Ich weiß nicht, warum das immer mir passieren muss.
Gerade von der Arbeit gekommen, beschließe ich, ein Bad zu nehmen.
Das mache ich nicht oft, meist springe ich schnell unter die Dusche und sitze danach auch schon wieder am Schreibtisch, um irgendwelchen dienstlichen Kram zu erledigen. Mir fehlt einfach die Zeit, vielmehr, ich nehme sie mir nur selten.
Jedenfalls bin ich gerade dabei mich zu entspannen, als es an der Wohnungstür läutet.
Verärgert steige ich aus der Wanne, werfe ein langes Shirt über und öffne die Tür.
Vor mir steht ein gutaussehender Mann meines Alters.
„Sie entschuldigen, ich habe eine Frage…“
Sofort fällt mir ein, dass meine Haare auf Krawall nach oben gewickelt sind, ich unter dem Shirt nichts trage und man auch meine Rückenansicht sehen kann, wenn ich im Eingangsbereich meiner Wohnung stehe und die Tür geöffnet habe. Dummerweise konnte der lange Flurspiegel aus Platzgründen nur an der einen Wand befestigt werden, die gegenüber der Eingangstür liegt. Prima. Fantastisch. Da steht schon mal ein sympathischer Mann vor meiner Tür und dann so etwas. Das Shirt klebt mit Sicherheit inzwischen am Körper. Ich hätte mich besser abtrocknen sollen. Das kann wirklich nur mir passieren. Die anfangs weit geöffnete Tür wird zum kleinen Spalt, durch den ich schaue. Ich mache eine zustimmende Kopfbewegung und bin darauf gefasst, dass mir gleich ein Prospekt von BOFROST in die Hand gedrückt wird.
Der Mann fasst mit der Hand in seine Jackentasche. Wieder herausgenommen, hält er mir einen Ausweis vor die Nase.
„Polizeioberkommissar N., kennen sie einen Herrn U.?“
Im ersten Moment glaube ich, der will mich verarschen. Der soll bei der Polizei sein? Seine Haare sind mindestens genauso krawallig wie meine, die Lederjacke abgetragen und die Jeans und Pullover sind auch ziemlich unauffällig. Vielleicht muss das so sein, korrigiere ich mich gedanklich. Ein Mann wie jeder andere.
„Nein. Ich wohne erst ein Jahr hier in dieser Wohnung, soll Herr U. hier im Haus wohnen?“ antworte ich.
„Eine Zeitlang hat er das wohl. Wer könnte mir denn da weiterhelfen? Weiß im Haus jemand besser darüber Bescheid? Vielleicht derjenige, der die Betriebskostenabrechnungen verwaltet?“
Kurz überlege ich. Die Wohnungen im Haus haben alle unterschiedliche Vermieter. Auch Eigentumswohnungen sind darunter. Auf den Namen des Verwalters komme ich just in dem Moment natürlich nicht. Das sind wahrscheinlich Alterserscheinungen. Oder die Aufregung. Schließlich klebt mir inzwischen das Shirt am Popo und vor mir steht ein Hüter des Gesetzes. Mit zerstrubbeltem Haar und einem Blick, der aussieht, als käme er gerade aus dem Bett oder vielmehr, als möchte er erneut ins Bett. Herr Oberpolizeikommissar macht mich nervös.
„Ich kann Ihnen lediglich die Anschrift meines Vermieters geben“ antworte ich. „Wenn Sie sich einen Moment gedulden würden? Ich kann Sie allerdings nicht hereinlassen, ich habe einen großen Hund.“ Pflichtbewusst beginnt Attila in diesem Moment grimmig an zu knurren.
„Kein Problem“ antwortet Herr Polizeioberkommissar (oder meinetwegen auch anders herum, also Oberpolizeikommissar) und ich schließe die Tür.
Während ich nach oben eile, in meinen Unterlagen nach der Anschrift und Telefonnummer krame, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob das auch alles seine Richtigkeit hat. Wer weiß, wer und was dieser Mensch in Wirklichkeit ist. Wie ein Polizeioberkommissar sieht der so gar nicht aus. Überhaupt, wie ist der denn ins Haus gekommen? Hat er nicht vorhin erwähnt, dass hier niemand weiter da ist?
Die Anschrift und Telefonnummer in der Hand, stehe ich wieder vor ihm.
„Darf ich bitte nochmal Ihren Ausweis sehen?“ frage ich.
Er hält ihn mir erneut entgegen, gibt ihn jedoch nicht aus der Hand. Ich bin noch immer nicht so richtig beruhigt. Irgendetwas hat der an sich, was mich beunruhigt. Könnte sein, dass es das breite Grinsen ist, das sich jetzt in seinem Gesicht festsetzt. Entweder hält er mich für leicht hysterisch oder übervorsichtig.
