27
Dez
11

Problem

Problem
Ein Gedicht von Heinz Kahlau

Du bittest mich, ich soll dich kühler küssen.
Nur meinem Blick erlaubst du anzufassen.
Von meinen Händen möchtest du nichts wissen.
Ich soll sie tief in meinen Taschen lassen.

Gelassenheit ist eine schöne Gabe.
Ich fürchte nur, sie wird uns wenig nützen.
Wenn ich die Hände in der Tasche habe,
wie soll ich mich vor deinen Händen schützen?

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25 Responses to “Problem”


  1. 27. Dezember 2011 um 11:41

    Versuch Dich zu schützen, auch ohne Deine Hände – Du hast Deine Sprache! Nur wenn Du sprachlos wirst, liebe Heike, bist Du wirklich schutzlos.
    Herzlichst, Elvira

    • 27. Dezember 2011 um 17:53

      Danke liebe Elvira.
      Das Heimtückische ist, sprachlos zu werden, ist für mich eine ganz einfache Geschichte, so schön bequem …
      Aber ich arbeite an mir. Versprochen. :-)

      Liebe Grüße an dich!
      Heike

  2. 27. Dezember 2011 um 12:31

    Wie sagt man so schön? “Ein Blick sagt mehr als tausend Worte”! Also schauen wir uns um, an, schauen unter die Oberfläche, reden mit Blicken. Obwohl gerade in der heutigen Zeit der vielen sinn-und nutzlosen Phrasen echte, liebevolle Worte UND Gesten einen doch immer wieder zutiefst berühren. Also, raus mit den Händen aus den Taschen, nicht um sich zu schützen, sondern um zu berühren, Trost und Zuneigung zu schenken.
    Liebe Grüße
    moni

    • 27. Dezember 2011 um 17:54

      Liebe Moni, schenken fällt mir leichter, als anzunehmen. :-)
      Komm her, ich drück dich mal ganz doll! :-)

      Hab lieben Dank für deine lieben, eindringlichen Worte!
      Und alles Liebe auch dir!
      Heike

  3. 27. Dezember 2011 um 13:06

    Ganau, liebe Heike, du hast deine Sprache. Und die kann man nutzen, um sich zu schützen und um zu sich selbst zu finden. Manchmal ist man dann ganz erstaunt, wie leise man sein kann und doch vieles erreicht.
    Als Kind habe ich immer gesungen, wenn ich meiner Mutter Kartoffeln aus dem verhaßten Keller holen musste. Als junge Frau habe ich mit meinem Kind geredet, wenn ich es badete und Angst hatte, ihm weh zu tun. Ich wollte mich eigentlich nur selber beruhigen. Dass ich meinem Kind einen großen Gefallen getan habe, wußte ich damals nicht.
    Das kleine Kind von damals war nun wieder mal zu Besuch. Das ist einer, der kann seine Hände nie in den Taschen halten. Wenn er nichts zu tun hat, dann zerpflückt er irgendwelches Papier oder Ähnliches, kritzelt auf dem Zeitungsrand, … . Vielleicht sind das die Momente, die er zur Ideenfindung braucht. Und dann kann er stundenlang, ganz still und ruhig am Rechner arbeiten. Weißt du was, liebe Heike? Ich werde jetzt meine heißgeliebten Strichmännchen zeichnen. Die sind so herrlich schön doof, dass alle Traurigkeiten ganz schnell verfliegen.

    Liebe Grüße von der Gudrun, die wieder viel zu viel geplappert hat

    • 27. Dezember 2011 um 18:02

      Liebe Gudrun, ich mag es, wenn du ins Plappern verfällst. :-)
      Und ich schaue gleich mal, wie weit du mit den Strichmännchen bist.
      Wenn du magst, schau mal hier: (leider zu groß für hier zum einstellen)

      Das wurde jetzt gekauft, Größe: 105 x 75 Acryl
      Ich würde zu gern wissen, wo es hängt. Wahrscheinlich in irgendeiner Praxis, die verdeutlichen will, dass man ständig gegen irgendwelche Wände läuft. :-)

      Ich drück dich ganz doll, hab einen schönen Abend!
      Liebe Grüße
      Heike

  4. 27. Dezember 2011 um 13:37

    Liebe Heike,
    es gibt auch Ellbogen, die man einsetzen kann, wenn die Hände in den Taschen sind.
    Ach, liebe Heike, solche Feiertage sind wohl nicht so gut, wenn man traurig ist und sich verlassen fühlt.
    Ich umarme dich ganz lieb – und wenn du magst – nimm die Hände aus den Taschen und umarme mich auch.

