Mein Name ist Meierhöfer.
Mechthild Meierhöfer.
Der heutige Tag begann mit einer Überraschung. Obwohl, so überraschend war das folgende Ereignis gar nicht. Schließlich war es bereits zur Gewohnheit geworden, dass der Postbote auf einen Abstecher bei mir läutete. Diesmal trug er eine Gummipflanze im Handgepäck. Das allerdings wusste ich noch nicht, denn bestellt hatte ich einen Terminplaner.

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Wie an anderer Stelle schon verraten wurde, bin ich Staubsaugerinvertreter. Ständig unterwegs, bleibt mir wenig Zeit. Gern würde ich einen sogenannten Blog betreiben, wie es jetzt gerade in Mode ist. Aber wann bitteschön soll ich das machen? Mein Beruf, die Hobbys … alleine die Fische. Aquarien machen ganz schön Arbeit. Und immer geht etwas kaputt. Mal die Wasserpumpe, dann irgendwelche Beleuchtungsteile, Fische sind schon auch kostenintensiv. Ohne Staubsaugerinnen zu vertreten, könnte ich mir die Wassertierchen nicht dauerhaft leisten.
Meine Termine fressen mich auf, aber ohne Termine kein finanzielles Polster. Und so bestelle ich auch bereits im September den neuen Terminplaner für das kommende Jahr. Eine gute Planung ist das A und O in der StaubsaugerinnenVertreterbranche.
Nun hatte ich den Postboten an der Tür. Wie immer erschraken auch diesmal die Fische, als es klingelte. Ich griff zum Hörer der Gegensprechanlage.
„Ja bitte?“
„Frau Meierhöfer? Hier ist die Post, ich habe ein Paket für Sie.“
Ich öffnete die Hauseingangstür und bedauerte insgeheim den Postboten, denn ich wohne im sechsten Stockwerk.
Da fällt mir ein, ich muss unbedingt einmal daran denken, das Postunternehmen dahingehend anzuregen, ihre Mitarbeiter mit Namensschildchen zu versehen. Es ist doch gleich viel persönlicher, wenn man sie mit Namen ansprechen kann. Vor allem auch gerechter. Denn schließlich wissen die Mitarbeiter ja auch wie die Menschen heißen, bei denen sie klingeln. Ich muss unbedingt daran denken, einen Brief an die Deutsche Post zu schreiben, in dem ich anrege, dass die Mitarbeiter namentlich bekannt gemacht werden. Am besten auch gleich noch mit Anschrift, denn wie bereits erwähnt, wissen die ja auch alle Daten. Blöd nur, wenn wir als Postempfänger dann den Postboten die Post ins Haus bringen sollen. Ich glaube, ich komme davon wieder ab und lasse das bleiben.
Der Fahrstuhl war auch heute wieder defekt. Dem jungen Mann (Name unbekannt) machte das nichts aus, er hatte eine beneidenswerte Kondition.
„Guten Morgen!“, begrüßte er mich lächelnd. Ebenso lächelnd grüßte ich zurück und war froh, dass er mich diesmal in einigermaßen normaler Kleidung sah. So Postboten müssen schon auch ein hartes Fell haben. Wenn ich alleine daran denke, in welcher Verkleidung er mich schon gesehen hatte … hoffentlich sind die diskret bei der Deutschen Post.
„Wenn Sie bitte hier unterschreiben möchten?“
Während ich seiner Bitte nachkam, überlegte ich, warum das Päckchen ein Paket war. Ich hatte doch lediglich einen Kalender und Kugelschreiber (0,17 € das Stück – ohne Werbeanbringung -) bestellt?
Was haben die mir da nur alles reingepackt?
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Naaaaaaaaaa?? Neugierig? Mal sehen, wann die Geschichte fortgeführt wird.








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