„Vielleicht schreiben Sie sich auch einmal den Namen meines Nachbarn auf. Die Familie wohnt hier schon Ewigkeiten, eventuell wissen die mehr. Jetzt sind sie noch arbeiten, aber später treffen Sie die auf jeden Fall an.“
Der Polizeioberkommissar notiert sich noch die Arbeitsstelle der Nachbarn, nimmt meinen Zettel mit den Informationen zum Vermieter entgegen und bedankt sich.
„Warum suchen Sie überhaupt diesen Herrn?“ frage ich noch.
Natürlich darf er mir das nicht sagen, was für eine dämliche Frage. Und so erhalte ich auch keine Antwort darauf. Die Verabschiedung fällt kurz aus. Das ist schade. Ich hätte gern noch ein wenig mit ihm geplaudert.
Mein gutduftendes Badewasser ist inzwischen kalt, meine nackten Beine blaugefroren und überhaupt habe ich so gar keine Lust mehr untätig in der Badewanne zu liegen.
Viel lieber würde ich jetzt gemeinsam mit Herrn Polizeioberkommissar N. auf Verbrecherjagd gehen.







In welche Situationen Du auch immer kommst, meine Liebe;-))))
Aber ich glaube ich würde das im Moment noch toppen.
Ich stell mir dann mal den netten Herrn Oberkommissar lieber nicht vor, wenn ich mit Malerhose und gelber Farbe im Haar die Tür öffnen würde.;-))
Umärmelung
Sabine
Stimmt, es ist eine Unverschämtheit den Polizeioberkommissar so in Verlegenheit zu bringen, sich neben seinem Anliegen auf deine Augen konzentrieren zu müssen, weil jedes Abweichen davon missverständlich interpretiert werden könnte. Es spricht für seine Professionalität, dass er seine Frage nicht vergessen hat. Es war also ein echter Polizist. Ein Laie hätte hier gepatzt.
Ach, Sabine, das glaube ich Dir gern. Liebevoll hättest du den Polizeioberkommissar dazu gebracht, dass der Dir ganz zärtlich die Farbtupfer von der Nase wischt und gemeinsam hättet Ihr die Malerarbeiten zum Abschluss gebracht… ich bin halt unerfahren in diesen Dingen.
Soll heißen, ich habe lange nicht gemalert. *g*
Nein.
Ich freue mich schon darauf, wenn Du ganz entspannt wieder ähnliche Geschichten erzählen kannst!
Liebe Umärmelung!
Heike
(und liebe sabine, aber das sage ich jetzt nur zu dir und ganz leise und unter dem siegel der verschwiegenheit… eigentlich ist es eine ganz normale, alltägliche situation. es läutet an der tür. jemand steht davor. möchte eine auskunft. und geht wieder. so hätte ich es auch schreiben können. dann wäre ich aber bereits nach vier sätzen und wenigen buchstaben fertig gewesen. und auf den unterhaltungswert hätten wir verzichten müssen.)
… da könntest Du recht haben. Von diesem Standpunkt aus habe ich es noch gar nicht betrachtet. Sollte der Herr Oberpolizeikommissar (ich kann mich nicht festlegen, ich finde beide Begrifflichkeiten schön *g*) nochmals an meiner Tür läuten, werde ich darauf achten, dass ich mich züchtig bedeckt halte. Ganz ehrlich! Versprochen!
Ich mache ja nie, nie, nie auf, wenn´s bei mir klingelt. Zu mir kamen nämlich bisher immer nur die Behindertenbürstenverkäufer, die Zeugen Jehovas oder die schnauzbarttragenden Staubsaugerverkäufer. Aber nackich können mich die Nachbarn auch so prima sehen: ich wohne im EG: nach vorne Fenster zur Straße, nach hinten Fenster zum Innenhof mit Nachbarhaus und ich vergesse dauernd, die Vorhänge zuzumachen…… ich glaube, meinen Hans und meinen Franz kennt schon die halbe Stadt.
Oh Gott, meine liebe, bist Du denn wahnsinnig??
Das sind verschiedene Punkte, die kämen für mich nie! niemals! in! Frage!!
1. Wohnen im Erdgeschoss
- es könnte möglich sein, dass plötzlich jemand unverhofft vor Deinem Fenster steht und einfach so in Dein Zimmer schaut. Oder Dir zuwinkt. Oder Grimassen schneidet. Oder Dich überfallen will. Eine Scheibe einschlägt. Oder oder oder.
