Archiv der Kategorie 'Das Fastentagebuch'

03
Mar
11

Endlich!

Nun ist es soweit, mein jährliches Fasten beginnt. Das bedeutet ab heute keine feste Nahrung, mindestens 4 Liter Flüssigkeit am Tag, keinen Kaffee und aller zwei Tage (zumindest in den ersten sechs Tagen) Glaubersalz für die Darmsanierung. Obwohl, ganz so stimmt das nicht. Denn bereits gestern nahm ich keine “richtige” Nahrung mehr zu mir, der sogenannte Entlastungstag erlaubt höchstens einen Apfel, oder auch Reis. Ich bevorzugte eine Portion “nackigen” Reis.

Wie das Ganze letztes Jahr verlief, könnt ihr bei Interesse Hier! (auf den link klicken) nachlesen. Ich habe mich inzwischen mit Getränken eingedeckt, neben Wasserkästen und verschiedenen Säften auch mit meiner Lieblingssorte Tee. Ihr könnt ja mal raten, welche das ist. Den Besuch in der Teeabteilung habe ich auf jedenfall sehr genossen, ich stand ewig lange vor den einzelnen Sorten. Der Duft der verschiedenen Kräuter und Früchte ist einfach umwerfend.

Ich bin sehr gespannt, wie die Zeit vergehen wird und welche Hungerfantasien mich diesmal plagen. Am besten, ihr macht euch schon mal auf ein mindestens 12 tägiges Mitteilungsbedürfnis gefasst.

:-)

Und zur Erläuterung:

Für mich ist das Fasten eine Möglichkeit, meinen Körper wieder auf “Vordermann” zu bringen. Mich in Verzicht zu üben. Die Gewichtsabnahme ist ein positiver Nebeneffekt, aber nicht der Grund für das jährliche Fasten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

12
Mar
10

Ein Erlebnis der besonderen Art.

.

Ein Erlebnis der besonderen Art war der erste Apfel nach dem Fasten.
Tonari
hat es exakt beschrieben, besser könnte ich es auch nicht.
:-)
Erstaunlich, wie intensiv man alles schmeckt, wenn man 14 Tage nichts gegessen hat.
Jetzt eben sitze ich hier bei einem Tee und esse Zwieback Knäckebrot, und mag es gar nicht glauben, wie viel Geschmack darin steckt.
Habt ihr schon mal so ganz bewusst Knäckebrot gegessen? Ich vorher noch nicht, eigentlich dachte ich immer, ich mag kein Knäckebrot.
Von der Gemüsesuppe mag ich euch gar nicht so richtig erzählen. Ich würde euch den Mund wässrig machen!
:-)

Nun, was soll ich sagen?
Es ist ein gutes Gefühl und ich hoffe, es hält noch lange an.
:-)

11
Mar
10

FastenFazit

.

Heute ist es nun so weit.
14 Tage fasten liegt hinter mir.
Am Mittag werde ich einen wunderschönen Apfel verspeisen. Die folgenden fünf Tage sind Aufbautage. Ich bin gespannt, ob ich wirklich dauerhaft meine Ernährung umstellen kann.
Was also ist mein Fazit?

Man lernt sich zu disziplinieren. Immer und immer wieder. Man lernt, mit Stimmungen fertig zu werden, auch ohne dass man zur Schokolade greift. Man lernt, dass man noch einen eigenen Willen hat.

Fasten ist wirklich hilfreich bei einigen Krankheiten. Das Hautbild verändert sich, ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass auch Wunden schneller heilen. Ihr erinnert euch an meine
heftige Verbrühung
mit kochendem Wasser vor ein paar Tagen? Nachdem die Brandblase aufgegangen war, ist sie heute bereits verheilt. Es stimmt schon, ich muss eindeutig sagen, dass Fasten eine gute Sache ist. Und es ist fantastisch, die Reaktionen des eigenen Körpers so genau kennenzulernen. Besser ist es allerdings, beim Fasten Ruhe zu haben. Hektik, Stress und Ärger, all das sind Faktoren, die das Fasten erschweren. Und auch Kraft kosten. Wichtig ist es auch, so glaube ich, auf Salz nicht ganz zu verzichten. Man bemerkt, wenn Salz fehlt. Durch die salzlose Ernährung vermindert sich das Durstgefühl. Und obwohl ich mich manchmal regelrecht dazu zwang, dennoch viel zu trinken, hatte ich oft Kopfschmerzen und war müde und abgespannt. Sobald ich dann Gemüsebrühe zu mir nahm, die ich mit Meersalz salzte, ging es besser.
Weiteres, äußerst Wissenswertes kann man dazu
HIER
nachlesen.

