld wächst.
„Mein Arm… ich kann mich nicht erinnern.
Eines Morgens wachte ich an einem Bahndamm auf und der Arm war fort.“
Hansi sieht Hannah schmunzelnd in die Augen.
„Du glaubst mir nicht. Du möchtest wie all die anderen schreienden Gören eine Geschichte hören. Du möchtest die Wahrheit. Warum möchtest du die Wahrheit? Nutze deine Fantasie, mein Kind.“
Hannah erhebt sich und steht vor dem alten Mann mit dem Stumpf an der rechten Seite seines Körpers. Sie ist nicht schlüssig, ob sie verärgert oder belustigt sein soll.
„Setz dich, Hannah, setz dich. Was hast du erwartet? Ich habe dir viel erzählt in dieser Stunde. Benutze deine Fantasie.“ wiederholt Herr Münsterfeldt. Er wendet seinen Blick in Richtung Küche und ruft mit sanfter Stimme:
„Können wir bitte noch Tee haben?“ Die Tür öffnet sich. Eine schlanke Frau bringt ein Tablett.

„Danke Lana.“
Und Hans-Georg legt mit einer zärtlichen Geste seine linke Hand auf Lanas Wange.

 

(c)hh, erschienen in Pulsschläge 2006

Eine Geschichte

Veröffentlicht in Aktuelles by paradalis am Mai 21st, 2008

(Bildquelle:Vladimir B.)

Es muss an der Schwere der Teller gelegen haben, die mich vorzeitig aus meinen Träumen riss. Vielleicht trug ich sie, vielleicht lagen die Teller aber auch schwer wie Blei auf meinem Körper. Vielleicht war die Ursache auch eine weitere, im Sessel am Fenster verbrachte Nacht.
Ich kam gerade von einer Reise, von der ich nicht mehr weiß, wo sie begann und welchen Verlauf sie genommen hatte. Mir war nur noch in Erinnerung, dass ich mir am Bahnhof die Hände waschen wollte, die Bahnhofstoilette jedoch längst abgerissen war und sich somit keine Waschgelegenheit in der ganzen Gegend aufspüren ließ. Nur noch eine kurze Strecke mit dem Zug, dachte ich, dann wäre ich endlich zu hause.
Der Bahnsteig führte über zwei dicht mit Wagen aller Klassen befahrene, mehrspurige Straßen, selbst schwere Lastkraftwagen fuhren mit einer so hohen Geschwindigkeit, dass es schwer war, die Straße zu überqueren und an das nächste Gleis zu gelangen. Es war merkwürdig. Ich bewegte mich von einem Gleis zum anderen und überquerte ständig diesen vielbefahrenen Asphalt. Die Züge allerdings fuhren genau in dem Moment wieder los, als ich einsteigen wollte. Endlich gelang es mir und stieg in den Zug, der ohne eine Zwischenstation direkt nach C. fuhr. Es gab nur ein Abteil. Der Zugführer, ein dünner Mann mit ergrauten langen Haaren, stand hinter einer gläsernen Zwischenwand. Seine Kopfhaut überzogen spärliche Haarfäden. Sie klebten schwitzend am Kopf und endeten in einem Zopf, der durch ein billiges, rosa farbenes Haarband zusammengehalten wurde. Ich kenne diese Bänder. Als Kind, ich spielte viel mit meiner Großmutter, tüteten wir sämtliche Gegenstände aus unserer Umgebung ein und ich verschloss diese mit rosa farbenen Haarbändern. Dann verkauften wir uns diese Tüten gegenseitig und bildeten uns ein, besonders pfiffige Händler zu sein. Es war kein Spielgeld, mit dem wir handelten. Wir handelten mit Nichts. Mit einem Handschlag. Eine Hand erfasste die andere und wir waren zufrieden. Stunden konnten wir damit zubringen, imaginäre, nutzlose Sachen zu kaufen und zu verkaufen. Überhaupt. Meine Großmutter…
(doch das sind andere Geschichten)

