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Nix.
Außer dem Ende eines Projektes.

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Nix.
Außer dem Ende eines Projektes.

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… es geht eine Tasse auf Reisen …
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Und diese hier gibt es als Zugabe:

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Seid ihr nicht auch der Meinung?
Es geht doch nichts über eine leckere Kaffee/Espressoköstlichkeit in Verbindung mit einem guten Buch.
Und so setzte ich mich, nahm „Das Lächeln der Kriegerin“ von diesem
zur Hand und las mich erneut fest, obwohl ich erst kürzlich den Roman innerhalb von zwei Stunden förmlich verschlungen habe.

Das Lächeln der Kriegerin
Einen Auszug möchte ich euch nicht vorenthalten:
Das Lächeln der Kriegerin
Ein Fantasy-Roman, Hinstorff, Rostock, März 2008, ISBN: 978-3356012354
…
„Versteht Ihr nun?“ Rochon sprach jetzt sehr leise. „Jemand muss den Grafen und die Königin warnen, bevor ganz Laindor in die Hände des Feuermeisters fällt.“
„Wer sagt euch, dass er es auf das ganze Land abgesehen hat?“ Die Stimme ihrer Mutter ließ Lothiel erschauern. Und auch in Naneth’ Augen, die weiter des Reiters Wunde fixierten, sah sie eine Resignation, wie sie sie der starken Frau niemals zugetraut hätte.
„Wäre es nicht Grund genug“, antwortete Rochon, „das Leben der Rimgarder zu retten? Doch ich sage Euch, niemand würde ein Heer solcher Größe ausrüsten, nur um eine einzelne Stadt einzunehmen. Und niemand würde Rimgarth angreifen, ohne zu wissen, dass er damit Laindor den Krieg erklärt.“
„Dann müssen wir hoffen, dass die anderen Reiter einen Weg aus dem Kessel gefunden haben“, sagte Naneth in beinah flehendem Ton.
„Darauf darf ich mich nicht verlassen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass ich der Einzige bin, der es so weit geschafft hat. Endet es hier, habe ich versagt.“
„Die Kunde wird sich unter den Bauern verbreiten.“
„Bis Arminas ist es weit.“
„Das ändert nichts“, sprach nun Adar, der sich aufgesetzt hatte. „Ihr selbst könnt nicht weiterreiten und ich kann es, wie Ihr seht, auch nicht. Es erregt mich nicht weniger als Euch. Ich kämpfte in den Grenzkriegen und erkenne die Gefahr. Doch wir können nichts tun.“
„Gibt es keinen Knecht auf dem Hof?“
„Wir sind allein“, antwortete Naneth. Ihre Stimme klang noch immer sorgenvoll, doch auch ein wenig erleichtert. „Ich kann Euch pflegen, so gut es mir möglich ist, damit Ihr, sobald es Euer Zustand zulässt, weiterreiten könnt.“
„Das wird zu spät sein!“ Lothiel richtete sich auf. Ohne jemanden anzusehen, spürte sie, dass sich ihr die Eltern und Rochon zuwandten. „Ich werde reiten!“ Nun schaute sie ihren Vater an.
Er erwiderte ihren Blick.
„Das ist zu gefährlich, Kind“, sagte Naneth.
Lothiel antwortete ihr nicht. Ihr Blick ruhte auf Adar.
„Und wir brauchen dich hier. Ich kann die Arbeit nicht allein bewältigen“, beharrte die Mutter. Der Vater schwieg.
„Mutter, Nana, zählt die Arbeit auf dem Hof mehr als die Rettung Laindors?“
Naneth senkte die Augen.
„Also lasst mich reiten, Vater.“
„Nein!“, widersprach Adar.
Lothiel spürte einen Stich im Herzen. Sie unterdrückte die Enttäuschung. Einen Augenblick zögerte sie, bevor sie fragte: „Hättet Ihr einen Sohn, würdet Ihr ihn reiten lassen?“
Naneth stieß einen überraschten Ruf aus. Auch Adar war sein Erstaunen deutlich anzusehen. Dann senkten sich seine Brauen wieder und einen Moment lang verharrte er in unbewegter Miene. „Ja, das würde ich.“
„So lasst mich diesen Sohn ersetzen und für ihn reiten.“
Wieder schwieg Adar.
„Sie hat recht, Adar“, sagte Naneth plötzlich. „Sie ist klug und geschickt mit dem Bogen. Sie wird auf sich aufpassen können. Und wenn es der einzige Weg ist, solltest du sie reiten lassen.“
Lothiel sah dankbar zu ihrer Mutter.
„Nein!“, erwiderte Adar. „Nein, das ist nicht nötig.“
Lothiel schaute ihn verwundert an. Vater lächelte. Und sie glaubte Stolz in seinen Augen zu sehen.
„Ich vertraue dir, Lothiel. Du wirst immer dein Bestes tun. Doch wir brauchen dich auf dem Hof.“
„Aber …“
„Du wirst die Botschaft an dich nehmen, jedoch reitest du nicht nach Arminas, sondern nach Waldruh. Du wirst die Leute des Dorfes warnen und es wird sich jemand finden, der die Botschaft weiterträgt. Vielleicht ist man dort längst alarmiert und es sind bereits Boten unterwegs. Vielleicht wirst du schon an der Oststraße umkehren können. Dann wissen wir, dass wir hoffen können. Doch ich bitte dich: Sei in jedem Fall vorsichtig!“
* * *
Der Weg nach Waldruh bot kaum Abwechslung. Sie ritt die meiste Zeit durch Mischwald, der sich nur selten lichtete. Es war im Grunde derselbe Wald, der auch die Lichtung umschloss, auf der Lothiel mit ihren Eltern lebte. Nördlich und südlich der Straße reichte er bis an die Grenzberge im Osten heran, wo er bei den Siedlungen der Menschen durch tiefe Einschnitte unterbrochen wurde.
Lothiel hatte nicht viel Sinn für ihre Umgebung. Gern hätte sie den Ritt auf diesem herrlichen Pferd genossen. Doch ihr schwirrten viele andere Gedanken durch den Kopf. Sie musste an Rochon denken. Daran, wie sie ihn gefunden hatte, an seine blutenden Wunden und an seinen Bericht vom Angriff auf die Grenzfeste. Wie es den Menschen dort jetzt wohl erging? Wie kam der gute Meister Cennan mit der Belagerung zurecht? Er hatte sicher nicht damit gerechnet, auf seine alten Tage noch einmal einen Krieg miterleben zu müssen. Und was war mit Gilborn? Hoffentlich ging es ihm gut. Sie wollte sich gar nicht ausmalen, was ihm zustoßen konnte, wenn nicht bald Hilfe einträfe. Würde sie ihn, ihren ersten Freund, gleich wieder verlieren?
Plötzlich wurde Lothiels Aufmerksamkeit doch auf die Umgebung gelenkt. Es roch nach Feuer.
…