Interessant auch, dass ich mich in den letzten Tagen sehr auf meine zukünftige Ernährung gefreut habe, jetzt jedoch fast zögere, auch wirklich zu essen. (Keine Sorge! Ich esse trotzdem, ich wollte das nur mal eben erwähnen.) Irgendwie habe ich Angst davor, wieder alles in mich hineinzufuttern und diesen Zustand, den ich jetzt erreicht habe – den des Gefühls, dass ich irgendwie auch innerlich gereinigt bin – wieder verliere. Natürlich ist mir klar, dass ich essen muss, um zu leben, das mache ich ja auch. Aber es ist schon komisch, ich habe echt auch Angst vor dem ersten Bissen.

Wie sieht also meine Tagesplanung aus?
Heute mittag werde ich einen Apfel genießen.
Gegen 17.00 Uhr koche ich mir eine Gemüsesuppe, bestehend aus:

  • 3 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 30 g Sellerie
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/2 Kohlrabi
  • etwas Muskat
  • etwas Salz
  • Petersilie

Diese Zutaten koche ich und püriere sie anschließend.  Ein wenig abgewandelt, auf der:

Heilfastenseite
wird es ähnlich empfohlen, aber ich denke, das geht in Ordnung. Ganz sicher werde ich davon 2 Tage essen können und es ist toll, mal nicht das Gemüse auszusortieren, sondern mitzuessen.
:-)

An meine lieben Freunde und Blogbesucher nochmals ein herzliches Dankeschön! für all die aufmunternden Kommentare, das Interesse und den Zuspruch. Ihr habt mir geholfen, das durchzustehen. Es war gut, dass ich so offen und ehrlich mit diesem Thema umgegangen bin.
Lieben Dank!

Was man nun alles in 14 Tagen trinken kann?

  • 2 liter Flaschen reinen Johannisbeersaft
  • 8 liter Pack reinen Orangensaft
  • 12 1,5 liter Flaschen Wasser
  • mindestens 30 l Tee (verschiedene Sorten)
  • ca. 10 l Gemüsebrühe
  • den Saft von 8 Biozitronen
09
Mar
10

Auf frischer Tat ertappt!

Lautet das
Wochenthema
in Woche 10.
Was bisher auf der abenteuerlichen Reise von Frau Mollenbaum geschah, bitte vorherige Beiträge lesen.
:-)
Edelgart war also auf Achse, in der Absicht, endlich Alibaba zu finden. Wo konnte er nur sein? Er war nun schon eine ganze Weile verschwunden und Edelgart fiel erst jetzt auf, dass sie seitdem noch nichts Nahrhaftes zu sich genommen hatte. Ihr knurrte der Magen ganz fürchterlich, so konnte sie ihre Reise keinesfalls fortsetzen.
Aber was sollte sie tun? Sie hatte längst vergessen, dass sich in ihrem Kleid die grüne Weinbeere befand, die sie in jeder Situation sofort sättigen konnte. In der Zwischenzeit war einfach zuviel passiert, sonst hätte Frau Mollenbaum ganz sicher an die Weinbeere gedacht.
Ziemlich schnell war sie auf dem Rasenmäher unterwegs, sie fuhr durch Stadt und Land und schließlich gelangte sie an einen abgelegenen Bauernhof.
Ein bekannter, leckerer Duft stieg ihr in die Nase.
SCHWEINE!
Es war eine Schweinefarm!
Hier gab es ganz sicher etwas zu essen!
Edelgart ließ ihren Rasenmäher hinter einem Busch stehen und schlich sich durch die Hintertür ins Haus. Sie konnte es kaum glauben! Sie war im Schlaraffenland! Überall Schweineohren! Genüsslich legte sich Edelgart auf sie und knabberte, was das Zeug hielt.

.

