Archiv der Kategorie 'Projekt 52. 2010'

06
Aug
10

Küsschen. Sei kein Frosch!

“Küsschen” lautet das neue
Wochenthema.

.


Tja, wie passend.
Frau Mollenbaum erinnert sich noch gut an ihre Jugend.
Da geschah es nämlich, dass sie auf einen Frosch traf. Voller Elan begann sie ihn abzuknutschen, so lange, bis der Frosch nachgab und sich in einen Prinzen verwandelte.
Doch das Glück war von kurzer Dauer.
Als der Froschprinz die Nachbarin von Frau Mollenbaum sah, machte er sich mit ihr auf und davon. (Das ist wie im wahren Leben, aber sorgt euch nicht, ich habe noch nie einen Frosch an meine Nachbarin verloren. *g*)

Seitdem küsst Frau Mollenbaum jeden Frosch, der ihr entgegenquakt.
:-)

27
Jul
10

Mein Lieblingsplatz.

Saris Wochenthema lautet:
Mein Lieblingsort

Sicher kann man das auch in:
“Mein Lieblingsplatz” umwandeln?
Falls ja, hätte ich nämlich eine schöne Umsetzung dazu.
(Seht es mir nach, an meinen Lieblingsort komme ich nämlich diese Woche nicht.)

Mein Lieblingsplatz war am 12.06.1852, jedes Platzen danach war nie wieder so schön wie an diesem Tage.
:-)

.

20
Jul
10

Badefreuden

Lautet das Wochenthema beim
Projekt 52

Frau Mollenbaum hatte sich extra eine Taucherglocke aufgesetzt, damit ihr beim Üben des Kopfsprunges nichts passiert … und was geschieht dann? Ein Strudel zieht sie (und die Enten, die ihr beistehen wollten) in die Tiefe.
Wer weiß, wo die

.

jetzt sind.
:-(

13
Jul
10

Verwickelt bei Nacht und Nebel.

Was für ein Thema
im Projekt 52!

“Nacht und Nebel”, soll umgesetzt werden. Und da ich das Thema von letzter Woche, nämlich “verwickelt” auch noch nicht gestaltet habe, mache ich dies praktischerweise gleich in einem.
Also, Frau Mollenbaum ist verwickelt in eine Sache, die bei Nacht und Nebel stattfindet.

Normalerweise sucht sie ja mit Attila noch immer den Dieb. Aber irgendwie kommen sie damit nicht so recht voran. Deshalb folgen nun lediglich Fotos, keine Geschichten mehr. Zumindest in der heißen Jahreszeit. Da ist es ihr nämlich auch zu warm zum Denken. Und mir erst recht.
:-)

Der Titel des Fotos lautet also:
Verwickelt (Wochenthema 27) in eine Aktion bei Nacht und Nebel (Wochenthema 28).
Gern würde ich euch natürlich zeigen, worin Frau Mollenbaum verwickelt ist, allerdings kann ich es nicht. Ich sehe es nämlich auch nicht. Zuviel Nebel bei dieser nächtlichen Aktion.
*g*

.

16
Jun
10

Immer diese Jungspunde!

.

Saris Projekt
trägt das Thema: Ein … steht im Walde.

Vergangene Woche ging es ja der Mollenbaum gar nicht so gut. Sie hatte sich den Magen mit Kuchen vollgestopft und fiel irgendwann einfach um. Sie würde platzen, dachte sie sich. Sie würde auf jeden Fall platzen!
Mit diesem Gedanken schlief sie ein.
Nun ist es ja allseits bekannt, dass man mit vollem Magen schlecht schlafen kann. Oft wird man auch von bösen Träumen heimgesucht. Doch Edelgart hatte Glück.
Sie träumte vom letzten Urlaub an der See.
Wunderschön war es dort, wenngleich es natürlich auch wieder Aufregung gab. Wie sollte es auch anders sein, schließlich war sie mit dem kleinen
Lev Leo
unterwegs gewesen.
Dieser kleine, süße Löwe hatte nur Flausen im Kopf, und so war es kein Wunder, dass er sich auch im geheimnisvollen Gespensterwald nicht fürchtete. Leoleinchen rannte mal hierhin, mal dorthin, rief immer nach der Mollenbaum: “Süße Molli, such mich doch!”, und war kurz darauf schon wieder in einer anderen Baumhölle verschwunden.
Edelgart wurde müde. Die Jüngste war sie nun wirklich nicht mehr, und so langsam sehnte sie sich nur noch nach einer schönen Tasse heißen Kakao.
Was würde passieren, dachte sie, wenn ich einfach den kleinen Löwen zurücklasse? Sein Instinkt wird ihm schon den rechten Weg zeigen.
Nach einer Weile wunderte sich Frau Mollenbaum über die Stille. Sie hörte Lev Leo gar nicht mehr! Da wird doch nichts passiert sein? Edelgart begann nach ihm zu rufen. Dann rief sie nach Pfleger Valentin und seiner Begleitung, doch auch die antworteten nicht. Wo trieben die Beiden sich nur wieder herum? Waren sie in die Ostsee gesprungen? Frau Mollenbaum hatte schon oft beobachtet, dass sich Menschen einfach nackt ausziehen und ins Wasser gehen! Zu ihrer Zeit gab es so etwas nicht! Da bedeckte man sich züchtig!

