Sieben auf einen Streich.
Oder sollte ich besser formulieren: Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen?
Nun- nach vierzehn Jahren Firmenzugehörigkeit bin ich erprobt.
Also werde ich mich eher wie Schneewittchen fühlen. Und das Rapunzel mimen.
Wie immer, also.
Schönes Wochenende Euch.







Du lässt Dich auf einer Firmenweihnachtsfeier wachküssen und lässt dann Dein Haar herab?
Oder lässt Du Dich im Turm einsperren und ißt vergiftete Plätzchen?
Du siehst mich verwirrt!
Ich liebe diese vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten. Also macht mal schön weiter…
eventuell könnte ich auch noch „Die goldene Gans“ erwähnen.
Ne ne, keine neuen Figuren, bevor Du meine Fragen beantwortet hast.
Küssen oder einsperren?
Keines von beiden…
(kleiner hinweis: gern vermische ich sämtliche märchen, wandle sie ab und bastle mir einfach ein neues)
Da kommt dann etwas heraus wie Froschputtel von Hans Christian Grimm …
bei uns gibt es dieses jahr keine weihnachtsfeiern. weil die im letzten jahr auf grund diverser ausuferungen aufgelöst wurde. auch gut…
Froschputtel?
)) Lieber NGB, darf ich das verwenden oder ist der Begriff geschützt?
Liebster gokui, dass ich händeringend auf weitere Ausführungen warte, ist klar, oder? ;o)
Und liebe paradalis, „das Fürchten zu lernen?“? Du hast Dich nicht zufällig vertippt? Ich meine … „h“ und „n“ liegen echt verdammt nah beieinander und ein Buchstabendreher noch dazu, zack, ist der Vertipper perfekt. Ich kenne das auch.
Und irgendwie fände ich das lehren naheliegender, als das …
Allerdings kann es natürlich sein, dass ich die Situation völlig falsch einschätze.
Ja, das wird es sein. Jetzt bin ich mir sicher! Zumindest vorsichtshalber.
;o)
In meinem Umfeld ist man dazu übergegangen, statt Weihnachtsfeiern lieber Dreikönigsfeiern (am 6.1.) oder einfach gleich ganz schlicht Januar-Feiern abzuhalten. Somit kann man trotzdem all das machen, was da Spaß macht (essen, trinken, mit den Kollegen rumknutschen), sich aber das lästige Weihnachtsgedusel sparen. Feine Sache, finde ich.
Liebste skriptum,
Natürlich darfst Du den Begriff verwenden. Schließlich habe ich gerade an Dich gedacht, als ich ihn kreierte (kann man das nun missverstehen?).
@offensichtlich: Mit Kollegen knutschen? Ne, ich habe schon mehr als einmal etwas mit einer Kollegin angedichtet bekommen. Solange das Spaß bleibt ist das ja ok, aber beim ersten Mal habe ich erst davon erfahren, als mich meine damalige Frau ansprach, die von der fürsorglichen Nachbarin gewarnt wurde, sie solle etwas auf ihren Mann achten.
na da waren wir aber froh was hr. nedganzbachert ? iss doch was schönes wenn man so nette nachbarn hat ? da fällt mir odhc iweder dieses böse f- wort ein…
ausführungen liebste skriptum ? da muß ich leider passen. aber die geschichte ansich ist ganz nett.
es war also zunächst bowln angesagt. ist zwar net mein sport aber gott egal für gott und vaterland. anschließend ging es ans futtern. ein gute restaurant, ganz große runde. wir saßen alle an einer längsseite der gastronomieraumes. es war sehr unübesichtlich für mich, da ich mit dem rücken etwa in der mitte der zwei drei lang aufgestellten tischreihen saß. ich saß in einer runde von kolleginnen und kollegen, eher ruhigeren, reiferen charkters, aber eigentlich auch nur weil ich sonst nicht so viel mit ihnen zu tun habe. und da wollte ich mal die chance ergfreifen.
im verlauf des abends wurde die stimmung locker, getränke wurden geoordert, der chef ja auch sonst nicht unspendabel. im letzte jahr hatte er mir sogar den zweiten nachtisch höchtspersöhnlich bestellt.
es wurde halt viel gequatscht und die ansich schon bekannten stimmen wurden auch mal lauter. beobachten konnte ich allerdings von meiner position aus nix. irgendwann spät am abend kam dann die last order. ich bestellte noch was, man trank aus und gut war. ich habe anschließend noch ide nachtpost abgeholt und war so um drei uhr zu hause und konnte ausschlafen.
wochen später fragte meine chefin meien frau, welche zusammen schach spielen, wie ich denn die weihnachtsfeier gefunden hätte. naja und sie war mir schon als positiv angenehm aufgefallen. dann plauderte meine chefin wohl etwas, daß sie die feierlichkeiten aufgelöst hätte und es keine weihnachtsfeier mehr geben würde, weil wohl getränke flaschenweise geordet wurden, redbull in strömen floss, andere nicht mitarbeiter die rein zufällig da waren mitgesüppelt hätten, daß laut und obzön geredet worden wär…
naja und so haben sich ein paar wenige dieses jahr selbst organisiert.
was für Geschichten! so ist wohl das Leben – um die Weihnachtszeit.
was ihr alles so erlebt…
—–>ACHTUNG! AUFLÖSUNG!
„Sieben auf einen Streich.“
- als hätte ich es geahnt, es wurden sieben Reisen verschenkt, Wellenesswochenenden auf Kühlungsborn. (Aber ich fahre alleine, still und heimlich, ohne Kollegen)
„Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen?“
- so viele Absurditäten, die man im Laufe des Abends zu hören bekommt, wenn man von Tisch zu Tisch geht, die Anderen begrüßt..
(Liebe Skriptum, ich war wirklich voller guter Hoffnung, es zu lernen, aber ich wurde enttäuscht. Ich bin zu lange in der Firma, es ist schwer, mir dahingehend noch etwas beizubringen. Und „lehren“? Nein nein, die sollen ihre Erfahrungen mal alle selbst machen.)
„Also werde ich mich eher wie Schneewittchen fühlen.“
- einige „Zwerge“ um mich herum, die den großen Riesen geben.
„Und das Rapunzel mimen.“
- ich trank in diesen sieben Stunden drei Wasser, zwei Esspresso und vier Whisky, ging ins Bett und schlief den Schlaf der Gerechten.
Sollte also irgendjemand flehend vor meinem Turm gestanden und voller Hoffnung darauf gewartet haben, dass er von meinem Haar erschlagen würde… keine Chance.
Wie immer, also.
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Schönen Sonntag Euch!!