‘Ein wenig Grünkram wäre jetzt nicht übel’, dachte sie, nachdem sie sich eine Weile ausgeruht hatte. ‘Ganz sicher gibt es hier auch noch was anderes zu essen, ich sollte mal weiter suchen.’
Gedacht, getan.
Edelgart lief durch den Bauernhof und gelangte schließlich an einen Schuppen. Es roch nach einer Mischung von Bananen, Rosinen, Nüssen, Chili, Getreide ua.. Sie hatte gefunden, was sie suchte.
‘Wahrscheinlich Papageienfutter’, sinnierte sie. ‘Ich werde etwas essen und ganz viel davon mit auf meine Reise nehmen.’
Die Mollenbaum konnte und konnte nicht aufhören, das Futter in sich hineinzustopfen. Abwechselnd legte sie die Köstlichkeiten auf ihr Kleid oder steckte sich mehrere Hände voll in den Mund und kaute ununterbrochen. Sie achtete nicht auf das Knarren der Tür, die sich öffnete, weil der Hausherr ein Geräusch gehört hatte.

“ERTAPPT!”, schrie er ganz laut. “Jetzt habe ich den Dieb auf frischer Tat ertappt!”

.

Frau Mollenbaum blieb vor Schreck wie versteinert sitzen.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann sitzt sie da heute noch. Oder bis zum nächsten Wochenthema.
:-)

-

Fastentag 12

Heute belohne ich mich mit einem Friseurbesuch.
Und werde für die Aufbautage einkaufen gehen. Am Donnerstag nachmittag ist es soweit. Ich kehre zurück zu fester Nahrung.
:-)

08
Mar
10

Montagszitat

Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit.
Marcus Tullius Cicero

.

-
Fastentag 11.
Gesprächsnotiz.

Er: Wenn ich dann bei dir bin, und wir zur Messe fahren, musst du ja sowieso hinten sitzen.
Ich: Wie? Hinten sitzen? Warum soll ich denn hinten sitzen?
Er: Weil die Beifahrertür defekt ist und nicht aufgeht.
Ich: Ich mag aber nicht hinten sitzen, ich kann doch zwischen den Sitzen durchklettern.
Er: Stimmt. Du hast ja gefastet, du passt da jetzt durch.

-

Was soll man dazu sagen??
*g*

07
Mar
10

Sonntag und das Glück

.

Beginnen wir mit dem Glück in Woche 09.

  • der Besuch bei meinem Neffen und meiner Nichte
  • meine ständige Disziplinierung bezüglich des Fastens
  • die Erfolge, die diese Disziplinierung mit sich bringen (weniger Schmerzen, keine Medikamente mehr)
  • der Zuspruch und Motivation vieler lieber Menschen
  • Tonaris Postkartenaktion

-

Fastentag zehn.

Gestern war wieder einmal “Großreinigungstag”. Das sind Dinge, über die man beim Fasten nicht gern spricht. Auch ich habe überlegt, ob ich es anspreche, aber ich finde folgende Informationen sehr wichtig, die bspw.

hier zu finden sind:

