
Männertoilette
Es war nicht einfach, sich auf die Männertoilette im Chemnitzer Hauptbahnhof zu schleichen …
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Männertoilette
Es war nicht einfach, sich auf die Männertoilette im Chemnitzer Hauptbahnhof zu schleichen …
Bahnhöfe übten schon immer eine seltsame Faszination auf mich aus.
Deshalb gibt es nun die nächsten Tage „Bahnhofsimpressionen“ vom Chemnitzer Hauptbahnhof. Vielleicht kann man es ja als sogenanntes „Stöckchen“ weiterreichen? Also greift zu, wer immer auch mag.
Stellt Fotografien vom Bahnhof ein, der sich am nächsten befindet.


Titel: Blick auf den Hinterhof im Winter

Titel: Blick vom Balkon auf den Hinterhof
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(Übrigens fällt mir gerade auf, dass ich, ganz gleich in welcher Wohnung ich wohne, einen fast identischen Blick auf den Hinterhof habe. Schon bei meinem Einzug in die erste Wohnung, konnte ich ein den Anblick eines alten Gebäudes auf dem Hinterhof „genießen“. Und so zieht sich das fort. Merkwürdig. Mir stellt sich langsam die Frage, ob ich mir meine Wohnungen nach der Atmosphäre aussuche, die sich in der Nähe befindet? Die Wohnungen selbst sehen natürlich nicht so aus. *g*)
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So. Meine lieben Besucher. Heute habe ich für Euch mal eine Frage, die mir schon jahrzehntelang auf der Seele brennt. Auf die ich bis jetzt noch immer keine Antwort gefunden habe. Und-wie Ihr vielleicht schon ahnt, ich bin schon auch ein „Kopfmensch“. Und so streiten mein Kopf und das Herz permanent miteinander.
Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen…
Die Frage zum Wochenende lautet:
Was hat man sich unter einer Beziehung vorzustellen?
Und- um das noch ein wenig zu verdeutlichen.
Was gehört alles dazu? Wie läuft ein komplettes Beziehungsleben ab?
Unter einer Mann/Frau Beziehung. Also einer Richtigen. Einer gut Funktionierenden. Ich bin sicher, Ihr könnt aus Eurem reichhaltigen Erfahrungsschatz plaudern…
Danke. Und natürlich wünsche ich allen Liebenden am Samstag einen wunderschönen Valentinstag!
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Mein wunderschönes Valentinsgeschenk?
Bitteschön:
Autor:
Philipp Bobrowski
14.02.2009
Valentiner
Einem Lichtblick
Blumen gehören auf die Wiese, Gedichte ins Herz.
Hossa
Es
Ist
Keine
Einbildung
Hab
Unlängst
Liebes
Träume
Säuselnd
Chiffrieren
Hören
Haribofroh bricht
Ein kinderlächeln
In mein
Knastverzerrtes
Einsamgesicht
Heitert tv- verzerrtes
Unmutsdunkel
Lacht
Tränenpotente
Schlafmundwinkel
Café olé zum fenster
hinaus
Hüstelnd schüchtern
Eben noch
Inniges
Knistern
Entflammt
Heiseres flüstern
Unterdrückt noch
Lechzend die
Trennwände
Sonaren
Chatten bis zum
Höhepunkt
Hoch zeit ist
Es drängt zu sagen
Ich bin du bist
Kannst es wagen
Endlich mal dein herz zu fragen
Hast dich lang genug verschlossen
Unter dichten dornenhecken
Lebe räume unverdrossen
Trümmer weg und lass dich wecken
Schlafen musst du nicht allein
Charme weht unter deine decken
Hör ihn an und lass ihn rein
Harre tief verschlingend
Ereignissehnend
In
Kommunikationsverzerrter
Eile
Hoffungsvolle
Undgeduldswilde
Lust wochenvollendet den
Tag
Schicksalsbehafteter
Code
Hausiert im kalender.
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Titel: Blick vom Balkon im Sommer
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„Du musst Prioritäten setzen! Was möchtest du? Was ist dir wichtig?“
„Ich soll also seine Prioritäten verstehen und versuchen, damit zurecht zu kommen?“
Fragend schaut Anne Michael an.
Dieser hebt andeutungsweise seine Hand, um ihr über die Wange zu streichen, Anne dreht hastig das Gesicht zur Seite.
„Nein. Das meine ich nicht. Um Himmelswillen! Sprecht miteinander! Wie lange willst du das noch aushalten? Ich kenne dich doch. Es fehlt im Grunde genommen nur der kleinste Anlass und du wirfst alles in die Ecke. Sieh dich doch an!“
Er umfasst mit beiden Händen Annes Gesicht und dreht es mit einer vorsichtigen Bewegung zum Spiegel an der Wand. Diesmal lässt sie es zu.
„Sieh dich an!“, wiederholt er. „Wo ist das Lachen in deinen Augen? Wo die Freude? Das Strahlen im Gesicht?“
Anne weiß zwar, dass Michael recht hat, allerdings fällt es ihr schwer, das auch zuzugeben.
„Er interessiert mich nun mal, kannst du das nicht verstehen? Prioritäten setzen! Wie soll das gehen? Ich bin nicht in der Lage dazu. Dieses Gefühlschaos bringt mich um den Verstand, wie sollte ich in diesem Zustand überlegen können, ob sich das mit ihm richtig anfühlt? Ich wünsche mir selbst meinen gut sortierten Kopf zurück!“