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Wo war ich also stehengeblieben?
Das Molvaer Konzert war vorüber, ich habe wunderbar geschlafen und am nächsten Morgen sind meine Tochter und ich auf die Kaufinger Straße zum powershopping.
Natürlich zeigte sie mir voller Stolz zuvor ihren Arbeitsplatz.
Die Unternehmensberatung, in der sie tätig ist, liegt in der Innenstadt von München, schräg gegenüber von diesem Gebäude:

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am Stachus.

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Zu Fuß gingen wir also zur Kaufinger Straße und gaben uns der Illusion hin, es wäre möglich, jedes einzelne Geschäft aufzusuchen.
Nun- wir beschränkten uns letztendlich auf Schuhgeschäfte, was natürlich wie vorausgesehen endete:

Neue Schuhe.
Fragt mich bitte nicht, was es für Schuhe waren. Ich mag eigentlich gar nicht darüber sprechen.
Ich war erledigt. Fix und fertig. Konnte nicht mehr gehen, nicht mehr sehen und wollte nur noch weg. In eine ruhigere Gegend.
Christin – ganz besorgte Tochter – schlug einen „Dachauer Schlossbesuch“ vor. So holten wir ihren Freund ab, der sich erfolgreich um die shopping tour gedrückt hatte, und besuchten das Dachauer Schloss.

Blick vom Schloss Dachau
Ätsch! Herr Wortmann! Die Alpen haben wir auch gesehen!!
Natürlich mussten wir ganz dringend unseren Hunger stillen. So gab es also frischen Spargel:

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und leckeres Eis:

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Anschließend liefen wir so lange im Schlosshof Runden, bis wir uns besser fühlten.

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Dann war es auch Zeit für mich, nachhause zu fahren.
Übrigens- wusstet ihr, dass man München-Chemnitz auch in 2,5 Stunden erreichen kann? Ohne Porsche zu fahren?
Tja- was soll ich sagen. 16.00 Uhr in München(Autobahn) losgefahren, war ich bereits 18.30 wieder in Chemnitz.
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Fazit:
Es waren zwei wunderschöne Tage.
Habt nochmals lieben Dank – mein Töchterchen und Alexis.
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Bei Karstadt fotografiert.
Das wird mein nächstes Kaffeeservice. Ach was. Am Besten wird es gleich noch mein Tafelservice.
Lasst mich erzählen.
Zum Geburtstag erhielt ich von meiner Tochter und ihrem Freund zwei Eintrittskarten für Herrn Molvaer:

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Nils Petter Molvaer ist ein genialer Musiker aus Norwegen:
und für mich ging mit diesem Konzertbesuch ein Traum in Erfüllung.
Ich fuhr also Freitag nachmittag nach München. Nicht ohne zuvor meinen Hund mit ein wenig schlechtem Gewissen zur „Hundesitterin“ zu geben.
Stand im Stau, war ziemlich erledigt und schon auch sehr aufgeregt.
Endlich angekommen, bewunderte ich die Wohnung meiner Tochter, gab es wieder einmal mehr auf, ihre vielen Schuhe zu zählen (die Regale gehen auf der gegenüberliegenden Seite noch weiter- übrigens mein Kind- viele Grüße von Kalle und unter den High Heels (zweites Paar von rechts oben) sind noch die Etiketten! Die musst du unbedingt entfernen!! Bei denen daneben auch noch ein wenig!):