(Neben-) Wirkungen

Da beim Heilfasten die Zufuhr von energiereicher Nahrung fehlt, mobilisiert der Körper Energiereserven, die vor allem in Form von Fett gespeichert sind. Dabei werden die im Fett gespeicherte Giftstoffe freigesetzt und ausgeschieden.
Alternativen Lehren zufolge werden darüber hinaus alle Körperfunktionen von Aufnahme auf Abgabe umgestellt. Nicht nur der Darm gibt seine gesammelten Schlackenstoffe ab, sondern z.B. auch Nieren, Lunge, Haut und Nasen-Schleimhäute. In manchen Fällen löst sich sogar auch tief sitzender seelischer “Müll” und kann “ausgeschieden” werden.
Stuhlgang und Urin (Ausscheidungen über Darm und Nieren): In einzelnen Ausscheidungsphasen kann der Stuhl ganz dunkel bis schwarz sein und übel riechen. Je dunkler der Stuhlgang, umso mehr Giftstoffe werden ausgeschieden. Dies reguliert sich gegen Ende der Fastenzeit. Dann ist der Stuhl hellbraun, wurstförmig oder teigig und fast geruchlos. Der Urin wird besonders zu Beginn dunkel und riecht unangenehm, dies ist ein Zeichen für vermehrte Schlacken-Ausschwemmung. Trinken Sie viel, um die Nieren gut zu durchspülen. Gesunder Urin ist hellgelb bis klar und riecht nicht. Nehmen Sie keine chemischen Entwässerungsmittel!
Ausfluss (Ausscheidung über die Scheide): Bei Frauen kann es während des Fastens zu vermehrtem, dunkleren Ausfluss kommen.
Mundgeruch (Ausscheidung über Lungen und Magen): Ihr Atem ist in der Fastenzeit stark mit Stoffwechsel-Schlacken belastet und kann deshalb unangenehm riechen. Bewegen Sie sich viel an frischer Luft und lüften Sie die Räume, in denen Sie sich länger aufhalten, regelmäßig. Wenn Sie wollen, können Sie auch ein frisches Mundwasser oder eine Scheibe Zitrone benutzen. Kaugummi sollten Sie nicht kauen, weil durch das Kauen die Produktion von Magensäure angeregt wird und Hungergefühl entstehen kann.
Zähne und Zunge (Ausscheidung über den Mund): Ihre Zunge kann farblich unterschiedlich belegt sein: von weißgelb bis dunkelbraun oder schwarz, je nachdem welche Schlacken der Körper ausscheidet. Solange diese Beläge auf der Zunge vorhanden sind, entgiftet Ihr Körper. Die Zähne fühlen sich stumpf an und der Geschmack ist fade. Putzen Sie mehrmals täglich Ihre Zähne, wobei Sie auch die Zunge mit der Bürste reinigen sollten.
Körpergeruch und Hautveränderungen (Ausscheidung über die Haut): Während der Kur werden Sie verstärkt schwitzen oder auch frieren. Der Schweiß kann teilweise sehr streng riechen. Reinigen Sie Ihren Körper täglich, verzichten Sie aber möglichst auf stark parfümierte Deos oder Kosmetika. Die Haut soll ausscheiden, nicht aufnehmen.
Eine gute Körperlotion ist allerdings angezeigt, da die Haut sehr trocken werden kann. Die Bildung von Pickeln und leichten Ausschlägen ist möglich, diese verschwinden aber mit fortschreitender Ausscheidungsphase. Ihre Haut wird dann klar und rein.
Nasenfluss und Husten (Ausscheidung über Nasenschleimhaut und Lunge): Auch die Luftwege, der Rachen und die Nase geben Schlackenstoffe ab. Putzen Sie Ihre Nase so oft wie notwendig, vermeiden Sie das Hochziehen! Besonders Raucher werden sich oft räuspern und ausspucken müssen, da die Lunge sich von Schadstoffen befreit. Deshalb grundsätzlich in der Fastenzeit möglichst nicht rauchen.
Seelische Krisen: Besonders während der “inneren Körperreinigung” kommt es oft zu Phasen, wo seelische Belastungen und Probleme stärker empfunden werden. Stellen Sie sich Ihren Problemen! Sprechen Sie mit einem Menschen Ihres Vertrauens oder schreiben Sie Ihre Sorgen und Gedanken auf. In einem “entschlackten” klaren Kopf können sich möglicherweise erste Lösungsansätze für Ihre Probleme entwickeln. Und allein schon das Ansprechen oder Aufschreiben bisher verborgener Nöte kann den seelischen Druck von Ihnen nehmen.
Nutzen des Fastens
Da bei der Fastenkur keine feste Nahrung aufgenommen wird, kann sich der Darm in dieser Zeit reinigen und regenerieren. Giftstoffe und Abbauprodukte, die sich überall im Körper angesammelt haben, werden mobilisiert und ausgeschieden. Außerdem können manche Krankheiten positiv beeinflusst werden.
Aber auch für gesunde Menschen, die ihr inneres Gleichgewicht wiederfinden und gesund bleiben möchten, ist das Fasten ideal: es kann zur Stärkung der Abwehrkräfte und damit zur Vorbeugung von Krankheiten verhelfen. Deshalb ist Fasten durchaus auch für schlanke Menschen geeignet.
Nicht zuletzt gewinnt man beim Fasten wertvolle Zeit, die sonst für den Einkauf, die Zubereitung und die Einnahme der Mahlzeiten erübrigt werden muss. In den so gewonnenen Stunden kann man sich den (anderen) schönen Dingen des Lebens widmen, kann Geist, Körper und seine Fitness pflegen. Beim Fasten merkt man erst einmal, wie viele Gedanken man täglich an das Thema Essen verschwendet!