2. Offene Vorhänge
- siehe Punkt eins
3. Nackich in der Wohnung herumlaufen
- siehe Punkt eins und zwei
-
Ich glaube, ich neige wirklich zur Hysterie. *g*
Deshalb wohne ich in einer Maisonette, also ganz oben, da ist es egal, dass ich keine Vorhänge vor den Fenstern habe (obwohl, die Dachdecker könnten mir auch beim schlafen zuschauen), habe einen riesigen Hund und das Haus ist ohnehin gesichert wie ein Hochsicherheitstrakt.
Was aber nun das nicht öffnen Deiner Wohnungstür anbelangt… Du solltest darüber nochmals nachdenken. Es könnte Dir auch einiges entgehen. Ein Herr Polizeioberkommissar bspw. Und so wie ich Dich kenne, hättest Du den glatt zum Kaffee eingeladen.

Man! Ich wünschte mir von Euch Damen hinsichtlich dieser Thematik mal ein wenig Courage. Geht das? Könnt Ihr mir davon mal was abgeben?
Danke und Umärmelung!!
Heike
Isch han zwei Katzen. Die wollen raus. Und zwar immer genau dann, wenn alle Türen und Fenster ZU sind. Und dann maulen sie. Und schreien rum. Darum wohne ich im EG und habe eine flotte Katzenleiter gebastelt und ans Küchenfenster gehängt. Eigentlich kann ich Erdgeschosswohungen nämlich gar nicht leiden, denn ideal ist das wirklich nicht, nein. Aber ich versuche standhaft, das zu ignorieren. Siehe Punkt 1, 2 und 3. Und wenn sich so wenigstens ab und an mal einer über an Hans und Franz erfreuen kann, ist es doch auch schön.
Liebste Heike,
ich hoffe, es irritiert Dich nicht allzu sehr, wenn ich Dir verrate, dass es eine durchaus praktikable Alternative gibt: Einfach nicht öffnen. Da staunste, was? ;o))
Ich habe so überhaupt kein Problem damit, weder an die Tür noch ans Telefon zu gehen, wenn ich keine Lust habe oder aus anderen Gründen verhindert bin. Und da ich nicht weiß, wer versucht war zu versuchen, mich zu erreichen/sehen, kümmert es mich auch nicht weiter.
Davon abgesehen … keine Vorhänge … Hmm … Ich wohne in der zweiten Etage. Das Haus hat drei. Aber auch die dritte würde mir nix bringen, wenn demnächst das ganze Haus eingerüstet wird, weil die Blumenkästen gedingst werden sollen. Wie ich dann diversen Blicken entgehe oder ob ich während dieser Zeit überhaupt noch bade bzw. dusche, werde ich dann entscheiden.
Und bis dahin stelle ich mich einfach tot ;o)
@paradalis:
Du musst DichSie müssen sich nicht entscheiden, welcher BegriffDirIhnen besser gefällt. Es wurde von anderen festgelegt (ohneDichSie oder mich zu fragen), dass „Polizeioberkommissar“ die korrekte Dienstbezeichnung ist.Ach ja, das mit dem Hochsicherheitstrakt darf bezweifelt werden, wenn so ein Typ in abgewetzter Lederjacke, Jeans und Pulli so einfach vor
DeineIhre Wohnungstür gelangt, wenn doch sonst niemand zuhause ist, der ihn hereingelassen haben könnte …Hochachtungsvoll
ngb
@ngb
))))))))))))))))
Ich mag
IhrenDeinen Humor. Sehr schön. Danke!Meine liebe D., ob die zwei Katzen potentielle Einbrecher und Mörder verjagen können, wage ich zu bezweifeln. Und dann stellst Du auch noch einladend eine Leiter an Dein Fenster? Du solltest Dir unbedingt einen großen starken mächtigen Polizeioberkommissar in die Wohnung holen! So zum persönlichen Schutz!!
Pass ja auf Dich auf, hörst Du!!
–
Und Du, liebe Tina, also dass Du so ignorant sein kannst…. (oder so wenig neugierig?)

??
Hast nicht unrecht, das Einfachste wäre, einfach nicht zu öffnen.
Ich hoffe, die Baumaßnahme bei Dir gegenüber wird nicht allzu lange andauern. Nicht auszudenken, könntest Du wochenlang nicht duschen…
Umärmelung, Euch!
@skriptum: Genau! Zuhause bin ich der Chef (Nein, niemand braucht hier zu lachen. Ich bilde mir das nicht nur ein, wie mancher Ehemann, denn ich lebe allein) Ich lasse mich also nicht von einem Telefon terrorisieren. Wenn es mir nicht rein passt, nehme ich bei Anrufern ohne Nummernübertragung nicht ab und bei den anderen entscheide ich je nach Anzeige im Display
Ich verstehe einen Telefonanruf als Bitte um ein Gespräch und ich habe die Freiheit „Nein“ zu sagen. Ähnliches gilt für das Klingeln an der Wohnungstür.
