Archiv für Mai 2009

31
Mai
09

Pulsschläge – 13 -

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Wieder sehe ich Frau Christine Tochterhagen am Tisch sitzen.

Es stinkt. Der Raps, der seinen aufdringlichen Duft bis zu uns ins Haus weht, ist störend. Wie Manfred, der ihr gegenüber sitzt. Sie sieht durch ihn hindurch, doch sie riecht ihn. Seit Neuestem betritt er im Unterhemd das Esszimmer, um so dem Frühstücksritual beizuwohnen. Ungeduscht und unrasiert sitzt er ihr gegenüber und stinkt. Sie beginnt, den Rapsgeruch zu lieben. Er übertüncht mit seinem gelben Geruch sämtliche andere vorhandenen Gerüche. Das Blättern der Lokalzeitung, die Manfred mit fettigen Fingern vor seinem Schädel hält, ist im Moment das einzige Geräusch. Manfred wird nicht mehr lange mit der Morgenzeitung beschäftigt sein. Er wird sich erheben, die Toilette aufsuchen, aus der dann Töne der Erleichterung dringen.
Heute soll es zum Mittag Herz geben. Vor langer Zeit waren sie zumindest noch kulinarisch kompatible, doch auch das änderte sich mit den Jahren. Frau Christine Tochterhagen hasst Herz. Ebenso wie die neu eingerichtete Küche, diesen Traum in Edelstahl und kühlem Grau mit großen weiten Arbeitsflächen und blinkenden immer frisch geschliffenen Messern. Noch raschelt die Morgenzeitung, doch das Rascheln wird nicht mehr lang anhalten.

„Christine!!“, hört sie ihn rufen. „Wenn ich von der Toilette zurück bin, müssen wir uns über die Zubereitung des Herzens unterhalten!“
„Es ist noch Zeit, Manfred. Sehr viel Zeit“, antwortet sie und nimmt ihren Mantel vom Haken. Sie wirft die Tür hinter sich ins Schloss. An der detaillierten Darstellung seiner Verdauung ist sie nicht im Mindesten interessiert. Auch nicht an den Geräuschen, die er dabei von sich gibt. Sein nerviges „Christineeeeee!!“, das aus dem geöffneten Fenster über die Straße tönt, überhört sie. Sie geht einfach weiter und bemerkt den Vogel, der vor ihr auf dem Gehsteig liegt. Er war bereits tot. Es muss ein klares „klack“ gegeben haben, als er vom Ast stürzte. Oder vielleicht doch ein dumpfes „plapp“. Ihr fällt der krumme Schnabel des Tieres auf. Der Vogel stand sicher in der „Hackordnung“ ziemlich weit oben. Oder er war, als er noch lebte, eine Art Paradiesvogel. Sein Kopf ist leicht verdreht und der zierliche Körper unnatürlich gekrümmt.
Geraume Zeit steht Christine vor dem Vogel. Sie überlegt, ob sie ihn in die Erde betten soll. Sie weiß nicht, was das ist, mit den fliegenden Gefährten. Sie weiß nicht, wieso gerade sie immer auf tote oder sich in Gefahr befindliche Vögel trifft. Erst neulich kam Christine dazu, wie ein Amselmännchen um sein Weibchen trauerte. Das Amselweibchen war auf der Straße überfahren worden. Ungeachtet des fließenden Verkehrs hüpfte das Männchen um sein totes Weibchen, flatterte aufgeregt mit den Flügeln und wollte die Straße nicht verlassen. Christine lief zu dem Amselmännchen, nahm es vorsichtig in ihre, zu einer Schale geformten Handflächen und trug es von der Straße. Den kleinen, warmen Körper des Tieres spürend, war Christine den Tränen nahe. Sie lief ein ganzes Stück mit dem Vogel in der Hand, bis sie ihn an einem Waldrand setzte. Er hüpfte ein paar Mal hin und her und flog dann davon.
Dieser Vogel jetzt lag jedoch gekrümmt auf dem Gehsteig und früher oder später würden Kinderwagen über ihn fahren, Katzen würden mit ihm spielen. Es wäre wichtig, den Vogel zu begraben. Christine geht, den Vogel in der Hand, zum Weg, der kaum sichtbar durch das angrenzende Waldstück führt.