Was soll ich da noch ergänzend schreiben?
Vielleicht: Fasten ist kein Spaziergang. Und man muss genau auf seinen Körper hören. Es ist gut, darüber zu sprechen und es ist noch besser, gute Zuhörer zu haben! An dieser Stelle ein großes Dankeschön an euch!
:-)

Ich merke, wie ich an meine Grenzen gelange, das zeigt sich in Form von Schwäche. Wenn ich, so wie am Wochenende, nichts tun muss, außer ein wenig Schreibtischarbeit und die täglichen drei Stunden mit dem Hund unterwegs sein muss, geht es alles. Doch der tägliche Außendienst und die Kundengespräche, bei denen ich hoch konzentriert bin, sind schon anstrengender als sonst. Am kommenden Samstag habe ich ein Seminar. 90 min Fahrtzeit hin, 4 Stunden Konzentration, 90 min Fahrtzeit zurück. Verständlicherweise überlege ich, ob es nicht ratsam wäre, bereits am Donnerstag, am Tag 14, abzubrechen. Die Giftstoffe, die bereits meinen Körper verlassen haben, sprechen eine deutliche Sprache.

Nun, wir werden sehen.
Jetzt wünsche ich euch erst einmal einen schönen Sonntag, trotz des vielen Schnees!
:-)

06
Mar
10

Gemüsesuppe, die Zweite.

Fastentag Neun.

Und soll ich euch mal was sagen? Ich kann keinen Tee mehr sehen, ich hasse inzwischen verdünnte Fruchtsäfte und habe mich gestern Abend an den zweiten Versuch gewagt, eine Gemüsesuppe zu kochen.
Trotz ausgiebiger Recherche im Internet ist mir kein Rezept vor die Nase gekommen, das kein Salz enthält. Im Reformhaus gibt es zwar salzlose Brühen, die sind dann jedoch mit Knoblauch angereichert. Ein absolutes Ausschlusskriterium, da ich allergisch auf Knoblauch reagiere.
Also habe ich kapituliert und gutes Meersalz gekauft. Meint ihr, dass das den Fastenerfolg schmälert? Sich das Wasser und all die Schadstoffe nun sogar während des Fastens im Körper binden und somit die Ausscheidung der Giftstoffe vermindert wird?
Wisst ihr was?
Ich nehme das in Kauf.
Erst recht, nachdem ich

hier

nachgelesen habe:

Bekommt der Körper aber dauerhaft zu wenig Salz, entsteht in einigen Zellen Säure, was die DNA-Struktur schädigen und Krebs auslösen kann. Salzmangel dürfte daneben einer der wichtigsten Gründe für die immer häufiger vorkommende Knochenkrankheit Osteoporose sein.

Auch bei Asthma und Allergien kommt es entscheidend auf Wasser und Salz an. Beides drosselt den Ausstoß des Neurotransmitters Histamin, der für die meisten allergischen Reaktionen verantwortlich gemacht wird. Allgemein gilt Salz in der modernen Ernährung als negativ, aber es ist ein natürliches Antihistaminikum und wird in der Lunge benötigt, um die Passagen für die Luft feucht zu halten und Schleim zu lösen.

Denn selbst wenn ich natriumhaltiges Mineralwasser trinke, ist das nicht ausreichend.
Ein unschönes Beispiel (ok. das einer Marathonläuferin) kann man gut hier nachlesen:
Lebensgefährlicher Salzmangel …
-
Aber zurück zur Gemüsesuppe.
Ich kaufte mir also erneut 3 Möhren, 1 Kohlrabi, Sellerie, Petersilienwurzel und eine halbe Lauchstange. Diesmal briet ich das Ganze in meiner antihaftbeschichteten Pfanne an, bevor ich mit Wasser löschte, ein paar Krümel Meersalz hinzugab und es köcheln ließ.
Klasse! Das hat sogar einigermaßen geschmeckt, obwohl es schon ein wenig an die Ostsee erinnerte. Vom Geschmack her. Nur eben wärmer. Es war ganz eigenartig, als ich davon den ersten Schluck trank. Zuerst fühlte ich mich regelrecht verar****, denn sofort dachte ich an ein leckeres, reichhaltiges Mittagessen, dann fühlte ich fast schmerzhaft meine Geschmacksnerven, denn obwohl es wirklich nur winzige Krümel Salz waren, schmeckte ich alles überdeutlich und sogar etwas zu scharf. Anschließend drängte sich die Parallele zum Meerwasser auf und ich entschied, einfach nicht daran zu denken, sondern diese schöne warme Gemüsebrühe zu genießen. Das funktionierte ganz gut und für heute Abend habe ich auch noch eine große Tasse des erhitzten Meerwassers.
:-)