@paradalis: Das nenne ich einen guten Kompromiss! In Deinem Blog das ‘Du’ und in meinem das ‘Sie’.
Liebe Heike,
da steht nun der Prinz vor der Tür, sieht gut aus, redet warscheinlich mit einer angenehmen Stimme und du machst dir Gedanken über das erotische Bild hinter dir (bin von der Erotik überzeugt, sag nicht das es das nicht ist).
Kenne diese Momente: sehen – toll finden – überlegungen des kennenlernens anstellen UND den anderen gehen lassen ohne den geringsten Versuch zu unternehmen – so sind wir Menschen. Und dann noch hinterher ärgern!
lieben Gruß, kay
Lieber Kay. Ganz so ist es ja nun nicht, ich glaube, Du hast da was falsch verstanden.

Von Traumprinz habe ich doch gar nichts geschrieben? Außerdem kennst DU mich doch ziemlich gut, weißt um meine Befindlichkeiten.
Insofern ärgere ich mich eher, dass ich noch immer nicht weiß, ob die Verbrecherjagd nun erfolgreich war und um was es überhaupt ging.
Lieben Gruß
Heike
Lieber nedganzbachert, ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich Sie einfach duze, ja? ;o)
Diese Sicht der Dinge teilen wir zu 100 Prozent. Was kein Antrag zum Zusammenziehen darstellen soll. Lediglich meine Freude darüber, dass ich mit dieser Einstellung nicht alleine bin. Das tröstet mich zukünftig sicher so manches Mal, wenn mein AB mal wieder überquillt mit Rückrufwünschen. Es sind Wünsche, die ich mitunter sehr gern erfülle. Dazu nötigen lasse ich mich jedoch eher nicht. Und davon abgesehen bin ich sowieso ein totaler Telefonmuffel. Aber irgendwas ist ja eh immer …
Allerdings sollten wir beide uns nie zum Telefonieren verabreden. Ich glaube, das würde mächtig in die Binsen gehen.
Verflixt, jetzt habe ich gar keine Anrede gebraucht. Na gut, dann hebe ich mir das für’s nächste Mal auf, okay?
*****
Und liebe Heike, das hat nichts mit Ignoranz zu tun, sondern mit Konsequenz. Oder mit Prioritäten, je nachdem ;o)
Mir gegenüber ginge ja noch; die Baumaßnahmen finden aber direkt an diesem Haus statt. Und ich habe keine Gardinen; sitze somit die ganze Zeit direkt auf dem Präsentierteller und muss zumindest aus dem Augenwinkel jede Bewegung vor meinem Fenster wahrnehmen. Hoffentlich sind das nicht wieder so überfreundliche Handwerker die sich permanent bemüßigt sehen, durch lautes „Hallo“ und heftigstes „WinkeWinke“ zu dokumentieren, dass es sie gibt und das sie mich alle ganz doll lieb haben … Könnte ich mir – nur vorsichtshalber – für die Zeit vielleicht Deinen Hund ausleihen?
Darf ich bitte noch schnell ein -en hinterher schmeißen? Danke!
oh je^^ mutti ich muss dir nachhilfe im flirten geben
wie kannst du dir nur so eine gelegenheit entgehen lassen?!
Hör mal, mein Töchterchen…jetzt fang DU nicht auch noch damit an, ja?!!!
Töchterchen [nicht meins natürlich], mach weiter! Mach um Himmelswillen weiter! *g
Liebe Tina. Ich glaube, ich bin einfach zu höflich. Zu gut für diese Welt. Hätte ich doch selbst dem GefrierMann zuvorkommenderweise die Tür geöffnet, damit der seinen BofrostProspekt abgeben kann. Der arme Mann. Er muss auch irgendwie von irgendetwas leben.
-
Hihi, freu Du Dich mal an Deinen Bauarbeitern. Schade nur, dass es so kalt draußen ist. Da kommst Du ja nicht mal in den Genuss von halbnackten Männern. Meinen Hund kann ich Dir leider nicht leihen. Ich würde vor Angst sterben, so ganz ohne Wachschutz.
Aber hier im Tierheim um die Ecke suchen viele liebevolle große Riesenhunde noch ein gutes Zuhause. Soll ich mal für Dich auf die Suche gehen?
-
UND HÖREN SIE MAL, FRAU TINA!
„Wiegeln“ Sie mal mein Töchterchen nicht noch mehr auf!!