Die Mollenbaum wurde leicht hysterisch. Immer wieder rief sie laut und schon fast schrill nach dem kleinen Löwen.
Dann hörte sie ein leises Wimmern.
“Molli, Molli, hier bin ich!”
Edelgart ging der Stimme nach und gelangte an eine besonders tiefe Baumhöhle. Nur ein kleines Löwenhaar schaute noch heraus, Lev Leo war in die Höhle gefallen!!!
“Tja, lieber Gernegroß”, sagte Frau Mollenbaum, “da hast du dich wohl wieder mal überschätzt, was? Zur Strafe musst du dir jetzt noch ein Lied anhören, dann versuche ich dich zu retten.”
“Nein, nein, mach es nicht, liebe süße Molli”, flehte Lev Leo. “Ich kenne deine Sangeskünste, da falle ich noch tiefer in die Höhle, so rollen sich mir die Krallen ein!”
Aber Edelgart hatte kein Erbarmen. Sie begann zu singen:

Doch diesmal gefiel Lev Leo, was er hörte. Fast schien es, als ob ein ganzer Kinderchor mitsingen würde. Neugierig geworden, bemühte sich der kleine Löwe sehr, aus der Höhle herauszukommen, um zu sehen, wer da alles sang. Aus eigener Kraft schaffte er es, sich zu befreien und als er endlich wieder das Tageslicht erblickte, sah er Edelgart, die am Baum gegenüber lehnte und einen CD Player in den Händen hielt.
“Siehst du, kleines Leoleinchen, hast du doch ganz allein herausgefunden!”
Leo wusste nicht mehr, was er zu dem Trick noch sagen sollte und gemeinsam lauschten sie noch lange der CD, die Edelgart in ihrem Abspielgerät – wie sie es nannte – hatte.

-

Irgendwann wachte Edelgart aus ihrem Traum auf und freute sich sehr. Nicht nur die Musik war in ihrem Kopf verschwunden, nein, der dicke Bauch hatte sich in Wohlgefallen aufgelöst und sie war sich sicher – nun würde sie nicht mehr platzen!

09
Jun
10

Zuckersüße alte Frau

Wochenthema 23.
Saris Projekt 52
trägt das Thema:

“Zuckersüß”.

-

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, war Frau Mollenbaum verreist. Sie hatte Urlaub und brauchte absolute Ruhe. Deshalb gab es in den letzen beiden Wochen keine Beiträge von ihr.
Fassen wir also noch einmal kurz zusammen.
Nachdem Frau Mollenbaum ausgeraubt wurde, machte sie sich mit ihrem Freund Alibaba auf die Suche nach dem Dieb. Sie erlebten bereits einige Abenteuer, nachzulesen, indem ihr auf die vorherigen Einträge dieser Kategorie klickt.
Zuletzt unterhielten die Beiden sich über Sternzeichen und gelangten zu einigen neuen Erkenntnissen. Irgendwann wurden sie jedoch müde und schliefen ein.

-

Plötzlich schnüffelte Alibaba und reckte seine Nase in die Luft.
“Riech mal, Edelgart”, stupste er seine Freundin ganz aufgeregt an. “Ist das wahr oder träume ich? Sind wir im Schlaraffenland? Wenn ja, wie sind wir hergekommen?”
Erschrocken riss die Mollenbaum die Augen auf.
“Du hast recht! Es riecht ganz zuckersüß hier!”
Edelgart konnte ihr Glück kaum fassen. Überall um sie herum befanden sich Süßigkeiten. Zuckerstangen, Pralinés, Marzipan, Nougat, Sahnebonbons, Nussschokolade und noch vieles mehr. Alibaba war nicht mehr zu sehen, er steckte in einem Berg aus Schokolade, der die Form einer Schweinshaxe hatte.
Aber das Schönste befand sich direkt vor Edelgart.
Vor ihr stand Ihr Leibgericht.

