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Frauen und Männer, ein nie endendes Missverständnis.

Wohnung im Wald

Gemütliches Zuhause

Er: „Weißt du, ein Mann muss sich auch einfach mal fünf Minuten irgendwohin setzen können.“
Sie: „Aber wenn man sich doch die Füße an irgendetwas stößt, muss man das umstellen.“
Er: „Man könnte es auch einfach nur praktisch einrichten!“
Sie: „Dann sieht es aber doch nicht schön aus!“

Pause.
Frau verfällt in ein lautes Schweigen.

Er: „Zum Teil kann das Umräumen ja auch manchmal ganz spannend sein.“
Sie: „Ach? Auf einmal doch? Wie soll man das nun noch ernst nehmen.“
Er: „Das war ja jetzt auch mehr ein Zugeständnis.“
Sie: „Also wie nun, soll ich dir jetzt sagen, wie ich es gern umgestellt hätte oder nicht?“

Pause.
Mann schweigt und wäre am liebsten unsichtbar. Da Frau ihn immer noch vorwurfsvoll betrachtet, spricht er schließlich weiter.

Er: “Weißt du, ein Mann muss sich auch einfach mal fünf Minuten irgendwohin setzen können. Erst recht, wenn es gerade gut so ist, wie es ist.“

—-

Fazit: Der Mann macht es sich gemütlich. Frau interpretiert daraus, dass er sich langweilt und beginnt umzuräumen.

Wenn man das Ganze jetzt mal als Metapher für das Zusammenleben von Frau und Mann betrachtet, hilft das schon ganz schön weiter.
Frau möchte Beziehungsarbeit leisten um einfach alles perfekt und vollkommen zu haben, übersieht dabei, dass es das für den Mann schon längst ist.
Und so erscheint vor Augen des Mannes das Bild einer nörgeligen, unzufriedenen Frau, die in einer Wohnung ständig am Umstellen ist, obwohl es doch gut so ist, wie es eben ist.
:-)

-

Was mich dabei wirklich erschreckte?
Gerade erst hatte ich wieder die riesige Zimmerpflanze in meinem Wohnzimmer von der rechten Seite auf die linke geräumt, das Schränkchen mit dem Plattenspieler verstellt und den Sessel verrückt … obwohl ich doch kurz zuvor erst alles so hingerückt hatte.
Tja. Manchmal liegen die Metaphern näher als man glaubt.

Haus im Wald


16 Antworten zu „Frauen und Männer, ein nie endendes Missverständnis.“


  1. 15. November 2009 um 03:33

    wie recht du hast :) wie oft ich schon meine wohnung umgeräumt habe… das liegt wohl in den genen :) übrigens erinnern mich die fotos an den film „blair witch project“…hat irgendwas gruseliges

    • 15. November 2009 um 09:36

      Guten Morgen, mein Kind.
      3.33 Uhr ist doch eigentlich meine Zeit? Seid ihr weg gewesen? War es schön?
      :-)

      Den Film habe ich nicht durchgehalten, du weißt ja, dass ich so ganz schlimm gruselige Filme dann doch nicht schaue.
      Was nun allerdings die Metapher anbelangt. Ich finde, in manchen Dingen solltest du dann doch nicht so auf unsere Gene hören.
      :-)

      Habt einen schönen Sonntag ihr Zwei!
      Kuss!

  2. 3 brigitte
    15. November 2009 um 13:39

    Guten Tag liebe Heike ,
    3.33 Uhr …..Was für eine Schnapszahl:-)

    Um auf das Umräumen zu kommen:-) Ich persönlich glaube ja ,dass viele Männer Angst vor Veränderungen haben :-)

    Ich räume auch ab und an um .Vor allem dann ,wenn die Jahreszeiten wechseln. Was im Herbst /Winter gemütlich und heimelig ausschaut ,paßt im Frühjahr /Sommer nicht mehr . Klar,in erster Linie die Deco . Wenn man damit aber schon zugange ist ,wird auch mal das ein ,oder andere umgeräumt :-)

    Wünsche dir einen gemütlichen Sonntag meine liebe .

