Er ist wie ein Fisch, denke ich mir dann. Er muss ein Fisch sein. Sein stummer Mund bewegt sich, als ob seine Zunge noch am Leben sei.
Auf und zu. Auf und zu.
Sein breitlippiger Mund formt Worte, ………………
hallo heike,
das mußte ich eben auf deiner seite lesen – mein urteil es sind assoziationen .
wahrscheinlich hat dein hund neben dir gelegen ( haare , zunge , fordernd – hunde sind so )
eine andere möglichkeit – du hast zuviel genommen , was immer es war , es war zuviel .
vielleicht erklärt es auch dein lächeln .*gg*
hallo christian. als ich den text schrieb, hatte ich noch gar keinen hund.
aber einen mann.
-
das erklärt vielleicht auch vieles.
*g*
aber, mein lieber, was hast du denn nur mit meinem lächeln? du meinst, es ist so eines, das nach innen geht? so ein wissendes?
nun- genommen habe ich nichts, aber wissen weiß ich schon einiges, was mich oftmals zum lächeln bringt.
heike ,
“männer (???), diese schrecklichen haarigen biester …” . du hattest so einen ?
und hast es zum glück überstanden . daher das lächeln ?
aber es ist keines nach innen . es ist ein kleines duell ,bei dem es keine leiche gibt .der beweis – ich lebe noch!
christian
gegen den rest der welt .
es ist immer ein miteinander und gegeneinander.
zu diesem rest gehöre auch ich und bei mir ist noch alles dran .
medusa hätte mich zu stein erstarren lassen.
und ich denke ein wenig medusa ist in jedem .
körper ziehen sich an – körper stoßen sich ab .
wo ein körper ist kann kein anderer sein .
aber da sind ja noch die schwarzen Löcher .
und diesmal meine ich nicht die haarigen biester !
du meinst: “gegen den rest der welt” so ähnlich wie
“Theo”?
ich glaube, du machst das manchmal alles zu spannend. nichts mit anziehungskraft und körper und so. derzeit ist mir lediglich nach einem romantisch/kitschigen seeaufenthalt…
du klagst in großen lettern .
das hört sich ja wie eine kleine böse depression an .
da du dem winter komplimente machst ,
kann es nicht am wetter liegen .
ist es schon wieder etwas haariges ?
ein verstopfter abfluss ,oder ein mann ,
oder kein verstopfter abfluss , oder kein mann ?
hegst du die flucht oder den angriff ?
das lächeln ist ein angriff .
ich fliege übermorgen in die sonne und werde ihr von dir erzählen .
vielleicht meldet sie sich dann bei dir entgegen aller prognosen .
für alle fälle gebe ich dir noch ein stück zucker ( ein stück zucker )
ich habe es in klammern gesetzt ,
nimm es heraus und tu es in den tee .
werde geschmeidig ,entspanne dich , mach die augen zu .
und vergiss nicht das lächeln , das nach innen .
ach christian, ich klage nicht. ich bin nur “ostseereif”. und besonders im winter nimmt diese sehnsucht zu.
so wie es die zugvögel in den süden treibt, muss ich in den norden. und kann ich das nicht, werde ich unleidlich.
ein mann?
was ist denn das, bitteschön?
grüß die zugvögel, auf deiner reise in die sonne.
bis dann.
heike
Die Kommentare beziehen sich auf folgenden Text, der ursprünglich eingefügt war (bevor ich die Seite in: “Lieblingsfotografien” abwandelte und sie noch: “Aktuelles” hieß.
—
Er ist wie ein Fisch, denke ich mir dann. Er muss ein Fisch sein. Sein stummer Mund bewegt sich, als ob seine Zunge noch am Leben sei.
Auf und zu. Auf und zu.