.

Kuchen, wohin man nur blickte. Mit Sahne und Früchten, auf lecker luftig leichtem Biskuitboden. Gierig griff sie gleich nach zwei Kuchengabeln und nahm sich als Erstes das Stück Quark/Sahne/Mandarinentorte vor. Sie aß und aß das zuckersüße Zeug und konnte vor Erstaunen nicht aufhören zu essen. Denn immer wenn sie einen Bissen zu sich nahm, bildete sich sofort ein neues Stück. Immer dicker wurde ihr Bauch, dicker und dicker … sie befürchtete zu platzen! Nach einer Weile hatte die Mollenbaum das Gefühl, ihr Leib hätte sich in eine riesige Tonne verwandelt. Sie wunderte sich bereits, dass ein Stück ihres Bauches auf dem Kuchenteller lag. Und als sie schließlich kurz innehielt und an sich hinunterschaute, konnte sie ihren Augen nicht glauben! Vor Schreck fiel sie samt Kuchengabeln einfach um.
Sie würde platzen! Ganz sicher würde sie platzen!!

.

-

Ob sie platzte oder alles nur ein Traum war, erfahrt ihr dann später.
:-)

18
Mai
10

Steinige Sternzeichen.

Diese Woche lautet das Thema:
Sternzeichen

-

Nun muss gesagt werden, dass sich Frau Mollenbaum in einem biblischen Alter befindet und sie es gar nicht mag, wenn man darüber spricht. Ohnehin gibt es da eine Besonderheit. Doch dazu später mehr.
Ihrem Freund Alibaba flüsterte sie einmal, dass sie am 31. Februar 1826 geboren wurde, bat ihn aber, das sofort wieder zu vergessen.

Edelgart und Alibaba waren also in Woche 19 auf dem Weg nach Hause, um dort nochmals die Einbruchsspuren zu sichten. Schließlich hatten sie einen Dieb dingfest zu machen.
Unterwegs sprachen die Beiden auch über Sternzeichen. Sie konnten noch nicht wissen, dass dieses Thema nur eine Woche später ziemlich aktuell werden würde.

“Edelgart, liebe Freundin”, begann Alibaba das Gespräch, “magst du mir sagen, welches Sternzeichen du hast?”
“Wozu?”
“Das ist doch wichtig, so ganz ohne Sternzeichen finde ich das blöd. Ich bspw. bin im Sternbild des Hundes geboren.”
“Haha!” Edelgart kicherte vor sich hin. “Du bist doch ein Hund! Ich glaube, da verwechselst du etwas. Du willst also wirklich mehr über meinen Geburtstag wissen?”
“Gern!” Alibaba machte vor Freude einen Luftsprung.
“Gut, mein Freund. Dann gedulde dich noch ein Weilchen, ich zeige dir zu Hause ein paar Fotos.”

Alibaba fiel es sehr schwer, nicht weiter nachzufragen, doch er geduldete sich. Und schließlich wurde er mehr als belohnt.
Kaum hatten die Beiden die Wohnung betreten, holte Edelgart aus einer Schachtel ein paar alte Fotografien.
“Setz dich, Alibaba, und schau genau hin. Ich wurde im Sternzeichen des Steines geboren. Es gibt nur ganz wenige Menschen, die das Glück hatten, am 31. Februar auf die Welt zu kommen. Deshalb altern sie auch nicht. Sie haben nie Geburtstag und freuen sich über diese Besonderheit. Zwar ist es traurig, dass sie ihre Eltern nicht kennen, doch dafür lieben sie das Meer und den steinigen Strand. Ab und an, lieber Freund, verspüre ich den unbändigen Drang, zu meinen Wurzeln zurückzukehren. Dann reise ich ans Meer und genieße die Nähe zum steinigen Sternzeichen.”

.

Gebannt lauschte Alibaba den Geschichten, die Edelgart bis tief in die Nacht erzählte. Er konnte nicht glauben, dass seine Freundin einfach so eines Tages zwischen Steinen und Strandgut zum Leben erwacht war und fragte immer wieder nach.
Schließlich schliefen der Hund und seine nie alternde Freundin auf einem Stapel Fotografien ein.
-

Ob sie wieder aufgewacht sind, und womit sie sich eine Woche später beschäftigen, erfahrt ihr dann in Woche 21.
:-)

07
Mai
10

Abhängig durch das Projekt 52.

.

Mutprobe

lautet das Thema in Woche 18.