Also gut, Ihr habt es ja nicht anders gewollt: Ich häng jetzt die Katzenleiter ab, dann zieh ich mir ein nasses T-Shirt an und dann fahr ich rüber in die Schwabenmetropole zu Herrn NGB zum Kartoffelnschälen.
Ha ha!!!!
))))) Vergiss nicht, die Haare krawallig zu formen und fahren ist auch nicht, denn Deine Beine sollten blaugefroren sein. Erst dann wirkt es so richtig dekorativ.
Viel Vergnügen bei der Essenszubereitung wünsche ich!
ich muss allerdings noch warten, bis er vom Spanisch zurück ist. Aber von meiner Stadt in seine Stadt, das ist ja nur ein, äh, Katzensprung.
P.S. Hat eigentlich jemand wirklich gedacht, wir bräuchten noch unser „Furum“? Nö, brauchen wir nicht!
)
… jetzt habe ich doch glatt gegoogelt, ob „Furum“ eine türkische Spezialität ist … bis ich begriffen habe, wovon Du überhaupt sprichst. *g*
Du hast recht, es ist hier viel lustiger. Ich glaube, mit dem Herrn Nedganzbachert haben wir auch einen guten „Fang“ gemacht. Wie ist der überhaupt zu uns und auf uns gestoßen? Frag ihn das dann bitte mal, wenn Ihr beim Gemüse putzen seid, ja?
Wollt Ihr testen, wie gut meine Nerven sind?
Frau Paradalis kann sich gerade noch bremsen, das H-Wort zu verwenden, während sind abstellkammer mit nassem T-Shirt, blauen Beinen und ihrem Küchenmesser auf dem Weg zu mir ist.
Lediglich skriptum möchte weder mit mir telefonieren noch mit mir zusammenziehen …
puh!
Wollen wir wetten, lieber dgb, dass sich genau das die liebe Tina noch überlegen wird? Sie passt einfach zu gut in diese Frauenrunde. Nicht zu vergessen meine liebe Freundin Sabine. Das ist die angenehme Dame in Malerkleidung. Sie hält sich nur aus Zeitgründen derzeit etwas aus unseren Diskussionen zurück. Dein erleichtertes „Puh!! ist also verfrüht. Viel zu verfrüht!
Es war kein erleichtertes puh. Es war ein puh-da-könnte-etwas-sehr-großes-auf-mich-zukommen-puh
Warte mal ab, wenn ich mich erst einmal dieser weißen kleidsamen Pracht entledigt habe, dann ist es an mir „puh“ zu sagen.;-))
Wahrscheinlich komme ich dann aus der Wanne gar nicht mehr raus.
Zur Not könnte ich ja den Türöffner ins Bad verlegen (handwerkliches Geschick sollte jetzt ausreichend vorhanden sein).
Da klingelt der Postmann dann bestimmt auch dreimal.;-))))
-Puh-
Höflichste aller Frau Heikes, hören se mal: Mein BofrostMann hat inzwischen gelernt, seinen Prospekt in meinen Briefkasten rutschen zu lassen. Nur wenn dieser (der Briefkasten, nicht der BofrostMann) mal wieder überquillt klingelt er (der BofrostMann, nicht der Briefkasten) bei mir und kündigt unter der Bedingung des Einlasses ins Haus an, mir den Prospekt samt heraus hängender Post (aus dem Briefkasten, nicht aus dem BofrostMann) zu mir in den zweiten Stock zu schleppen.
Und da sage nochmal jemand, man könne erwachsene Männer nicht sinnvoll erziehen! *tse
Und das mit der Jahreszeit ist gar kein Problem: Spästens wenn der dritte vor meinem Fenster „Huhu!“ schreit und winkt, mache ich die alle nackig. Aber sowas von!
Wir haben hier auch ein ganz prächtiges Tierheim. Und wenn ich sowohl genügend Zeit wie Platz hätte, um das Tier angemessen (besser mehr als das) zu betreuen, hätte ich vermutlich längst eine ganze Herde an Hunden und Katzen. Dann könnte ich mir auch die nervige Öffi-Fahrerei sparen: Ich würde mir einfach einen Schlitten kaufen und alle davor hängen.
Aber so … :.-(
Davon abgesehen hat Ihr Töchterchen, Frau gutste aller Heikes, einfach nur etwas Elementares erkannt. Sie handelt entsprechend ihres Instinktes und das zum Wohle ihrer Mutter. Mehr geht nicht. Und von irgendwem muss sie das ja haben. Von wem wohl …
Man gut, dass ich keine Tochter habe! *g
Puhster aller nedganzbachert, was der Frau paradalis das H[Heirat]-Wort ist mir das Z[Zusammenziehen]-Wort. Allerdings habe ich beides schon abgearbeitet und muss demzufolge nicht nochmal. Das erfüllt mich durchaus mit einer sanften Erleichterung.