- Fortsetzung folgt –

30
Mai
09

Pulsschläge – 12 -

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Teilnahmslos lehne ich in meinem Stuhl.
Die Unterarme auf der Lehne ruhend, zeigen meine Finger nach unten. Ich beobachte meine Hände, meine Finger. Durch die Stellung der Arme beginnen die Finger zu kribbeln. Ameisen laufen emsig auf dem abgerissenen Nagelbett und arbeiten sich die Arme bis zu den Schultern hinauf. Ich wechsle meine Haltung und richte mich auf. Ich beginne zu frösteln. Ich erhebe mich, öffne die Kommode und finde ein warmes Kleidungsstück meines Mannes. Ich bemerke kleine Löcher im Wollstoff und denke, es werden die Motten sein.
Wann tötete ich zuletzt eine Motte und bemerkte den Staub, der aus ihr fällt?

Asche zu Asche. Staub zu Staub.

Am schnellsten erwischt man die Motte, umschwirrt sie das Licht.
Gedanken umschwirren mich wie Motten das Licht.
Ich habe eine Phobie. Sobald etwas Flatterndes meinen Kopf umschwirrt, werde ich panisch. Neulich waren es die Sittiche meines Bekannten, die im Wohnzimmer Freiflug hatten. Er lässt sie frei fliegen und verschafft den armen Vögeln das Gefühl einer Freiflugillusion. Der Freiheit von einhundert Quadratmetern.

Oft stehe ich mit meinem Mann am Fenster und wir beobachten die vom Himmel fallenden Vögel. Leise und verhalten stehen wir da und erwarten einen lauten Aufprall, der jedoch nie erfolgt. Die Vögel fallen nicht auf den Boden, kurz zuvor erheben sie sich mit starken Schwingen und fliegen aufwärts, knapp am Fenster vorbei. Eng umschlungen stehen wir an eben diesem Fenster, mein Bauch ist an seinen Rücken gepresst und wir fühlen die Körperwärme der sich einander begehrenden Leiber. Die Gedanken fallen. Und erheben sich erneut.

- Fortsetzung folgt -

29
Mai
09

Pulsschläge – 11 -

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Die Schmerzen im Kopf werden weniger, die Hitze weicht einem wohligen vor sich hin dämmern.
Mein Kaffee ist getrunken. Ich wünschte, mein Mann wäre bei mir. Ich denke an sein breites Bett, auf dem wir manches Mal einfach nur so liegen. Manchmal schläft er ein und ich kann ihn unbemerkt beobachten.

Ein Fisch, denke ich mir dann. Er muss ein Fisch sein. Sein stummer Mund bewegt sich, als ob seine Zunge noch am Leben sei. Auf und zu. Auf und zu. Sein breitlippiger Mund formt Worte, die für mich unverständlich sind. Sacht drehe ich mich auf die andere Seite um seinen Schlaf nicht zu stören. Leise tastet sich eine haarige Hand mit spinnenförmigen Fingern an mich heran und berührt meine Haut. Die Hand tastet weiter, sucht den Weg zu meinen Geheimnissen und verharrt angekommen fast bewegungslos. Apathisch fließe ich mit dem Laken und bemühe mich lautlos zu atmen. Der Atem wird schwerer, die Hand fordernder. Ich will mich schlafend stellen, doch es gelingt mir nicht. Vorsichtig hebe ich den Kopf und betrachte sein haariges Hinterteil, das sich im undefinierbaren Rhythmus auf und ab bewegt. Die aufgestellten Härchen stechen mir mit unsagbarer Grausamkeit in die Augen.
Plötzlich sehe ich die Spinne an der Wand. Groß und bepetzt klebt sie breitbeinig an der Wand. Eng dagegen gepresst, jede noch so geringe Unebenheit kann dieses haarige Ding zwischen den weit ab gespreizten Beinen genau spüren.
Warum hört die Bewegung plötzlich auf? Wieso hört sie auf? Er ist gefangen in seiner Breitbeinigkeit und gefangen in seiner Stummheit wie ein Fisch auf dem Trockenen.
Mit einer beiläufig wirkenden Bewegung drehe ich mich erneut.
DA! Was macht der Segelflieger auf dem Fenstersims??
Kraftvolle Flügel schwingen im Rhythmus des haarigen Hinterteils.
Vorsichtig erhebe ich mich, ich habe Durst. Weshalb fließt das Wasser zurück in die Leitung, sobald ich meinen Kopf kühlen will? Ich werde verdursten. Am fließenden Wasser verdursten. Flächigbreitporiggraue Gesichter pressen sich gegen das Fenster, offene Münder benetzen und verschmieren die Scheibe mit Speichel, riesige Ohren, die wie Muscheln wirken, durchdringen das Glas, jeder auch noch so leiseste Laut verschwindet in der Tiefe dieser Ohren.
Ich bemerke, dass das Sofa mich beobachtet. Es starrt mich an. Nein, das ist keine schadhafte Stelle, das ist das Auge. Ein großes, weit aufgerissenes, braunes, glotzäugiges Auge. Was will das Auge von mir? Es hört nicht auf zu starren. Ich drehe mich erneut, sehe die haarige, leblos wirkende gespreizte Spinne an der Wand und fühle mich auch von ihr beobachtet. Ich wende mich zum Fenster, dort sitzt der Segelflieger, die Schwingen breit in meine Richtung geöffnet und meine Angst riechend. Ich krieche unter die Decke. Dort wartet das haarige Hinterteil. Ich hebe den Kopf, sehe nach links, nach rechts, nach oben und unten, überall ist der stumme Fisch auf dem Trockenen, sind die stummen Lippenbewegungen. Weg! Denke ich. Ich will weg!!