Was letzte Woche geschah, bitte
HIER! (Klicken!)

nachlesen.
-

Frau Mollenbaum befand sich also im Flower Power Rausch und Alibaba, ihr Freund, war wieder einmal auf der Suche nach seiner Freundin.
Was er jedoch nicht ahnte, ja, woran er nicht im Entferntesten glaubte, war, dass seine Freundin Edelgart im weiteren Verlauf der Geschichte an einer Mutprobe teilnehmen würde.
Es verhielt sich folgendermaßen:
Während Edelgart sich der Musik hingab, näherten sich ihr ein paar merkwürdige Gestalten. Sie sahen aus wie eine Mischung zwischen Hippie und Rapper. In den Händen hielten sie trichterförmiges, gerolltes Papier, aus dem es mächtig qualmte.
Nun hatte sich Edelgart trotz ihres Alters ihre Jugendlichkeit bewahrt und war neugierig, was diese Typen da in den Händen hielten. Fragend sah sie diese Gruppe von Männern an.

“Hey Yo”, sagte einer von ihnen, “willst du mal ziehen, Oma?”
“Was heißt hier Oma!”, lachte Edelgart. “Ich bin im besten Alter, Bübchen!”
“Cool, die Tante”, meinte ein anderer Hippie-Rapperverschnitt. “Los, geben wir ihr doch mal was Stärkeres. Dann hat sie einen richtigen Flash!”
“Pah! Als ob mich überhaupt etwas umhauen könnte”, prahlte Edelgart. Mittlerweile war sie ziemlich aufgeregt und empfand das Ganze als willkommene Abwechslung. Ein wenig sah sie es auch als eine Mutprobe. Denn wann hatte sie das letzte Mal etwas wirklich Verrücktes gemacht? Sie konnte sich schon gar nicht mehr daran erinnern. Außerdem hatte sie wenig Lust, sich von den Jüngelchen auslachen zu lassen. Da musste sie nun durch, auch wenn sich inzwischen ihr schlechtes Gewissen zu Wort meldete. Sie ahnte nämlich, dass es um Drogen ging. Und war sich im Klaren, dass es keine gute Idee sein würde, sich in diesen Kreisen zu bewegen, oder gar Drogen zu konsumieren.

–> Hinweis der Autorin: BITTE NICHT NACHMACHEN! DROGEN SIND ÄUßERST GESUNDHEITSSCHÄDIGEND!!

Aber was sollte die Mollenbaum machen. Sie war zu vorlaut gewesen.
Der, den Edelgart zuvor mit Bübchen angesprochen hatte, griff in seine Jackentasche und holte etwas heraus.
“Na los, Tante, zeig was du drauf hast!” Mit einem breiten Grinsen überreichte er Edelgart die bereits vorbereitete Spritze.
“Was ist da drin”, fragte sie und betrachtete die braune, klare Flüssigkeit.
“Heroin natürlich, was dachtest du denn? Und nun nimm es schon. Oder müssen wir dich ein wenig mit dem Messer kitzeln?” Hämisch grinsend fuchtelte er mit einem Dolch vor Edelgart herum.

Edelgart begann zu schwitzen. So weit wollte sie nicht gehen, ganz wirklich nicht! In was für eine Gefahr war sie nur geraten!! Wie sollte sie da wieder rauskommen?
Was für eine dämliche Mutprobe!!
Sie nahm die Spritze, tat so, als wüsste sie genau, was als nächstes zu tun wäre, schob ihr Kleid ein klein wenig höher und setzte die Nadel an ihren Oberschenkel …

“Wuff Wuff”, tönte es plötzlich laut und zornig.
Alibaba kam bellend und knurrend heran gerannt!! Für einen Moment war die Drogenbande abgelenkt.
Reaktionsschnell entleerte Edelgart die Spritze neben ihrem Bein und lehnte sich zurück.
“Sie hat es wirklich getan”, riefen sich die Drogenabhängigen zu, nachdem sie einen Blick auf die Mollenbaum geworfen hatten.
“Nun lasst uns hier schnell verschwinden, wer weiß, was das für ein Köter ist!”

-

“Mein lieber Alibaba”, flüsterte Edelgart ihrem Freund zu. “Wieder einmal hast du mich gerettet, ich weiß gar nicht, was ich ohne dich machen würde!” Liebevoll umarmte sie ihn.
Alibaba kuschelte seinen braunen Kopf ganz nah an Edelgarts Arme und beide blieben sie eine Weile so sitzen.
“Versprich mir”, sagte Alibaba, “dass du nie wieder so eine blöde Mutprobe machen wirst! Drogen sind so schädlich – du hättest sterben können!”
“Ich verspreche es”, antwortete Edelgart. “So etwas mache ich nie wieder!”