Womit wir allerdings irgendwie schon wieder etwas gemeinsam zu haben scheinen. Sollte mich das langsam stutzig machen? Oder SieDu?
Hmm …
Ich warte jetzt erstmal auf nackte Männer vor meinen Fenstern und dann sehen wir weiter, ja?!
Allerliebste Skriptum,
Du wartest auf nackte Männer????
Ja aber hallo.
Wenn einer vorbeischaut, sagst Du doch bitte mal Bescheid.
Das möchte ich mir dann doch nicht entgehen lassen.
Puh, ich glaub ich geh duschen.;-))
Kinders, Feierabend, ich zieh jetzt mal mein nasses T-Shirt an….
Ach, liebe Heike, was für eine Welle hast du da losgetreten? Die Nation redet offen – verdeckt – über Wünsche und Sehnsüchte. Ich find es Klasse.
Mein Kom. sollte witzig sein, genauso wie dein Beitrag, er war nicht wirklich ernst gemeint, liebe umärmelung, Kay
Mein lieber Kay, da habe ich wohl einen Nerv getroffen. *g*
Vielmehr der Herr Oberpolizeikommissar.
Ich finde es auch klasse und gut, dass Du das noch anfügst. Ich hatte mich schon gewundert, denn schließlich weißt Du ja um meine Zurückhaltung…

Danke also für Deine nochmalige Anmerkung. Jetzt bin ich wieder beruhigt.
Umärmelung!
Heike
Jetzt werde ich langsam Buch führen müssen.
Bei Paradalis keine H-Worte
Bei Skriptum keine Z-Worte
Bei Abstellkammer keine Linsen, weisse Bohnen oder Tintenfischbeine
Was ist für arsfendi ein no go?
Lieber NGB. Die Z- Worte haben auch für mich Gültigkeit. Ebenso diese merkwürdigen Speisen, die Du da aufführst. Das kannst Du Dir also ganz einfach merken.
Ich möchte hinzufügen, dass ich meinen Kaffee auch schwarz ohne alles trinke. Und kein Fleisch mag.
Arsfendi´s no go´s erzählt sie Dir bestimmt gern selbst… mach Dich auf was gefasst!
Oh oh Heike, jetzt mach doch dem Herrn NGB keine Angst.
Ich mag weder Z noch H und Frösche schon mal gar nicht.
Dafür aber liebe ich es jeden Abend zu baden…
Wenn das mal nix ist;-))))
Pass mal auf, meine liebe, der Herr NGB wird gleich bei Dir klingeln…
)))))))
nein nein meine Liebe, Herr NGB ist ja schließlich nicht neugierig.;-)))))))
Auch arsfendi ist eine intelligente Frau!
liebe paradalis, dein töchterchen hat recht – wie kannst du nur ?? ich habe beim lesen der story ( doku ? ) richtige bilder gesehen. ja alles ! und das grinsen des herrn oberinspektor auch. grinsen aber korrekt. vielleicht waren es ja seine augen die bei dir dieses gewisse unbehagliche gefühl ausgelöst haben.
Danke für den Lampentipp noch! Das ist nicht mal so weit weg von mir, vielleicht fahr ich da sogar mal hin. Ich brauche so ein richtiges Kitschdingsbums fürs Büro
lieber gokui, es freut mich sehr, dass du bilder siehst, wenn du meine texte liest.
so muss es sein. dann habe ich alles richtig gemacht. hab lieben dank dafür!!
(auch wenn ich jetzt mal nicht nachfrage, wie die bilder genau aussahen, also besonders die: „ja alles!“)
was nun mein töchterchen anbelangt … als wir heute telefonierten, hat sie sich noch immer köstlich amüsiert. auch über eure beiträge hier. sie findet es prima, dass ihr die „mama“ so klasse unterhaltet. das gibt ihr ein beruhigendes gefühl.
—
liebe D., gerne doch. in tipps geben war ich schon immer gut. *g* verrate mir dann bitte, für welchen du dich entschieden hast, ja?
umärmelung Euch!!
Mama in Anführungszeichen?
Hast Du „Deine Tochter“ nur gekauft?
Nein. Natürlich nicht. Ich habe sie unter Schmerzen geboren. Höchstpersönlich.
-
Ich gelobe Besserung. Beim nächsten Mal schreibe ich also ohne Anführungszeichen.
Sie haben recht.
!
Dann sieht sie bestimmt …
Nein, ich sag’s nicht.
Melde mich hiermit bis morgen Abend ab. Habe am WE wichtiges zu tun: Muss mit einer Zweijährigen in den Zoo!