So langsam wird es beschwerlich. Ganz ehrlich? Ich mag den Fastenden dieser Welt gar nicht glauben (es sei denn, sie fasten aus religiösen Gründen), dass sie keine Gelüste auf Nahrung haben. Vielleicht bin jedoch auch ich nur so verfressen und es liegt lediglich an mir, dass ich neuerdings ständig Kochsendungen schaue, bei dem Versuch, mich zumindest optisch zu sättigen. Ich zähle echt die Tage bis zum 13.03., wahrscheinlich auch deshalb, weil der Körper eben nicht endlos Reserven hat.
Mein Energieumsatz liegt bei ca. 2200 kcal täglich. In den vergangenen Tagen bin ich nicht einmal auf 200 kcal täglich gekommen, das zehrt natürlich auch an den Kräften. Gut wäre, wenn ich Urlaub hätte, doch das habe ich nun mal nicht. Im Gegenteil, derzeit ist es eben auch beruflich ziemlich stressig.
Natürlich vergesse ich nicht, wie gut es mir geht, ich habe keinen Dauerkopfschmerz mehr, die Beinschmerzen sind verschwunden usw., dennoch freue ich mich, wenn ich mein erstes Knäckebrot genießen kann.

:-)

-
-

Übrigens suche ich jetzt schon eine geschlagene Stunde meinen Gemüsesuppentopf! Damit der Sellerie meine Wohnung nicht “ausriecht”, habe ich gestern den Topf auf den Balkon gestellt. Nun, was soll ich sagen? Er ist verschwunden!
Hilft mir wer suchen??
*g*

.

04
Mar
10

Hurra!

Es ist wirklich wunderschön, wenn man nicht nur Werbung und Rechnungen im Briefkasten hat, sondern auch Postkarten!
Danke, meine liebe
Bärbel
für deine wunderschöne Karte.
Ich soll dich auch von Attila knutschen, er hätte schon gern, dass er mit ins Bett darf, aber das ist ja bei mir strikt verboten.
:-)

Auch dir,
liebe Tonari
herzlichen, lieben Dank für die Bonuskarte.
Sie kam genau im richtigen Moment, gestern war ich nahe dran, das Fasten einfach abzubrechen, da mich ein übler Migräneanfall heimsuchte.
Du hast mich, ebenso wie Bärbel, zum Schmunzeln gebracht, hab lieben Dank dafür!

.

-

Zum Fasten, Tag 6.
Nun – was soll ich sagen. Gestern gegen Mittag hatte ich wieder einmal einen Migräneanfall. Das schiebe ich allerdings nicht aufs Fasten, sondern auf den beruflichen Stress vom Vortag. Normalerweise hätte ich – ohne zu fasten – so einen Anfall wahrscheinlich bereits am Stresstag abends bekommen, diesmal kam es halt zeitverzögert. Interessant zu sehen, dass selbst so ein Migräneanfall unter dem Fasten anders abläuft als sonst. Statt zu frieren, hatte ich Schweißausbrüche und man kann sich natürlich vorstellen, dass sich die Angst vor einem Kreislaufzusammenbruch noch steigert, wenn man nichts im Magen hat. Denn die Brechanfälle mit leerem Magen sind nicht sehr prickelnd.
Es ist wunderbar, dass ich in solchen Momenten

meinen Liebsten

anrufen kann, er sofort alle Arbeit stehen und liegen lässt und äußerst beruhigend auf mich einwirkt.
Seine Stimme bewirkte letztendlich, dass ich ziemlich schnell wieder zur Ruhe kam, schlafen konnte und es mir nach wenigen Stunden, ganz ohne Medikament!, besser ging.
Ich bin sehr froh und dankbar, dass er so ist, wie er ist.
:-)

-

Heute, am Tag sieben, werde ich es natürlich langsam angehen lassen, die Fahrt in die Geschäftstelle wird das zweite Mal ohne Kaffee stattfinden und das stört mich überhaupt nicht.
Ohnehin ist es spannend zu sehen, dass ich weniger den Kaffee vermisse und viel lieber noch immer zumindest ein ganz klein wenig Reis und Gemüse oä. hätte. Irgendwie sage ich mir – sieh an, ich war also noch nicht Kaffeesüchtig – denn sonst würde ich das ja wahrscheinlich gar nicht so verkraften.

