-Bildquelle leider nicht bekannt
Ha ha. Und ich erwachte und hatte vier Frauen im Zimmer. Und die davon übrig blieb, war eine kleine Katze, die durchs Zimmer pfiff. Ich sah mich von drei Betten umgeben, in einer Waldhütte am Rand, ein Verhau, in das es gehörig hinein regnete. Das Gründstück fiel zum Wasser hinunter und durch die Bäume glitzerte der See, in dem wir im Sommer zu nachtschlafener Zeit gebadet hatten, unter einem strömenden Feuerwerksregen, während vom Himmel die Regentropfen auf unsere Körper fielen und ein Feuerwerk den ganzen See ausleuchtete und man Lena zwischen den Leuchtstäben das Wasser besteigen sah mit einem glucksenden und jubelnden Getöse. Nackt und schamlos.
Wie von Öl gezeichnet, bestieg sie das Wasser, in dem ich mich befand und die Frauen sich meiner annahmen, wie das Feuerwerk dem Wasser.
Unter dem Leuchten türmten sich ihre buschigen Haare und ihr vorgestreckter Hals über meinen Kopf und sie schimmerte in ihrem Lächeln, als wollte sie sich nicht mehr beherrschen und als ich meine Hand auf ihren Hals legte, verrutschte unsere Bettdecke. Im NebenWasserbett schliefen die anderen, über die Monate im Netz herbeigeschrieben mit der Mühe meiner Schreiblust. Sie lagen etwas in Starre. Schauten zu, wie Lena unter ihren Haaren sich meiner ermächtigte. Was hast du gelacht, die Weite als Gewand über mich ausgebreitet, als weiterer Hinweis darauf, dass wir aufeinander eingestimmt waren zum ineinander hineingehen und verschwinden.
Sie war ein Leib, ein Einschneiden, ein Hingleiten, ein Laken, ein Tuch, eine Wand aus Haut und Bewegung, sie strömte über mich und nahm mich mit, und als ich erwachte, waren sie eine weitere Marlene, immerzu hier. Besteigen sie mich, seien sie nicht gar so verhalten, mit diesem leichten Lächeln, das in mir verschwand.
Und dann schaute ich in meinen Briefkasten und da lag Post von Julia. Noch nie war sie so wortreich. Noch nie war sie so umfangreich und gleichzeitig kostete sie mich so viel Zeit. Denn sie schickte mir eine Anlage. Eine sogenannte aha – datei. Diese aha- datei hatte einen Anhang mit den Buchstaben pff. So als pfiffe da jemand. Pff. Schon war mir klar, dass all meine Computerfähigkeiten verlangt waren, dieses Pff zu öffnen. Ich tanzte also die nächsten Minuten meines Lebens durch sämtliche softwareprodukte. Und dieses Pff blieb ein echt Pfarrerfriesisches Geheimnis. Echt nicht zu lüften. Welchen scanner hatte sie wohl auf der anderen Seite in Gang gesetzt? Die Datei wirkte, als habe sie vor Durchgang im Netz einen Staubsauger gesehen, was nicht im Sinne des Bildes sein konnte.
Es blieb mir nichts anderes übrig, als das Bild noch einmal anzufordern…
(fortsetzung folgt. vielleicht.)












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