„Mag sein, dass er für dich interessant ist. Aber ist er denn auch gut für dich? Bist du gut für ihn? Fühlst du dich wohl? Ist es nicht immer dein Satz: Wenn ich merke, dass mir etwas nicht mehr bekommt, stelle ich es ab? Du bist traurig und unzufrieden. Kannst dich nicht artikulieren, sondern leidest stumm vor dich hin. Statt zu sagen, was dich stört, bist du auf dem Rückzug. Nennt man das Glück? Ist es das, was du dir unter einer beginnenden Liebe vorstellst?“
Michael dreht sich die nächste Zigarette.
Als Anne noch mit ihm liiert war, fand sie es amüsant, dass überall, wo Michael gesessen und geraucht hatte, ein paar Krümel seines Tabaks liegen blieben. Als würde er sein Revier markieren, dachte sie damals. Nur – das war ein Irrtum und lediglich Nachlässigkeit. Seine klaren Sätze liebe ich noch immer, denkt sie. Er bringt die Dinge auf den Punkt. Ist das der Grund, warum diese Männer hinsichtlich zwischenmenschlicher Angelegenheiten unsensibel reagieren?
Michael und Andreas sind sich sehr ähnlich, fährt sie gedanklich fort. Will ich denn erneut diesen Typ Mann? Ich sollte aus den Geschehnissen von damals gelernt haben.
„Wir hätten auch zusammen bleiben können.“ Michael spricht weiter. „Ich verstehe gar nicht, weshalb wir uns trennten.“
„Du weißt doch“, antwortet Anne. „Es ging nicht mehr. Ich setzte Sensibilität voraus, die nicht vorhanden war. Doch ganz so stimmt das gar nicht. Du hattest jede Menge davon, nur reichte sie nicht für uns aus. Du verbrauchtest alles für deine Kunst. An der du letztendlich auch verzweifeltest. Ich versuchte lange, mich damit zu arrangieren. Ich wollte dich nicht an deine Buchstaben verlieren. Glaube mir, es war nicht leicht, dich zu verlassen. Noch immer sehe ich dich gegenüber von mir an der Wohnzimmertür stehen, grad so, als ob du mich nicht hinaus lassen wolltest. Ich saß am Fenster und schaute zu dir. So unendlich groß schien der Raum, es war uns nicht möglich, ihn zu durchqueren. Oder uns zumindest in der Mitte zu begegnen. Starr und steif war jeder am anderen Ende des Zimmers. Dein Körper füllte den Türrahmen aus und doch wirktest du hilflos wie ein Kind. Oder genauso wie es damals auch gewesen ist. Wie ein Schriftsteller, der nach Worten sucht und die Passenden nicht findet. Vielleicht hättest du mich einfach umarmen und festhalten sollen.“
Anne weint. Sie hasst es, wenn sie weint.
„Nun ist es nicht mehr zu ändern“, schluchzt sie. „Du bist nicht mehr mein Geliebter, du bist ein Freund. Und ER? Ich glaube, er wird nichts von Beiden.“
Michael würde Anne gern beruhigen. Schließlich kennt er ihre Zweifel, die Wünsche und Hoffnungen. Seit Jahren sieht er sie in ihrem Schneckenhaus, das zusätzlich von einer dicken Mauer umgeben ist. Das schärft zwar die Sinne, doch in diesem Zusammenhang von Tapferkeit zu sprechen, wäre vermessen. Nur Freunde lässt sie zu sich, allen anderen Verlockungen hielt sie bisher stand. Andreas jedoch hatte sie berührt. Sie verletzlich gemacht. Und Anne befürchtete gerade eben diese Verletzungen. Nur- was sollte er als Freund tun? Er kann sie nicht davor beschützen. Aber er kann da sein, wenn sie ihn braucht.
Michael zieht Anne näher zu sich heran und nimmt sie in den Arm. Eines Tages, der Freund ist sich ziemlich sicher, wird Anne auch Andreas folgende Frage stellen: „Ich wüsste gern, was ich dir bedeute.“ Er hofft, Andreas würde dann, anders als er, die richtigen Worte finden.
Ganz fest hält Michael Annes Körper. Ihren Kopf an seine Schulter gelehnt, schläft sie schließlich ein. Er überlegt, ob Annes Beziehung erneut an der fehlenden Kommunikationsfähigkeit scheitern wird.

Titel:
Blick auf den Hinterhof im Herbst
Manchmal, wenn der Tag zur neige geht, hätte ich es gern, dass er noch mal von vorn beginnt.
Natürlich gibt es ein Morgen, doch manchmal wünschte ich mir denselben Tag zurück.
Ich würde einiges anders machen, manches gar nicht und vieles ganz genauso.

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… und dann schreibt man und schreibt man und schreibt und schreibt. Und fragt, wofür.
Was bleibt, wenn nichts mehr bleibt.
Die Vernunft streitet sich mit dem Gefühl, das Herz diskutiert mit dem Stolz, dieser gewinnt die Oberhand.
Der Stolz trägt immer den Sieg davon, dieser einsame Gesell`.
Wie soll er auch verlieren, wenn man mit ihm allein ist?
Und einmal mehr wünsche ich mir, Schneewittchen zu sein.
Damit Sie mich keinen Feigling schimpfen!
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von
IHR
Also dann:
„Zeige das vierte Foto aus deinem vierten Ordner.“
Bitteschön:

… irgendwie habe ich da noch richtig Glück gehabt. Mit dem geforderten Foto. Nicht auszudenken, wenn es zwei Fotos weiter gewesen wäre …
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