Neben mir eine Bewegung. Eine selbstverständliche, bereits tausendmal vollzogene Bewegung. Ein Männerarm zieht mich sacht an sich heran.
„Du hast geträumt, meine Liebe. Du hast geträumt. Ich bin da.“
Wohlig seufzend rolle ich mich auf ihn. Ertrinke in meiner eigenen Feuchtigkeit.

Angekommen.

- Fortsetzung folgt –

28
Mai
09

Ich bin dann mal weg.

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Ihr Lieben, vermisst mich ruhig.
:-)

Am Pfingstmontag bin ich zurück. Natürlich möchte ich euch auch weiterhin unterhalten und setze trotz meiner Abwesenheit die „Pulsschläge“ fort. Vielleicht mag ja auch der eine oder andere die Geschichte vollständig nachlesen. Das funktioniert am Besten über die Kategorie „Kurzgeschichten“. Ich freue mich bereits jetzt darauf, eure Kommentare lesen zu können, sobald ich zurück bin.
Viel Vergnügen also und ich wünsche euch Allen ein wunderschönes Pfingstfest!

Ich denke an euch!
:-)

27
Mai
09

Pulsschläge – 10 -

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Ich finde alte Briefe der vergangenen Frau ihres vergangenen Mannes.
Die Schmerzen im Kopf melden sich verstärkt zurück. Ich erhebe mich und stoße mich am Türrahmen auf dem Weg zum Medikament. Bevor ich die nächsten meiner Tabletten nehme, sollte ich essen. Ich werde Magenkrämpfe bekommen, von den Tabletten auf nüchternem Magen. Ich zwinge mich dazu, bereite mir ein Brot und schlinge es hastig hinunter, werfe beide Tabletten nach.
Hitze steigt langsam vom Magen über die Speiseröhre bis in den Kopf. Der Schmerz wird bald nachlassen.
Warum musste ich auch Briefe der vergangenen Frau meines vergangenen Mannes finden? Die gedruckten Buchstaben eines Briefes, den die Frau vor fast zehn Jahren schrieb, weisen vom Schriftbild auf ein einfaches Schreibprogramm eines einfachen Rechners hin. Nicht einmal die Unterschrift der vergangenen Frau ist handgeschrieben.
Alte Erinnerungen steigen zur Hitze in den Kopf.
Ich sehe die vergangene Frau neben mir in der heimeligen Küche sitzen und mich mit ihr über den gemeinsamen Mann sprechen.

Es ist 3.00 Uhr, die vergangene Frau kam nicht zur Ruhe, in ihrer Liebe zum vergangenen Mann. Sie fuhr mehr als 200 km, mitten in der Nacht. Sie ließ die gemeinsamen Kinder allein in der Wohnung, um mit ihrem vergangenem Mann und der neuen Frau zu sprechen. Sie schrie hysterisch auf der Straße der neuen Frau, nach ihrem vergangenen Mann. Sie zerstörte und trat gegen das neue Auto der neuen Frau ihres vergangenen Mannes. Der vergangene Mann verließ fluchtartig das Haus durch das Kellerfenster, in Angst vor den Anfällen seiner vergangenen Frau und ließ seine neue Frau mit der vergangenen Frau allein. Die neue Frau holte schließlich die schreiende vergangene Frau in ihre Wohnküche. Die vergangene Frau wollte nicht glauben, dass sich ihr vergangener Mann nicht in der Wohnung der neuen Frau befand. Sie konnte nicht wissen, dass er aus Angst um sein Leben die neue Wohnung durch ein altes Kellerfenster verlassen hatte. Die neue und die vergangene Frau bemühten sich um ein klärendes Gespräch. Drei Stunden später konnte die neue Frau die vergangene Frau davon überzeugen, dass es besser wäre, die kleinen Kinder der vergangenen Frau und ihres neuen Mannes nicht länger allein in der fernen Wohnung zu lassen. Noch immer hysterisch verließ die vergangene Frau die Wohnung der neuen Frau. Der vergangene Mann kehrte durch das geöffnete Kellerfenster zur neuen Frau in die neue Wohnung zurück.