    • 27. Dezember 2011 um 18:13

      Liebe Bärbel, ich mach das dann mal,ja?
      Danke!!

      Glücklicherweise sind die Feiertage erst einmal vorbei, mein Schreibtisch biegt sich bereits vor Arbeit und so werde ich auch noch Silvester vorbei bekommen.
      Alles Liebe für dich/euch und bis bald!

      Ich drück dich immer noch! :-)
      Liebe Grüße
      Heike

  5. 9 M.
    27. Dezember 2011 um 15:47

    Du hast nicht nur deine Hände, meine liebe Heike. Du hast die wundervolle Gabe, dich in Wort und Bild auszudrücken. Diese Gabe sollte dir helfen, Angriffe im herkömmlichen Sinne abzuwehren. Sie vielleicht schon im Vorfeld beim Augenblick des Erkennens einzusetzen. Du kannst es. Ich weiß es!

    Heinz Kahlau steht seit meinen Studienzeiten in meinem Bücherregal und er ist nicht mehr wegzudenken.

    Für mich sind Hände eine Wunderwaffe. Setze sie für niemanden ein, der es nicht zu schätzen weiß, wenn sie ihn berühren möchten.

    Ich umarme dich virtuell und das so lange, bis du nach Luft quiekst. Von mir aus kannst du auch deine Hände in den Taschen lassen. Ich halte dich fest, so lange du willst und es brauchst.

    Meine liebe, gute Seele. Ich kann dir heute schon sagen, dass aus dem 6. Januar in Gera nichts werden wird, denn ich habe inzwischen erfahren, dass ich die ersten beiden Tage auf der ITS verbringen werde.
    Bin ganz traurig darüber, denn ich hatte mich schon so dolle auf dich gefreut. Aber anrufen kannst du ja trotzdem oder?

    Deine Mandy

    • 27. Dezember 2011 um 18:14

      Danke liebe Mandy. Und alles andere wegen KKH und so haben wir ja eben am Telefon besprochen. :-)
      Es wird schon gut gehen, mach dir nicht so viele Gedanken!
      Du hast so viele liebe Menschen, die an dich denken und für dich da sind, das wird schon!
      Bis dann, ich drück dich!
      Liebe Grüße, auch an deine Familie!
      Deine Heike

  6. 27. Dezember 2011 um 17:01

    Liebe Heike,

    Genau wie Mandy schon schrieb, Du hast diese wundervolle Gabe
    in Wort und Bild auszudrücken.
    Und die Sprache kann leise sein, aber helfen wird sie.

    Gelassenheit ist nicht immer einfach auch wenn sie eine
    schöne Gabe ist.

    Ich nehme dich ganz fest in den Arm, auch wenn es diesmal
    nur virtuell ist.

    Ganz liebe Grüsse
    Deine Elke

    • 27. Dezember 2011 um 18:16

      Liebe Elke,

      dankeschön auch dir! Und es dauert ja nicht mehr lange, dann ist es nicht mehr virtuell. Du wirst sehen, die Zeit rast!
      Inzwischen pass bitte gut auf dich auf, ja? Der Sturm war ziemlich schlimm bei euch!!

      Liebe Grüße, ich drück dich ganz doll!
      Deine Heike

  7. 27. Dezember 2011 um 19:14

    ‘Raus aus den Taschen mit den Händen! Denn sie sind uns von Mutter Natur geschenkt worden, um damit die Welt zu be-greifen. ;-)
    Auch wenn ich dich während der Feiertage wegen meiner Arbeit nicht in Chemnitz besuchen kommen konnte – ich habe viel an dich gedacht, und deinem Herzen, deiner Seele, deinem wundervollen Ich Glück, Freude und Frieden gewünscht…
    *Lieb-drück*

    • 27. Dezember 2011 um 19:23

      Ich weiß liebe Margot, ich danke dir dafür!

      Jetzt lasse ich erst einmal fremde Hände an mich legen. :-) (Seit einiger Zeit leiste ich mir eine wöchentliche Wohlfühlmassage. Es war wirklich an der Zeit, mal etwas für mich selbst zu tun.)