-

Ich bin gespannt, was in Woche 19 auf Edelgart und ihrem Freund Alibaba zukommen wird …
:-)

26
Apr
10

Flower Power – zurück in die Zukunft.

.


Das

Wochenthema in Woche 17


lautet

Flower Power.

-

Was zuletzt geschah?

… Und so gab er Frau Mollenbaum das viel zu große Kleid und drehte ihr den Rücken zu, damit sie sich ankleiden konnte.

Alibaba wartete also darauf, dass seine Freundin Edelgart erlaubte, sich wieder zu ihr zu drehen. Schließlich wollten sie das weitere Vorhaben absprechen.
Er wartete und wartete. Schließlich begann er sich zu wundern, dass selbst das Geraschel des Kleides aufhörte. Stille. Absolute Stille. Sogar die Vögel hatten aufgehört zu singen.
Was war geschehen?

Alibaba drehte vorsichtig seinen Kopf … und sah:

Nichts.
Edelgart war verschwunden.
Weg.

Samt Kleid, Hut und Brille war sie einfach auf und davon gegangen und hatte ihren Freund zurückgelassen.
Was war nur über sie gekommen?
Alibaba grübelte und grübelte.

Was er nicht wissen konnte, ja nicht einmal erahnte: Der Hut und die Brille, die er seiner Freundin mitgebracht hatte, in der Hoffnung, ihr eine Freude zu machen, erinnerte sie an die Flower Power Zeit vor ewigen Jahren. Und so hatte sie sich heimlich davon geschlichen, in der Hoffnung, eine Kneipe zu finden, in der noch eine Musicbox stand, die die ganzen alten Schinken spielte. Ihre Suche war erfolgreich und so saß sie nun in dieser Kneipe und fühlte sich ziemlich “flowerhaft”. Mein Gott, allein wenn sie daran dachte:

Sie zählte zwar damals zu den Ältesten, die sich der Stimmung hingaben, doch das war ihr gleich. Kein Wunder, dass sie ihren jetzigen Aufenthalt in der Flower Power Zeit mehr als genoss und sie sich durchaus ihre Zukunft so vorstellen konnte.

-

Wie es weiter geht und ob Alibaba wieder auf seine Freundin trifft, erfahrt ihr dann vielleicht nächste Woche.
:-)

21
Apr
10

Kunterbunt

.

Das Thema in Woche 16 lautet diesmal:
kunterbunt.
Was bisher geschah – bitte vorherige Einträge lesen.

-

Alibaba, der Hund, ließ also die beiden tratschenden Frauen alleine, um Kleidung für Frau Blankenfeldt aufzutreiben. Es konnte ja nicht angehen, dass sich seine Edelgart mit der nackigen Blankenfeldt ewig lange so unterhalten würde! Die Blankenfeldt brauchte dringend etwas anzuziehen. Seine Suche war auch erfolgreich, denn er fand einen Altkleidercontainer. Er nahm ein Kleid vorsichtig ins Maul und lief zurück zu der Stelle, an der er die beiden Frauen alleine gelassen hatte.
Doch was musste er da sehen???

Seine Freundin Edelgart saß nackig in einem

kunterbunten

Süßigkeitenberg!

“Was ist mit dir los?”, fragte er sie erstaunt.
“Die Blankenfeldt, stell dir das mal vor, lieber Alibaba, sie konnte nicht mehr warten und musste eilig weiter. Und so bot sie mir einen großen Berg kunterbunter Süßigkeiten für mein Kleid. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen! Außerdem wusste ich doch, dass auf dich Verlass ist und du mir ganz sicher etwas anzuziehen bringen würdest. So ging ich den Tausch ein. Zwar war ihr das weite Kleid ein wenig zu eng, doch das störte sie nicht.”

Alibaba schüttelte seinen Kopf und brummte vor sich hin. Damit hatte er nun gar nicht gerechnet. Andererseits war er auch froh, dass die Blankenfeldt bereits verschwunden war, dieses Getratsche ging ihm schon ziemlich auf die Nerven. Und so gab er Frau Mollenbaum das viel zu große Kleid und drehte ihr den Rücken zu, damit sie sich ankleiden konnte.

-

Ob Frau Mollenbaum ihr altes Kleid zurückbekommt und was mit dem Berg kunterbunter Süßigkeiten passiert ist, erfahrt ihr vielleicht nächste Woche.
:-)




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