(Bildquelle leider unbekannt)
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Ab und an werde ich meinem Vorsatz untreu und schaue kitschige Filme.
So geschehen gestern nacht.
Ich hätte es nicht tun sollen. Erst recht nicht, nachdem ich genau wusste, was da auf mich zukommt. Schließlich habe ich bereits vor Jahren, ach was, vor Jahrzehnten, bitterlich geweint, nämlich genau dann, als ich den Roman zwischen die Finger bekam. Und da schließlich alles, was mir an Buchstaben überreicht wird, erst recht, wenn es in gebundener Form passiert, von mir verschlungen wird, wusste ich, wie bereits erwähnt, was da auf mich zukommt.
Überhaupt, wer schaut denn auch diesen Sender.
Selbst schuld.
Jedenfalls konnte ich danach erst recht nicht einschlafen und weine noch immer.
Und ich sinniere über die Liebe und mein Leben an sich. Ein ganz grauenvoller Zustand, ist es doch ausgezeichnet, so gleichmäßig ruhig und zufrieden, wie es in meinen Räumen zugeht. Dachte ich zumindest immer.
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Manchmal glaube ich, das Virtuelle ist hinsichtlich der Liebes“blödigkeit“ eine gute? Gelegenheit, sein Leben zu verbringen – ohne die Menschen außergewöhnlich nah an sich herankommen zu lassen.
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Ist das so?








Ja, so ist es…
Und das macht mir Angst…
Und das macht mir Befremdlichkeiten…
Und das macht mir Trauer…
Und das macht mit mir Dinge…
Und das macht Menschen einsam, in der Seele, es dörrt sie aus…
Und es macht Wut…
Und es macht…
Und es…
Und…
…
..
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Nutze das Leben…
Just Gerd…
Ja – es ist so. Aber es ist nicht wirklich so schlimm, sonst würde es sich nicht bis zum nächsten Morgen irgendwie wieder relativieren.
Klar ist es so, im Fernsehen. Mein Großvater sagte immer: „Zur Premiere haben sie alle zusammen gesoff**“. (An dieser Stelle sollte ich erklärend für diejenigen einfügen, die den Film nicht kennen, dass der Geliebte in der Schlussszene beerdigt wird und die Geliebte von der Ehefrau einen letzten Brief ihres Geliebten erhält… – ach- lest doch bitte die Filmbeschreibung!!)
Aber so ganz realistisch gesehen ist es wohl ein wenig anders. Für mich jedenfalls. Aber das sieht mit Sicherheit jeder anders. Ich führe darüber schon seit Jahren anstrengende Gespräche mit Sabine, meiner Freundin… so unterschiedlich unsere Ansichten auch sind, sie bekommt mich noch immer nicht überzeugt.
was ist schon realistisch gesehen in bezug auf die liebe ?
genieße die gefühlsfluten, ob nun real oder nur durch literatur oder film, beides ohne qualitative wertung, in dir ausgelöst.
das leben ist nichts anderes als zu fühlen, den schmerz, das glück und alles dazwischen.
Liebe Heike,
was soll ich sagen? Ich weiß es nicht – ok, ich weiß es schon,
kenne es, Filme zu sehen, einen Vergleich zum realen zu ziehem, und grenzenlos zu weinen.
liebe Umarmung, Kay
Ach meine Liebe,
ich weiß gar nicht, gibt es diese LiebesBlödigkeit überhaupt?
Gerade mit diesen Gefühlsanwandlungen ist doch alles entschuldigt.
Und warum nicht sich fallenlassen und einfach nur genießen?
Ich möchte nicht ohne zu lieben sein. Man gibt sich selbst damit so viel.
Mit allem was dazu gehört, auch das leiden. (ist doch egal;-)
Es gibt so viele Filme, da heule ich wie ein Schoßhund und genieße auch das.
Letztens war es noch bei „the green mile“.
Als dieser Riese zu Tom sagte: „Kannst Du das Licht bitte anlassen?“
Boah, was habe ich mit diesem liebenswerten Kerl mitgelitten.
Ach was rede ich, ich genieße diese Heularien genauso wie unsere Abende, wo wir uns vor Lachen nicht mehr einkriegen.
Alles in allem so viele schöne Momente!
Umärmelung
Sabine