Und warum bleibst Du da solange??
du fragst nah dem „ja alles“ ? das wundert mich. also du bist einen frau, jedenfalls soweit ich das von hier aus beurteilen kann. und wenn du bildhaft beschreibst was man alles in deinem eingangsberreichspiegel sehen könnte, zumal frisch aus der dusche nur mit handtuch, es aber selbst nicht weist – wie soll ich dir helfen ? ich sehe es mit einem gewissen schmunzel und für mich stellt eine bedeckte nackheit keine besonderheit dar.
der mensch ist in seiner natürlichkeit heutzutage oft unnötig gehemmt, weil es die form so will. natürlich hat auch oft das unzufriedenes empfinden seines körpers damit zu tun.
was jetzt aber auch nicht heißen soll, daß jeder nackt durch die gegend rennen muß oder sollte ! gott behüte.
zuma die szene für mich nicht den fokus alleinig auf deinen momentanes dasein in diesem augenblickt lenkt, sonder alles als komplexes etwas wiederspiegelt.
mein lieber, das hast du gut beschrieben.

aber wundern brauchst du dich nicht. ich frage immer nach, bevor ich eventuelle falsche schlüsse ziehe. ich bin ziemlich vorsichtig.
das komplexe wiederspiegeln… die fähigkeit allerdings mag ich sehr!
Liebe arsfendi, ich habe DigiCams, mit denen ich mir einen solchen Anblick bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mutmaßlich auch eher nicht entgehen lassen werde! ;o)
Lieber Herr NGB, ich schließe mich Frau paradalis mit Freuden an: Das H-Wort und diese komischen Tintenfischdingsbumse stehen auch auf meiner NoGo-Liste. Linsen und Bohnen sind verhandlungsfähig. Wenn Sie aber bei mir noch dicke Bohnen, Aal, Kapern und Zunge ergänzen würden, wäre es nahezu perfekt. Ach ja, und damit wir demnächst nicht nochmal anfangen müssen: Gewitter und Spritzen sind auch eher nicht dazu geeignet, mich zu begeistern. Mal ganz vorsichtig ausgedrückt. Sie verstehen schon.
Und gokui, Du schriebst „was jetzt aber auch nicht heißen soll, daß jeder nackt durch die gegend rennen muß oder sollte ! gott behüte.“, wofür ich Dir herzlich danken möchte. Nicht unbedingt mich betreffend. Wenn ich jedoch manchmal so durch die Gegend schlendere und Menschen sehe, die Hosen tragen – mindestens 10 cm zu kurz im Bund und drei Nummern zu eng – alternativ der Bauchumfang um geschätzte 30 cm zu … umfangreich – dann bin ich doch recht dankbar, dass immerhin noch diese Zähmung der Umrisse mich vor dem völligen Verlust des Augenlichts bewahrt.
Jedem das Seine aber mir bitte nicht das. Zumindest nicht nackt. Auch ich habe (visuelle) Grenzen! ;o)
@skriptum: „visuelle grenzen“ – genial diese feingliderige umschreibung der eignen meinung. das erinnert mich an jene aussage des „interlektuell ( gut bis sehr gut ) überschaubarem niveau“.
@paradalis: och in gewisser weise bin auch ein normaler mann, aber nur in gewissser weise.
lieber gokui. im richtigen moment ein gewisser normaler mann zu sein, hat durchaus etwas für sich. ja, man könnte sogar sagen, das ist überlebensnotwendig!!
Die „als recht übersichtlich zu bezeichnende Intelligenz“ wird auch immer wieder gern genommen, lieber gokui! *g
Und liebe paradalis, wenn man(n) es mit uns zu tun bekommt, ist es zwingend erforderlich. Du hast heute aber auch wieder eine Art der Verharmlosung drauf … *tse
;o)
Liebe skriptum, wenn mann es mit Euch zu tun bekommt, scheint es mir hilfreich nicht normal zu sein.
Diese Voraussetzung erfülle ich umfassend!
@ Paradalis / No 49: Lange? Daa ware gerade 36 Stunden! Und im Zoo waren wir auch nicht.
guten morgen,
wenn ich in die anbeginnende „überlebensdiskussion“ noch einwerfen darf, so würde ich behaupten, daß man nicht unbedingt mann sein muß um seine haut zu retten, gerade in bezug auf das gegenüber wirkende geschlecht, sondern das es wichtiger ist authentisch zu sein und zu wissen wer man(n) als person/ indviduum ist.
gleiches gilt aber auch für frau.
Da haben Sie recht Herr Gokui, wer will schon normal sein. Hauptsache authentisch.Und das geschlechterunabhängig.
Im Allgemeinen gesehen, sollte man doch immer eine gesunde bejahende Einstellung zu seinem eigenen Körper haben.