      Deinen “weihnachtlichen Schlafmarathon” habe ich gelesen, schön, dass du wenigstens an einem Tag mal etwas Ruhe hattest.
      Alles Liebe und ich drück dich!
      Heike

  8. 15 fudelchen
    28. Dezember 2011 um 00:32

    *liebdrück* ♥ Marianne und…..bleib so sensibel, das ist gar nicht verkehrt, denn diese Welt ist hart genug!!

    • 28. Dezember 2011 um 07:04

      Danke Marianne, das ist lieb von dir. Aber so ohne mein Schneckenhaus fühle ich mich in all dieser Sensibilität ziemlich nackt und bloß. Gut, dass ihr ein wachsames Auge auf mich habt. Nicht auszudenken, wenn ich überfahren werden würde. Oder totgetreten. :-)
      Danke und dir einen schönen Tag!
      Drück dich!
      Heike

  9. 28. Dezember 2011 um 09:01

    Da helfen nur Blicke und die Sprache. Da hast du etwas zu üben und einen Vorsatz für 2012 :D
    Ich werde dann beim Bloggertreffen Qualitätskontrolle machen ;)

  10. 28. Dezember 2011 um 22:57

    Liebe Heike,
    es gibt die Zeit, die Hände in der Tasche zu lassen, und es gibt die Zeit, die Hände zu benutzen.
    Gönne Dir Dein Schneckenhaus, solange es Dir gut tut! Du bist sensibel genug, Deinen inneren Impuls wahrzunehmen, wann die Zeit sich ändert.
    Außerdem: Du kannst wunderbar intensiv berühren! Nämlich mit Deinen Worten! Das hat mir damit schon sehr oft gut getan! Danke! Das ist eine wertvolle Gabe, die ich sehr an Dir schätze.

    Außerdem verstehe ich das “Problem” von Kahlau so, dass der/die/das Gegenüber keine Handberührung möchte. Und wenn angedeutet wird, dass es eines Schutzes gegen die Hände dieses Gegenübers bedarf, dann halte ich das für ein unfaires Ungleichgewicht, das hier eingefordert wird. Also irgendwie für mich nicht akzeptabel ohne die eine oder andere Veränderung.

    ich bin überzeugt, Du findest Deine “Lösung”, Deinen Weg. Andere können hierzu nur aus ihrer eigenen Erfahrung Optionen beisteuern.

    Herzlichen Gruß, M.

    • 29. Dezember 2011 um 08:26

      Lieber M.,
      danke für deinen schönen Kommentar.

      Danke auch, dass du Kahlau so “beleuchtest”, ich mag das ja sehr. Es gibt oft verschiedene Sichtweisen, Interpretationen, die oft eben auch von der eigenen Stimmung abhängig sind. Hier gebe ich dir recht, es ist irgendwie unfair. Vielleicht habe ich deshalb heute ein Gedicht von Kahlau eingestellt, das auf Übereinstimmung deutet. Es ist auch tröstlicher.

      Ich bin gespannt, was du zu meinem Jahreswechseltext sagen wirst, da sitze ich nämlich gerade daran. Und ein wenig ängstlich bin ich schon, was meine eigenen Worte anbelangt, zumindest dann, wenn sie nicht spöttisch, ironisch oder zynisch sind, oder auch von Außerirdischen handeln. :-)

      Aber ihr seid mir so treue Besucher/Leser/Freunde, da möchte ich auch wieder einmal etwas eigenes einstellen.

      -

      Mein Weg. Meine Lösung.
      Oft frage ich mich jetzt, was das Vergangene eigentlich war. Wer ich war.
      Na ja. Ich will mal hier nicht schon wieder philosophieren.

      Dir einen wunderschönen Tag, lieber M., grüße deine Familie und bis bald!

      Liebe Grüße
      Heike

  11. 29. Dezember 2011 um 15:13

    Na du. Ja. Ich mal wieder. Wollte mal wieder bei dir commenten und dir einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Hoffe Weihnachten war bei dir schön. Bei mir alles okay.. lg aus Kiel.

    • 29. Dezember 2011 um 15:17

      Mensch Jerry, mein Lieber!! Wie geht es dir? Ich lese: alles ok?!? Wirklich?

      Ich drück dich ganz doll, freue mich, dich mal wieder zu lesen und wünsche dir auch einen wunderschönen Rutsch! Alles Liebe für 2012!!
      Liebe Grüße
      Heike


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