Sein breitlippiger Mund formt Worte, die für mich unverständlich sind. Sacht drehe ich mich auf die andere Seite, um seinen Schlaf nicht zu stören. Leise tastet sich eine haarige Hand mit spinnenförmigen Fingern an mich heran und berührt meine Haut. Die Hand tastet weiter, sucht den Weg zu meinen Geheimnissen und verharrt, angekommen, fast bewegungslos. Apathisch fließe ich mit dem Laken und bemühe mich lautlos zu atmen. Der Atem wird schwerer, die Hand fordernder. Ich will mich schlafend stellen, doch es gelingt mir nicht. Vorsichtig hebe ich den Kopf und betrachte sein haariges Hinterteil, das sich in undefinierbarem Rhythmus auf und ab bewegt. Die aufgestellten Härchen stechen mir mit unsagbarer Grausamkeit in die Augen. Plötzlich sehe ich die Spinne an der Wand. Groß und bepelzt klebt sie breitbeinig an der Wand. Eng dagegen gepresst, jede noch so geringe Unebenheit kann dieses haarige Ding zwischen den weit abgespreizten Beinen genau spüren. Warum hört die Bewegung plötzlich auf? Wieso hört sie auf? Er ist gefangen in seiner Breitbeinigkeit und gefangen in seiner Stummheit wie ein Fisch auf dem Trockenen. Mit einer beiläufig wirkenden Bewegung drehe ich mich erneut. DA! Was macht der Segelflieger auf dem Fenstersims?? Kraftvolle Flügel schwingen im Rhythmus des haarigen Hinterteils. Vorsichtig erhebe ich mich, ich habe Durst. Wieso fließt das Wasser zurück in die Leitung, sobald ich meinen Kopf kühlen will? Ich werde verdursten. Am fließenden Wasser verdursten. Flächigbreitporiggraue Gesichter pressen sich gegen das Fenster, offene Münder benetzen und verschmieren die Scheibe mit Speichel, riesige Ohren, die wie Muscheln wirken, durchdringen das Glas, jeder auch noch so leise Laut verschwindet in der Tiefe dieser Ohren. Ich bemerke, dass das Sofa mich beobachtet. Es starrt mich an. Nein, das ist keine schadhafte Stelle, das ist das Auge. Ein großes, weit aufgerissenes, braunes, glotzäugiges Auge. Was will das Auge von mir? Es hört nicht auf zu starren. Ich drehe mich erneut, sehe die haarige, leblos wirkende gespreizte Spinne an der Wand und fühle mich auch von ihr beobachtet. Ich wende mich zum Fenster, dort sitzt der Segelflieger, die Schwingen breit in meine Richtung geöffnet und meine Angst riechend.
Ich krieche unter die Decke. Dort wartet das haarige Hinterteil. Ich hebe den Kopf, sehe nach links, nach rechts, nach oben und unten, überall ist der stumme Fisch auf dem Trockenen, sind die stummen Lippenbewegungen.
Weg! Denke ich. Ich will weg!!
Neben mir eine Bewegung. Eine selbstverständliche, bereits tausendmal vollzogene Bewegung. Ein Männerarm zieht mich sacht an sich heran.
„Du hast geträumt, meine Liebe. Du hast geträumt. Ich bin da.“ Wohlig seufzend rolle ich mich auf ihn. Ertrinke in meiner eigenen Feuchtigkeit.
Angekommen.
–
Als wir voneinander ließen, war es Morgen.
Die Nacht war gegangen und hatte die Liebe mit sich genommen.
Vor dem Fenster fielen die Tauben wie Sterne in die Tiefe. Sie schlugen nicht auf den Boden, sondern erhoben sich mit starken Flügelschwingen. Der untergehende Mond nahm den letzten Schimmer unserer schlaflosen Nacht mit sich und die Sonne verbrannte den Morgen danach.
Ein langes Frauenhaar lag auf roter Seide, wirkte wie achtlos verloren gegangen.
Dabei war es dem festen Griff der Lust geschuldet.
Lieber Kay, das freut mich sehr! Und natürlich wirbelt es meine Welt nicht durcheinander, ich freue mich sehr, wieder von dir zu hören/lesen!!
Ebenso liebe Umärmelung und bis dann!
Heike.
Hi meine Liebe,
da sitze ich zweiäugig ganz minimalistisch noch auf der Arbeit und sehe dass es geklappt hat.
Freut mich sehr. Viel Spaß !!!
Er ist wie ein Fisch, denke ich mir dann. Er muss ein Fisch sein. Sein stummer Mund bewegt sich, als ob seine Zunge noch am Leben sei.
Auf und zu. Auf und zu.
Sein breitlippiger Mund formt Worte, ………………
hallo heike,
das mußte ich eben auf deiner seite lesen – mein urteil es sind assoziationen .
wahrscheinlich hat dein hund neben dir gelegen ( haare , zunge , fordernd – hunde sind so )
eine andere möglichkeit – du hast zuviel genommen , was immer es war , es war zuviel .
vielleicht erklärt es auch dein lächeln .*gg*
christian
hallo christian. als ich den text schrieb, hatte ich noch gar keinen hund.
aber einen mann.