Und wenn der Polizeioberkommissar eben klingelt, steigt man aus der Wanne raus und öffnet die Tür.;-)
Als wenn der Typ noch nie ne nackte Frau gesehen hat, deren Brüste sich unterm T-Shirt abzeichnen.
Das Leben ist doch herrlich, hm?;-)))))
ALSO SAG MAL SABINE!!!
Ich bin entsetzt!!!
(wenigstens schlägst du nicht vor, dass man auch gleich ohne shirt die tür öffnen kann! immerhin!)
Nein nein,meine Liebe so ganz OHNE, wo kämen wir denn da hin.;-))))
Unter diesen Umständen würde dann wahrscheinlich meine Türklingel nie wieder bimmeln.;-))))
So ein Quatsch. Die ständen Schlange. Immerhin weiß ich, wovon ich da spreche. Niemand beäugt sich so kritisch wie Freundinnen. Und in der einen Woche, die du hier warst, hatten wir ausreichend Zeit dazu. Also, erzähl nicht so einen Quatsch! Ich wette, der Herr Oberpolizeikommissar würde dann das ganze Präsidium mitbringen.
Wenn ihr einen Schiedsrichter braucht …
*lach
jetzt übertreib mal nicht so schamlos meine Liebe.;-))))
Durch meinen Umzug sind noch ein paar Falten dazu gekommen.;-)
Dafür sinds aber ein paar Gramm weniger, weil ich gar nicht mehr zum Essen komme.
Ich denke eher, bei Dir klingelts jetzt öfter.;-)))
Sind Sie sehr kritisch Herr NGB?
Ich bin vor allem sehr ehrlich
Aber bestimmt nicht so kritisch, wie Frauen bei ihrem eigenen Körper!
Sehr geehrter Herr NBG, sie schruben „wenn mann es mit Euch zu tun bekommt, scheint es mir hilfreich nicht normal zu sein. Diese Voraussetzung erfülle ich umfassend!“ was geeignet sein könnte, möglicherweise den Eindruck erwecken zu sollen, wir wären alle nedganzbachert.
Das KÖNNEN Sie so nicht meinen.
Tun Sie doch auch nicht, oder?
ODER?
;o)
Liebste Frau paradalis, Ihr Einwand „(wenigstens schlägst du nicht vor, dass man auch gleich ohne shirt die tür öffnen kann! immerhin!)“ wäre jetzt fast von mir gekommen.
Da habe ich ja nochmal richtig Glück gehabt, dass nicht, nöch?
*g
Oh Herr Nedganzbachert, ich bin kritikfähig.
Aber Sie haben natürlich recht. Keiner ist kritischer mit ihrem eigenen Körper als eine Frau.
Wobei wollten Sie nochmal den Schiedsricher machen?;-))
@skriptum (ohne y und mit k)
Oh ja, da haste echt Glück gehabt.;-))))
@skriptum: Das habe ich natürlich NICHT gemeint. sie hätten im rumspinnen ohnehin keine chancen gegen mich!
@arsfendi: Ich bot mich an, als schiedsrichter zu entscheiden, bei wem die schlange der ermittler erwartungsgemäß länger sein würde. bei ihnen oder bei paradalis.
Herr Eigentlichganzbachert, wir kennen und zwar inzwischen ganz aber nicht so gut, dass Sie … Also, was erlauben NBG? Wie können Sie mir das einfach absprechen? Wollen Sie mir den Tag versauen? Seien Sie sicher: Wenn ich erst richtig loslege, sehen Sie kein Land mehr, Sie!
;o)
liebste skriptum,
ich bin 192.
ich sehe noch land, da sind sie schon halb ertrunken, wenn ich sie nicht rette (was ich natürlich täte).
aber vielleicht lasse ich sie vorher etwas wasser schlucken. das bremst ihre schimpftiraden.
Wertester aller werter NGB, Sie sind 192? Was? Jahre alt? Persönlichkeiten?
Nun geben Sie es schon zu: Sie wollen mir verwirren. Völlig, sozusagen.
Und ja: Sie hätten es fast geschafft. Aber eben nur fast.
Ich durchschaue Sie und mutmaße möglichst mäßig: Sie sind 192 Zentimeter hoch.
Stimmt’s?
Dazu bleibt mir nur ein leise säuselnd gehauchtes „Oh!“. Da kann ich ja mit meinen lächerlichen 173 Zentimetern Zappelhöhe … selbst wenn ich mich auf die Zehenspitzen stelle … und Highheels anziehe … und auf dicke Lotte machen …
Es bleibt ein „Oh!“.
Ich werde nie wieder schimpfen. Versprochen! Jedenfalls nicht in den nächsten fünf Minuten.