heißt das
Wochenthema in Woche 05
Zusammenfassung: Frau Mollenbaum wurde beraubt und gemeinsam mit Alibaba beschloss sie den Dieb zu fangen. Vielleicht war es nicht nur ein Dieb, das hatten die Beiden noch nicht heraus bekommen.
Alibaba lief mit Frau Mollenbaum los. Zuerst wollten sie zum alten Steinbruch, da es dort jedoch mehr als gefährlich für Frau Mollenbaum war, ließ Alibaba seine Freundin in einem Vogelhäuschen zurück. Er hatte vor, die Lage allein zu erkunden.
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Frau Mollenbaum saß also im Vogelhäuschen und wartete auf ihren Freund. Langsam begann sie sich zu langweilen. Wann würde Alibaba zurückkommen? Wie lange sollte sie noch auf ihn warten?
Inzwischen wurde auch das Futter knapp, die Mollenbaum hatte den armen Vögeln bereits alles weggegessen und so kam es, dass auch die gefiederten Gefährten ausblieben. Nur eine einsame Elster umflog immer wieder ganz aufgeregt die Gegend um das Vogelhäuschen. Aber sie wollte sich nicht mit der Mollenbaum abgeben. Irgendetwas schien sie zu suchen.
Nun hatte Edelgart gar keine Unterhaltung mehr. Das fand sie äußerst unschön.
Aber noch etwas passierte. Seit einigen Nächten wurde Frau Mollenbaum von bösen Träumen heimgesucht. Sehr merkwürdige Dinge geschahen in diesen Träumen. Vergangene Nacht erst erschien ihr Alibaba, der ratlos im Schnee herumirrte und seinen Geruchssinn verloren haben musste, denn wie sonst ließe sich erklären, dass er einfach nicht mehr zurück zu seiner Freundin fand?
„Such ihn, Edelgart“, flüsterte Frau Mollenbaum im Schlaf eine Stimme zu.
„Such deinen Freund Alibaba, er braucht dich jetzt! Aber er rechnete mit dieser Möglichkeit, deshalb hat er dir ein Kästchen hinterlassen. Es steht gut versteckt in der äußersten Ecke am Fuße des Vogelhäuschens, such danach und öffne es! Öffne es schnell und mach dich auf den Weg! Sonst ist es zu spät!“
Immer wieder flüsterte diese Stimme in Frau Mollenbaums Kopf und es war nicht verwunderlich, dass die Mollenbaum am Morgen noch jedes einzelne Wort wusste.
Frau Mollenbaum begann zu suchen.
Sie schaute in die eine und in die andere Ecke, kroch sogar auf allen Vieren durch das Häuschen. Nichts. Nirgends ein Kästchen. Doch es musste da sein! Dieser Traum war so echt, ganz sicher war ein Kästchen in der Nähe. Sie ging nach draußen und stapfte durch den Schnee. Bis zur Brust versank sie darin, so sehr hatte es in den letzten Tagen geschneit.
Endlich hatte sie Erfolg. Die Elster hatte das Kästchen in den Schnee geworfen! Zum Glück lugte etwas Grünes gerade aus einer besonders hohen Schneewehe.
Sie hatte das Kästchen gefunden!
Ganz vorsichtig öffnete sie es und fand einen Brief von Alibaba. Natürlich wunderte sie sich sehr, wusste sie doch bisher nicht, dass dieser Streuner sogar schreiben konnte!
Liebe Freundin Edelgart, las sie,
Wenn du dieses Kästchen hier findest, bin ich in Gefahr und benötige deine Hilfe.
Ich hoffe, du wirst mir helfen können, doch damit du dich nicht allein auf den Weg machen musst, stelle ich dir den grünen Hasen Harald (Anmerkung der Verfasserin: ich hoffe,
du bist mir deswegen nicht böse, aber ich finde, dein Hase sollte auch noch mal zu Ruhm und Ehre gelangen! )
zur Verfügung. Er kann zaubern und wird dir sicher nützlich sein.
In der silbernen Schatulle (wahrscheinlich flog deshalb die Elster immer wieder dort herum) findest du eine grüne Weinbeere.
Es ist keine gewöhnliche Beere, denn auch sie ist verzaubert. Sie wird dich sättigen. Du musst lediglich einmal daran riechen, dann wirst du keinen Hunger mehr verspüren. Aber pass bitte auf! Diese Weinbeere hat deshalb die Form eines Herzens, weil du unterwegs keinesfalls dein Herz verlieren darfst.
Geschieht dir das, wirst du unbändigen Hunger verspüren, weinend in die Weinbeere beißen und deren Zauberkraft ist dahin.
Ich habe große Angst um dich, es wird ein beschwerlicher Weg werden. Du wirst dich im grünen Efeu verfangen und andere, noch weitaus schlimmere Gefahren werden dir begegnen.
Doch du hast Harald, den Hasen, an deiner Seite und so hoffe ich sehr, dass ihr mich finden werdet.
Alles Liebe, meine liebe Freundin,
dein Alibaba.
Immer und immer wieder las Frau Mollenbaum diese Zeilen. Jetzt wusste sie auch, warum ihr immer wieder das Bild vom Efeu vor Augen stand! Sie hatte es bereits geträumt!
Aber was sollte das mit der grünen Weinbeere und dem Verlieben? Sie war alt. Sie würde sich nicht mehr verlieben. Ihre Jugendliebe lebte nicht mehr und einen anderen Mann hatte sie nie gefunden.
Es wird schon werden, Harald, es wird schon werden, flüsterte sie dem Hasen zu. Machen wir uns auf den Weg! Alibaba braucht uns!
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Und so kam es, dass sich Frau Mollenbaum am grünen Grün gar nicht so sehr erfreuen konnte. Schließlich hatte sie eine Aufgabe zu erledigen.
Was sie alles erlebten? Ich habe keine Ahnung, schließlich kenne ich das neue Wochenthema noch nicht.















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