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Ich bin ein ziemlich “organisierter” Mensch. Kein Wunder, dass ich selbst das Fasten äußerst gewissenhaft vorbereiten möchte. Ich kann halt nicht aus meiner Haut. Sozusagen. *g*
Das beginnt schon bei der Bloggestaltung, schließlich werde ich euch die kommenden Tage mit dem Fastenthema “nerven”, da braucht es schon auch ein wenig Freude, immer wieder hierher zu finden. Deshalb steht nun Harald, der grüne Hase, ganz oben im Header, sowie über diesem Beitrag, und ich hoffe, er vermittelt ein angenehmes Gefühl.

Als besonders hilfreich (neben den Blogbeschreibungen bereits fastender Blogger) finde ich diese Seite hier:
Heilfasten Gesundheit.de
nicht zuletzt deshalb, weil die einzelnen Tage und was man dazu benötigt, genau aufgelistet sind. Dort wird von 7 Tagen Fastenzeit ausgegangen, Tonari fastete 20 Tage und es ging ihr blendend. Jesus fastete
40 Tage.
Jesus hat vor seinem öffentlichen Auftreten 40 Tage in der Wüste gefastet, aber das geschah im Verborgenen. Es war für ihn die Zeit der Vorbereitung und der Bewährung für seinen Auftrag als Messias. Aus der Zeit seines öffentlichen Lebens gibt es keine Überlieferung darüber, dass Jesus gefastet hätte. Natürlich hielt er als gläubiger Jude die gesetzlichen Fasten wie sie in der Tora (Lev 16,29) festgehalten sind, doch das ist für die Evangelisten keiner Erwähnung wert, das ist selbstverständlich. In seiner Lebensführung aber galt er seinen Feinden als “Schlemmer und Trinker, als Fresser und Säufer” (Mt 11,19) Jesus selbst zitiert diese rüde Aussage seiner Widersacher in einer Rede über seine Zeitgenossen. Das Urteil über seine Generation ist zornig und ironisch zugleich (Mt 11,16-19). Ich führe das etwas aus.Jesus stellt fest, dass die Menschen, die doch auf den Messias warten, die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Dass sie nicht sensibel sind für das, was vor ihren Augen geschieht. “Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt”, sagt er. Aber auch dies: “Wir haben euch Klagelieder gespielt, und ihr habt nicht geweint”. Diese Menschen können oder wollen nicht unterscheiden, wann es wofür Zeit ist. Sie leben entweder im grauen Einerlei der Tage ohne Sinn für Freude, ohne Sinn für Trauer, oder sie reagieren verkehrt: sie weinen, wo sie tanzen sollten und sind fröhlich, wo sie klagen sollten. Die Lebensweisen der Propheten interpretieren sie ebenfalls verkehrt, und zwar aus einer Haltung der Abwehr, des Widerspruchs, des nicht Anerkennenwollens heraus. Ihr Urteil über die damals gegenwärtigen Propheten, Johannes den Täufer und Jesus von Nazareth, gerät so unweigerlich ungerecht. Als Johannes der Täufer kam, der weder ass noch trank – das heisst er fastete, ass wenig und trank keinen Wein -, sagten sie, er sei verrückt. Als Jesus kam, der ass und trank – das heisst, den sie oft bei Gastmählern trafen, der sich einladen liess und ass und trank, was der Gastgeber auftischte, vermutlich vorzügliche Speisen und Wein -, sagten sie: “Seht, den Schlemmer und Trinker!” Kurz: Keiner kann es ihnen recht machen, weil sie selbst immer recht behalten wollen. Sie weigern sich, Menschen als das, was sie sind, gelten zu lassen.
Ist denn für Jesus das Fasten überhaupt kein Thema? Doch. In der Bergpredigt spricht er vom Fasten, aber in der Form einer Korrektur am Fasten der “Überfrommen” seines Volkes.
“Wenn ihr aber fastet, so schaut nicht finster drein wie die Heuchler, denn sie verstellen ihr Gesicht, damit die Leute merken, dass sie fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben schon ihren Lohn. Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haupt,
wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern (nur) dein Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dir vergelten.” Mt 6,16-18
Nun bin ich nicht Jesus und habe auch nicht vor, zum Messias zu werden. Der Artikel jedoch ist äußerst interessant und lesenswert.
Tonari möchte ich es annähernd gleich tun, wenngleich es schwierig werden wird, denn die Aufbautage fallen genau in den Zeitraum des Geburtstages meiner Tochter, die vom 14.03.2010 bis zum 21.03.2010 hier sein wird. Am 17.03. organisiere ich für sie eine Geburtstagsparty und es wird reichlich zu essen geben.
Es bleibt also spannend.
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Sorge bereitet mir auch die nun mehrmals beschriebenen “schlechten Gerüche”, die beim Fasten auftreten. Natürlich bin ich ein reinlicher Mensch, wasche und pflege mich äußerst intensiv, benutze ein teures Parfüm (nicht übertrieben, aber so, dass ich angenehm rieche) und möchte natürlich nicht meine Kunden “vollmüffeln”, wenn ich meine Kundenbesuche absolviere.
Gerade ab Montag, 01.03.2010, habe ich die ganze Woche viele Termine.
Meine Frage ist also, vielleicht, liebe
Tonari
kannst du sie mir beantworten, du erlebtest das Fasten ja gerade erst hautnah,
wie lange “müffelt” man so vor sich hin? Also ohne Saunagänge.
Das ist mir nämlich nicht mehr im Gedächtnis geblieben, wie bereits erwähnt, liegt mein letztes Fasten einige Jahre zurück.
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Ihr seht, liebe Blogfreunde, Fragen über Fragen, mit denen ich mich so beschäftige.
Und jetzt mache ich mich mal schon immer an die Einkaufsliste.
Damit ich auch ja nichts vergesse!
Ich wünsche euch einen schönen Tag,
herzliche Grüße!
Heike
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