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und hatte gerade noch Zeit, mich frisch zu machen und umzuziehen.
Am Veranstaltungsort angekommen, fragten meine Tochter und ich uns schon ein wenig, wo genau wir denn nun hier eigentlich waren – Herrn Molvaer hätte ich lieber in einem Jazzclub oder ähnlichem gesehen… aber egal.
So standen wir am Eingang und warteten.
Und warteten.
Und warteten.
Dann bemerkte ich an der gegenüberliegenden Seite einen Herrn mit einer Trompete in der Hand.
Ich konnte es nicht fassen!
Nils Petter Molvaer stand mir gegenüber und grinste mich an.
Nun- was soll ich sagen?
Ich drückte meiner Tochter die Kamera in die Hand, ging zu ihm, lächelte mein unwiderstehlichstes Lächeln (es muss wohl in meinem Gesicht fest gefroren sein- wenn ich meinen furchtbaren Gesichtsausdruck auf nachstehendem Foto sehe – bzw. sich von einem unwiderstehlichem Lächeln zum debilen Grinsen gewandelt haben, aber egal, das Foto mit dem Musiker muss einfach hier rein *g*) Herr Molvaer nahm mich in den Arm und meine Tochter fotografierte das Ganze.
So bin ich zu diesem Foto hier gekommen:

Nils Petter Molvaer
Danach lauschten wir beeindruckt dem Konzert:

Molvaer
Es war eine ziemlich hohe Anforderung, die an meine Tochter gestellt wurde. Sie war die Jüngste Konzertbesucherin und einmal, als es besonders eindrucksvoll wurde, äußerte sie:
„Das ist ja schlimmer als Hardcore Techno!“
Nun- sie hat nicht unrecht. Manche Stücke sind laut und hart. Und wenn man glaubt, dass man jetzt sein Trommelfell endgültig verloren hat- spielt Herr Molvaer ein Trompetensolo.
Und die Welt ist wieder in Ordnung.
Es war ein toller Abend.
Auf dem Weg zum Wagen suchte ich noch meine Tochter, die sich irgendwie in der Dunkelheit aufzulösen schien:

Christin in der Nacht.
Glücklicherweise fanden wir uns wieder, stiegen in den Wagen und fuhren zu ihrer Wohnung.
Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen und wie wir den darauf folgenden Tag verbrachten, erzähle ich dann morgen.
Einverstanden?
Etwas möchte ich an dieser Stelle jedoch unbedingt noch sagen. Ganz persönlich an mein Töchterchen- und ihren Freund.
Es ist wunderschön, eine so erwachsene Tochter zu haben. Liebevoll besorgt und so selbständig.
Dieses Wochenende war für mich als Mutter eine neue, tolle Erfahrung. Da sitzt man im Wagen neben der erwachsenen Tochter, die schaut, dass es mir auch immer gut geht, ich alles habe und es mir an nichts fehlt. Am nächsten Morgen bereitet der Freund der Tochter einen wunderschönen Frühstückstisch, fragt und kümmert sich…
Danke für Alles, Ihr Beiden!!

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Mit freundlicher Genehmigung ein Blick in den Tassenschrank meiner Tochter.
Und weil heute Sonntag ist, noch ein Foto vom Frühstückstisch.

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Dieses wunderschöne Kaffee- und Tafelservice ist Familienbesitz…
(So langsam komme ich mir vor wie: „mein Haus, mein Auto, mein Boot“ usw.)

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Verloren in der Steilküste von Nienhagen.

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Unter der werten Bloggerwelt ist allseits bekannt, dass uns die liebe
oftmals mit wunderschönen NaturTierFotos beehrt. Reglos muss sie wahrscheinlich im Geäst hocken, weil sie die umwerfensten Piepmätze vor die Linse bekommt.
Das war für mich natürlich ein Ansporn.
Und so baute mir mein Liebster ein
hoch in den Wipfeln der Bäume.
Schließlich hatte ich den Anspruch, es ihr gleichzutun.
Tag und Nacht hockte ich im Haus, wartete und hoffte, endlich auch ein Vögelchen zu erblicken.
Schließlich hatte ich den Anspruch, es ihr gleichzutun.
Vergebens.
Frau Freidenkerin muss über übersinnliche Fähigkeiten verfügen. Nur so lässt es sich erklären, dass sie die kleinsten, süßesten, zartesten Geschöpfe dazu bringt, sich ablichten zu lassen.
Ich resignierte. Stieg vom Baumhaus. Setzte mich heulend auf den Waldweg.
Und da!
Schließlich erblickte ich oben abgebildetes Mäuschen. (Ist das überhaupt eins? Es sieht so riesig aus…)
Es rannte ein paar mal hin und her. Schnupperte da und schnupperte dort.
Dann hatte es Mitleid.
Es legte sich flach auf die Erde und wartete, bis ich meine Kamera herausgeholt hatte und „abdrückte“.
Pah! Frau Freidenkerin!!
Das müssen Sie erstmal nachmachen!!!
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