Der Zugführer hatte die Heizung bis zum Anschlag aufgedreht. Nicht nur ich bekam immer schwerer Luft. Auch die anderen Fahrgäste hatten inzwischen hochrote Gesichter, keuchten und stöhnten und wischten sich ständig den Schweiß vom Körper. An ihrer Kleidung zeichnete sich deutlich die Feuchtigkeit ab. Der Geruch schwitzender Menschen wurde unerträglich. Ich öffnete mit einiger Anstrengung das Fenster, das doppelt verriegelt war und malte Zeichen an die beschlagenen Scheiben.
Verwirrte Blicke schienen mich zu verfolgen, alle starrte mich an. Ich konnte nicht definieren, was ich da zeichnete, ich wollte mich nur ablenken. Meine Handbewegungen wurden schneller und schneller.
Der Zug allerdings fuhr langsamer und langsamer. Dann stand der Zugführer plötzlich hinter mir. Seine körperliche Anwesenheit verursachte einen Brechreiz und nur mit Mühe konnte ich mich zurückhalten. Böse funkelten mich graue Augen an. Er schloss das Fenster und nahm den Fenstergriff mit sich.
Sofort erhitzte sich das Abteil und eine unangenehme tropische Wärme breitete sich erneut aus. Erste Fahrgäste fielen zu Boden. Andere begannen sich die Kleidung vom Leib zu reißen, in der Hoffnung, so Linderung zu erfahren. Nackte Leiber lagen auf anderen nackten Leibern. Der Geruch veränderte sich.

Ich zog die Notbremse.
Ich zog mit aller Gewalt an dem roten Griff über Kopfhöhe und der Zug hielt.

Es muss an der Schwere der Teller gelegen haben, die mich vorzeitig aus den Träumen riss.

Der Verlorengeglaubte

Veröffentlicht in Aktuelles by paradalis am Mai 20th, 2008


(Bildquelle leider unbekannt, sollte sie jemand wissen, bitte unbedingt hinzufügen! Danke!)

Lassen Sie uns, werte Leser, doch einmal über verlorengeglaubte Menschen sprechen.

Wow. Was für eine Einleitung. Dabei möchte ich doch nur ausdrücken, dass ich mich freue, eben einen von diesen wiedergefunden zu haben. :-)

Aber ganz ernsthaft.
Wie viele Menschen, von denen Sie fest überzeugt waren, dass sie Ihnen wichtig sind, verschwanden einfach so? Wurden buchstäblich unsichtbar?
Anfangs bemühten Sie sich sehr, sie wiederzufinden. So durchsuchten Sie Ihr Postfach nach einer email Adresse oder auch das Telefonbuch nach einer Nummer. Später googelten und befragten Sie gemeinsame Bekannte. Und dennoch wurden Sie nicht fündig. Dann betrachteten Sie eventuell alte Fotografien und waren versucht, diesen Menschen als Erinnerung ad acta zu legen. Es ließe sich nicht ändern. Wer unsichtbar sein möchte, der soll es auch sein. Der Lauf der Zeit, fügten Sie gedanklich dazu. Menschen kommen, Menschen gehen.
Mir fallen weitere Konstruktionen ein, mit denen man sich selbst beruhigt.
Und doch. So ein Körnchen des “nicht wahr haben wollens” wartet auf eine Antwort. Manchmal auch jahrelang.

Es ist ein besonderes Ereignis, bekommt man dann schriftlich und schließlich auch persönlich die Antwort, dass ein Korn eben ein Korn und nichts anderes ist. Es kann überdauern. Monatelang und auch jahrelang.
Was ich damit sagen will?

Haltet an der Erinnerung fest. Ist es schließlich an der Zeit, treibt dieses Korn die seltsamsten Früchte.

MontagmittagMusik

Veröffentlicht in Aktuelles by paradalis am Mai 19th, 2008

Gegen

das

Mittags

Tief

Sozusagen als weitere ArbeitsMotivation.
Bis dann also. :-)

Offenbarung

Veröffentlicht in Aktuelles by paradalis am Mai 19th, 2008

Montagmorgen

… neulich wurde ich gefragt, was ich an mir (rein äußerlich) am liebsten mag.
Nun. Die Antwort fiel mir leicht. :-)