Die neue Frau und der neue Mann sprachen am folgenden Tag nicht ein gemeinsames Wort.

- Fortsetzung folgt –

26
Mai
09

Pulsschläge – 09 -

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Pünktlich 7.37 Uhr.

Es ist das alltägliche Szenario. Die Ältere der Nachbarskinder weint. Die Mutter schreit.

„nun beeile dich doch mal, wie lange soll ich denn noch warten, du wirst nie selbständig, nun mach doch mal deine jacke alleine zu, was willst du mit deinem kuscheltier im kindergarten, sollen dich die anderen kinder auslachen, wirst du wohl deine schuhe richtig herum anziehen, wieso kannst du noch immer keine schleifen binden, zieh die dreckigen stiefel aus, du sollst deine halbschuhe anziehen, hör endlich mit dem gewinsel auf, bist du noch immer nicht fertig, nimm dir ein beispiel an deiner schwester, die ist jünger als du und bereitet mir nicht diesen ärger, wann wirst du endlich aufhören mit der langsamkeit, hast du eigentlich dein frühstücksbrot aufgegessen, du hast dich doch schon wieder mit schokolade beschmiert, jetzt können wir von vorn beginnen, zieh deine jacke aus und den pullover kann ich gleich wieder waschen, ich hatte die ganze woche wäsche, nie werde ich fertig, warum heulst du jetzt auch noch, immer musst du dich benehmen wie ein schwein, nimm dir ein beispiel an deiner jüngeren schwester, sei still, still, still, still!“

Das Mädchen weint, weil es am Ohr vom Hausflur in die Wohnung zurück gezerrt wird.
Ich denke: das übliche Theater. Das geht jetzt noch so, bis die Mutter mit den zwei Mädchen auf dem Weg zum Kindergarten ist. Einmal sprach ich mit meiner Nachbarin darüber und versuchte zu erklären, dass die Kinder darunter leiden. Die Nachbarin verstand es nicht. Freitags ist sie besonders gereizt.

Freitag.
Ein Tag, an dem die Schuldner unbesorgt sein können. Der Wochentag, an dem ich mir frei genommen habe.

Ich beschließe mich abzulenken und beginne in Schränken und Schubladen zu kramen.

- Fortsetzung folgt -

25
Mai
09

Der Hund

25
Mai
09

Lückenbüßer

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Manchmal entsteht eine Lücke.
(Der Tod eines geliebten Menschen ist von folgender Erklärung ausgeschlossen. Diese Lücken bleiben.)

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Eventuell sind äußere Umstände daran schuld. Oder innere.
Dann entsteht eine Lücke.
Es dauert nicht lang, wird sie gefüllt. Das, was sich zuvor darin befand, wird achtlos zur Seite gelegt. Oder hat sich bereits von selbst verflüchtigt.
Man ist nicht mutwillig.
Vielleicht lediglich zu bequem, sich auch mit unangenehmen Dingen auseinander zu setzen.
Wozu auch?

Schließlich gibt es sogenannte „Lückenfüller“. Oder auch „Verlegenheitslösungen“. Abrufbereit stehen sie da und warten. Es fällt ihnen leicht, sich zu arrangieren. Sie sind glücklich, endlich an der Reihe zu sein, ungeachtet dessen, dass auch ihre Zeit kommen wird, bei der sie der nächsten „Übergangslösung“ Platz machen müssen.

Warum ich das jetzt schreibe?
Ich mag keine Beliebigkeit. Ganz und gar nicht.
Da verflüchtige ich mich lieber von selbst. Auf einen Behelf allerdings verzichte ich.

25
Mai
09

ABC – Projekt – B

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Begriff mit B = barbusig

Foto (Antonym) = angezogen (bedeckt)

24
Mai
09

Belohnung

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Womit ich mich nach harter Arbeit belohne?
Siehe auf diesem Bild unten rechts.

Während des gesamten Sonntags, den ich hier am Schreibtisch mit meiner Steuer verbrachte, schielte ich immer wieder auf diese winzige Süßigkeit.
Die ich jetzt endlich genüsslich verspeisen werde. Ich liebe Schaumküsse. Ganz gleich ob mit Kokos oder ohne.
:-)




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