Also dann,
auch heute wieder wünsche ich euch einen schönen Tag,
ganz liebe Grüße und an dieser Stelle auch wieder einmal ein herzliches Dankeschön für euer Interesse, die motivierenden Beiträge und Wünsche!
:-)

03
Mar
10

Attila und die misslungene Gemüsesuppe

Klingt die Titelzeile so, als ob Attila in den Topf sollte?
:-)
Nein. Fragt mich nicht, wohin der gestrige fünfte Fastentag verschwunden ist. Er war weg. Einfach weg.

Begonnen hat es mit dem Termin in der Tierklinik.
Attila bekommt seit einiger Zeit in der Leistengegend undefinierbare große Beulen, die schon mal die Größe eines Pfirsichs erreichen, aber auch plötzlich wieder verschwinden. Natürlich sorgte ich mich ziemlich und vereinbarte einen Ultraschalltermin in der Tierklinik, dachte ich doch an einen Leistenbruch oder Schlimmeres. Da ich meinen dreijährigen Rüden noch nie einer grundlegenden Untersuchung unterzogen hatte, sollte gleich eine umfassende Blutuntersuchung mitgemacht werden. Auch seine jährliche Impfung war an der Reihe.

Obwohl ich mich bemühte, äußerst ruhig und gelassen zu sein, war natürlich der Tagesablauf anders als sonst, und Attila dementsprechend aufgeregt.

In der Klinik angekommen, sollte er auf die Waage. Prima. Alles was er nicht kennt, beäugt er argwöhnisch und so war auch das bereits eine Strapaze. 34,30 kg war das abzulesende Resultat, als er für einen Moment stillstand.
Das Fieberthermometer ertrug er sehr ungern und als es dann an die Blutentnahme ging, war schon viel Überredungskunst notwendig.
Attila brauchte eine Pause, schließlich sollte ihm anschließend der Bauch geschoren werden.

.

(Das Halti ist bei solchen Besuchen übrigens notwendig und keine Tierquälerei.)

Zurück im Sprechzimmer legten die Schwester und ich meinen Hund auf die Ultraschalltisch. Er wurde geschoren und nach anfänglichem Zappeln und wehleidigen Geräuschen (er wollte nur von uns drei Frauen ein wenig bemitleidet werden) schien er das merkwürdigerweise sogar zu genießen. Dann drehten wir ihn auf den Rücken und die ca. 30 min Untersuchung begann. Sehr intensiv schaute sich die Tierärztin sämtliche Organe an, besonderes Augenmerk legte sie dabei auch auf die Bauchdecke. Für alle, die es interessiert – bei einem Leistenbruch ist der durchgängige weiße Strich auf dem Bild unterbrochen, und die Organe können in dieses Loch rutschen und beschädigt werden.
Nun, bei Attila war alles in Ordnung, so die Auskunft der Tierärztin. Woher aber diese undefinierbaren Beulen?
Attila auf dem Tisch begann inzwischen in dieser ungemütlichen Lage zu schnurren wie ein Kätzchen. Ich hielt mit einer Hand die Vorderbeine und streichelte mit der anderen seinen immer länger werdenden Hals, die Schwester hielt die Hinterbeine. Die Berührung des Ultraschallgerätes am nackten Bäuchlein schien ihm zu gefallen.
Allerdings wurde es so langsam anstrengend. Habt ihr schon mal einen 35 kg Hund mehr als 30 min angestrengt gehalten? Und das, nachdem ihr bereits den fünften Tag ohne Nahrung gewesen seid?
:-)

Irgendwann war die Untersuchung vorbei, Attila konnte vom Tisch und zurück ins Sprechzimmer.
Aber die Beulen? Was war es nun?

Natürlich kam die Ärztin dahinter. (Übrigens eine äußerst nette, einfühlsame Tierärztin, die einen sehr kompetenten Eindruck machte.)
Bei Rüden befinden sich neben den Hoden Drüsen. Diese Drüsen können zu einer enormen Größe anschwellen. Besonders bei Hunden mit viel Testosteron ist dies der Fall. Das ist nicht weiter schlimm und muss man auch nicht behandeln. Sein Blut ist in Ordnung, der Hund kerngesund. (Der Schilddrüsenbefund wird mir in ca. 14 Tagen zugeschickt.)