-
das erklärt vielleicht auch vieles.
*g*
aber, mein lieber, was hast du denn nur mit meinem lächeln? du meinst, es ist so eines, das nach innen geht? so ein wissendes?
nun- genommen habe ich nichts, aber wissen weiß ich schon einiges, was mich oftmals zum lächeln bringt.
heike
heike ,
“männer (???), diese schrecklichen haarigen biester …” . du hattest so einen ?
und hast es zum glück überstanden . daher das lächeln ?
aber es ist keines nach innen . es ist ein kleines duell ,bei dem es keine leiche gibt .der beweis – ich lebe noch!
christian
christian,
wir duellieren uns?
was ist der anlass? sorry, manchmal sitze ich ein wenig auf der leitung.
ja- ich hatte schon so ein oder zwei männer. schrecklich waren sie nicht. diese haarigen biester.
*g*
heike
heike ,
gegen den rest der welt .
es ist immer ein miteinander und gegeneinander.
zu diesem rest gehöre auch ich und bei mir ist noch alles dran .
medusa hätte mich zu stein erstarren lassen.
und ich denke ein wenig medusa ist in jedem .
körper ziehen sich an – körper stoßen sich ab .
wo ein körper ist kann kein anderer sein .
aber da sind ja noch die schwarzen Löcher .
und diesmal meine ich nicht die haarigen biester !
die macht sei mit dir.
christian
christian,
du meinst: “gegen den rest der welt” so ähnlich wie
“Theo”?

ich glaube, du machst das manchmal alles zu spannend. nichts mit anziehungskraft und körper und so. derzeit ist mir lediglich nach einem romantisch/kitschigen seeaufenthalt…
ICH WILL WEG!
heike
lieber administrator ,
du klagst in großen lettern .
das hört sich ja wie eine kleine böse depression an .
da du dem winter komplimente machst ,
kann es nicht am wetter liegen .
ist es schon wieder etwas haariges ?
ein verstopfter abfluss ,oder ein mann ,
oder kein verstopfter abfluss , oder kein mann ?
hegst du die flucht oder den angriff ?
das lächeln ist ein angriff .
ich fliege übermorgen in die sonne und werde ihr von dir erzählen .
vielleicht meldet sie sich dann bei dir entgegen aller prognosen .
für alle fälle gebe ich dir noch ein stück zucker ( ein stück zucker )
ich habe es in klammern gesetzt ,
nimm es heraus und tu es in den tee .
werde geschmeidig ,entspanne dich , mach die augen zu .
und vergiss nicht das lächeln , das nach innen .
christian
ach christian, ich klage nicht. ich bin nur “ostseereif”. und besonders im winter nimmt diese sehnsucht zu.
so wie es die zugvögel in den süden treibt, muss ich in den norden. und kann ich das nicht, werde ich unleidlich.
ein mann?
was ist denn das, bitteschön?
grüß die zugvögel, auf deiner reise in die sonne.
bis dann.
heike
Erläuterung:
Die Kommentare beziehen sich auf folgenden Text, der ursprünglich eingefügt war (bevor ich die Seite in: “Lieblingsfotografien” abwandelte und sie noch: “Aktuelles” hieß.
—
Er ist wie ein Fisch, denke ich mir dann. Er muss ein Fisch sein. Sein stummer Mund bewegt sich, als ob seine Zunge noch am Leben sei.
Auf und zu. Auf und zu.