    P.S.
    Gerade die Verschiendenheit der Geschlechter macht sie anziehend :-)
    Es gilt, sie nicht nur zu tolerieren, sondern auch wertzuschätzen.

    Meine Güte bin ich Weise :-) …..in der Theorie !

    • 15. November 2009 um 19:45

      Hallo meine liebe Brigitte.
      Ja, über die Uhrzeit wundere ich mich auch. Aber wie ich soeben telefonisch erfahren durfte, lag es nicht an einem Diskobesuch, sondern daran, dass der Freund meiner Tochter krank ist. Und sie sich bin in die Nacht als Krankenschwester geübt hat.

      -

      Schön, dass du mich verstehst.
      Du bist eben eine wirklich kluge Frau. Wenn nur die Umsetzung von Theorie und Praxis nicht so schwierig wäre …
      :-)

      Liebe Grüße!

  3. 15. November 2009 um 13:49

    Hallo liebe Heike,
    was hat mein Mann es gut.
    Nix mit umräumen, nix mit anderer Deko. Werd ihm gleich mal erzählen wie gut er es hat! ;)
    Ansonsten gilt der Spruch: Man kann nicht mit ihnen, aber auch nicht ohne“. ;)

    LG Bärbel

  4. 15. November 2009 um 19:32

    Ja, das Leben schreibt die schönsten Geschichten – je nachdem, wer sie schön findet ;)
    Haben wir denn was gelernt aus dieser metaphorischen Gleichnisgeschichte? ;)

    • 15. November 2009 um 19:43

      Hallo mein lieber Herr Wortmann.
      :-)

      Natürlich haben WIR etwas aus dieser Geschichte gelernt.
      Warum nämlich soll man sich den Stress machen und ständig etwas umstellen. Stattdessen lehne ich mich mal genüsslich zurück und lege die Füße hoch. Mal sehen, ob dann irgendwann Beschwerden kommen … *g*

      Es könnte ja sein, dass die Zimmerpflanze doch nicht den richtigen Fleck hat und nun verdorrt. Das wäre echt schade. Aber – was soll man machen.
      :-)

  5. 16. November 2009 um 10:56

    Ja, ja. Die männer haben es schon nicht einfach….mit dem komplizierten Lebewesen ‘ FRau’ :)

    Früher hatte ich auch solche umräum Fimmels. Brauchte ständig einen neuen Anblick.Ich stellte das komplette Wohnzimmer samt schweren Schrank alle paar Monate um.
    Heute hat sich das bei mir geändert. Das liegt nicht am Alter, sondern an der Sehfähigkeit.
    Wenn man weniger sieht muß man immer, im Schlaf wissen wo alles steht.
    Wenn man dann zuviel umräumt bringt das einen nur durcheinander!

    L.G. Anja

  6. 16. November 2009 um 17:06

    Hach Schatz, einigen wir uns doch so:

    Wenn dir langweilig wird, kannst du gern ein bisschen umräumen. Lass bloß den Fernsehsessel an seinem Platz und lauf nicht ständig ins Bild. ;-)

    Ach was! Fernsehen ist auch langweilig. Vielleicht könntest du dem Programm beim Umräumen gleich ein bisschen auf die Sprünge helfen. Dann schau ich dir einfach dabei zu.

    Und ich warte im Sessel auf dich, vergiss das nicht!

  7. 17. November 2009 um 07:55

    Ich stelle auch öfter mal irgendwas in der Wohnung um. Allerdings liegt das nicht daran, dass ich glaube mein Mann wäre unzufrieden ;-) Ich bin dem wie es ist nicht zufrieden und deshalb muss ich die ganze Zeit Möbel rücken um einfach mal irgendwas zu verändern. Und wenn es nur ein Blumentopf ist, der in die andere Ecke umzieht oder der Tisch der anders rum steht *g*


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