Was war ich froh!
Nun musste Attila lediglich noch seine Impfung über sich ergehen lassen, dann konnten wir nach knapp drei Stunden die Klinik verlassen.
(Nach den Kosten fragt mich bitte nicht!)

.

Wieder zuhause trank ich schnell einen Tee und machte mich auf den Weg zu meinen Außendienstterminen.
Ich weiß nicht, wo der Tag hin war, denn als ich gegen 17.00 Uhr zurück kam, schaute ich irgendwie das erste Mal auf die Uhr.

Ziemlich geschwächt hatte ich bereits unterwegs das Gefühl gehabt, ich sollte mir eine Gemüsesuppe kochen, um wieder zu Kräften zu kommen. Tapfer lief ich also beim Bäcker vorbei, ignorierte sämtliche “halbe Hühnchen im Angebot” Schilder, ging schnell zur Gemüseabteilung, schaute sehnsuchtsvoll zu Pilzen und Zucchini, kaufte drei Möhren, einen Kohlrabi und Petersilie. Ich freute mich auf eine schöne Gemüsesuppe.
Tja.
Was soll ich sagen.
Es war ein Reinfall. Im Topf sah es alles sehr gut aus,

.

der Geruch durchzog die Wohnung, ich war richtig gierig darauf, das Gemüse abzuseihen und das Gemüsewasser zu genießen, ich musste alles wegkippen.
Es ist erstaunlich, wie wichtig Salz ist!
Ohne Salz schmeckt alles furchtbar, ja, es ist sogar ungenießbar.

Natürlich kann man mit Kräutern würzen, doch da kenne ich mich zu wenig aus.
Der Tag war also endgültig gelaufen. Ich roch noch ein wenig am garen Gemüse, kämpfte mit meinem Schweinehund und warf das Ganze schließlich weg.
Dann kochte ich mir einen Tee, nahm die Wärmeflasche und versuchte irgendwie abzuschalten. Schwierig, wenn auf dem Schreibtisch noch jede Menge Arbeit wartet. Aber auch die erledigte ich noch und ging schließlich irgendwann geschafft, aber glücklich, ins Bett.
Ja.
Ich bin stolz auf mich.
Alles geschafft, sämtlichen Verlockungen widerstanden und heute morgen bin ich bereits wieder ziemlich unternehmungslustig und freue mich jetzt auf meine Hunderunde.
:-)

Allen einen schönen Tag und herzliche Grüße!

02
Mar
10

Der Blick ins Haus

Nach zwei Jahren traute ich mich endlich, das alte, baufällige Gebäude auf meinem Hinterhof auch einmal von innen zu fotografieren. Ich hatte schon ein wenig Bedenken, das Dach könne über mir zusammenstürzen.
Wie ihr seht, ist nichts passiert.

.

.


.


.


.


.


.


.

Erstaunlich.
Trotz des schlechten Zustandes und obwohl es in den vergangenen Tagen wirklich stürmte, steht das Gebäude noch immer auf meinem Hinterhof. Es hat standgehalten. Xynthia getrotzt.
Das freut mich sehr. Kann ich es doch kaum erwarten, dass es wieder so aussieht, wie auf dem letzten Foto.

-

Zum Fasten, Tag fünf:

Keine besonderen Vorkommnisse, ein wenig “fröstel” ich ab und an, ansonsten geht es mir gut. Ich schlafe besser und länger und finde, so langsam sieht man auch äußerlich Veränderungen. Die Haut ist besser, mein Blick wieder klarer, die Haltung gerader. Und es bekommt einen ganz besonderen Reiz, morgens 5.30 Uhr bei Kerzenschein die erste große Tasse Tee zu trinken.
:-)

-

Ein wenig Angst habe ich vor der Ultraschalluntersuchung. Attila und ich müssen 11.30 Uhr in der Tierklinik sein. Aber sorgt euch nicht, weder er noch ich sind schwanger.
*g*




Mein Fine Art Shop

Süße Verführung.

Frau van Hanszen´s Fotoblog

Bloggertreffen 2012 in Chemnitz

 

Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Join 70 other followers

Ziel –> Antarktis

counter for wordpress Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Blog Stats

  • 270,032 hits

Archiv

Top-Beiträge

Augenblicke

Fahrstuhl im alten Fabrikgebäude

Treppe im alten Fabrikgebäude

Alte Fabrik

Fabrikgebäude

Hände

More Photos

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 70 other followers