Sein breitlippiger Mund formt Worte, die für mich unverständlich sind. Sacht drehe ich mich auf die andere Seite, um seinen Schlaf nicht zu stören. Leise tastet sich eine haarige Hand mit spinnenförmigen Fingern an mich heran und berührt meine Haut. Die Hand tastet weiter, sucht den Weg zu meinen Geheimnissen und verharrt, angekommen, fast bewegungslos. Apathisch fließe ich mit dem Laken und bemühe mich lautlos zu atmen. Der Atem wird schwerer, die Hand fordernder. Ich will mich schlafend stellen, doch es gelingt mir nicht. Vorsichtig hebe ich den Kopf und betrachte sein haariges Hinterteil, das sich in undefinierbarem Rhythmus auf und ab bewegt. Die aufgestellten Härchen stechen mir mit unsagbarer Grausamkeit in die Augen. Plötzlich sehe ich die Spinne an der Wand. Groß und bepelzt klebt sie breitbeinig an der Wand. Eng dagegen gepresst, jede noch so geringe Unebenheit kann dieses haarige Ding zwischen den weit abgespreizten Beinen genau spüren. Warum hört die Bewegung plötzlich auf? Wieso hört sie auf? Er ist gefangen in seiner Breitbeinigkeit und gefangen in seiner Stummheit wie ein Fisch auf dem Trockenen. Mit einer beiläufig wirkenden Bewegung drehe ich mich erneut. DA! Was macht der Segelflieger auf dem Fenstersims?? Kraftvolle Flügel schwingen im Rhythmus des haarigen Hinterteils. Vorsichtig erhebe ich mich, ich habe Durst. Wieso fließt das Wasser zurück in die Leitung, sobald ich meinen Kopf kühlen will? Ich werde verdursten. Am fließenden Wasser verdursten. Flächigbreitporiggraue Gesichter pressen sich gegen das Fenster, offene Münder benetzen und verschmieren die Scheibe mit Speichel, riesige Ohren, die wie Muscheln wirken, durchdringen das Glas, jeder auch noch so leise Laut verschwindet in der Tiefe dieser Ohren. Ich bemerke, dass das Sofa mich beobachtet. Es starrt mich an. Nein, das ist keine schadhafte Stelle, das ist das Auge. Ein großes, weit aufgerissenes, braunes, glotzäugiges Auge. Was will das Auge von mir? Es hört nicht auf zu starren. Ich drehe mich erneut, sehe die haarige, leblos wirkende gespreizte Spinne an der Wand und fühle mich auch von ihr beobachtet. Ich wende mich zum Fenster, dort sitzt der Segelflieger, die Schwingen breit in meine Richtung geöffnet und meine Angst riechend.
Ich krieche unter die Decke. Dort wartet das haarige Hinterteil. Ich hebe den Kopf, sehe nach links, nach rechts, nach oben und unten, überall ist der stumme Fisch auf dem Trockenen, sind die stummen Lippenbewegungen.
Weg! Denke ich. Ich will weg!!
Neben mir eine Bewegung. Eine selbstverständliche, bereits tausendmal vollzogene Bewegung. Ein Männerarm zieht mich sacht an sich heran.
„Du hast geträumt, meine Liebe. Du hast geträumt. Ich bin da.“ Wohlig seufzend rolle ich mich auf ihn. Ertrinke in meiner eigenen Feuchtigkeit.
Angekommen.
–
Als wir voneinander ließen, war es Morgen.
Die Nacht war gegangen und hatte die Liebe mit sich genommen.
Vor dem Fenster fielen die Tauben wie Sterne in die Tiefe. Sie schlugen nicht auf den Boden, sondern erhoben sich mit starken Flügelschwingen. Der untergehende Mond nahm den letzten Schimmer unserer schlaflosen Nacht mit sich und die Sonne verbrannte den Morgen danach.
Ein langes Frauenhaar lag auf roter Seide, wirkte wie achtlos verloren gegangen.
Dabei war es dem festen Griff der Lust geschuldet.
Danke liebe paradalis.
Das ist ja wohl total klasse. Ein Fotoalbum mit Musik. Das möchte ich auch!!!! Muß ich mal versuchen ob ich das auch hinkriege!
Liebe Heike
ganz tolle Bilder, immer wieder gerne Gast auf deinen Seiten. Ach ja, lebe noch!
liebe Umärmelung
Kay
Hurra, lieber Kay!! Ein Lebenszeichen!!
Wie geht es dir? Alles ok?
Liebe Umärmelung!
Heike.
Liebe Heike,
bei mir ist alles im grünen Bereich. Wenn es deine Welt nicht durcheinander wirbelt melde ich mich gerne via Mail.
Liebe Umärmelung!
Kay
Lieber Kay, das freut mich sehr! Und natürlich wirbelt es meine Welt nicht durcheinander, ich freue mich sehr, wieder von dir zu hören/lesen!!
Ebenso liebe Umärmelung und bis dann!
Heike.
Super Fotos. diesmal muss ich sagen. N…….
Und dabei sind die schon ganz schön alt. Da fehlte mir noch der Blick für die eine oder andere Perspektive. Oder der eine oder andere Hinweis von dir.
DANKE!!!
LG!
Der Blick ist schon da.
Danke!