Wenn ihr euch die Eiskristalle weg denkt, ist es ganz einfach.
Wo man Urlaub macht, das möchte die neugierige Frau Doro wissen.
Schwierig, da ich kaum Urlaub mache, soll heißen, meist fahre ich für ein verlängertes Wochenende nach Nienhagen, also an die Ostsee, aber ob man bei ein paar Tagen von Urlaub sprechen kann? Ich weiß nicht.
Einen Urlaub jedoch möchte ich euch nicht vorenthalten. 2009 in Bangkok. Und der war echt ziemlich beeindruckend. Nicht zuletzt wegen der Gegensätze.
Wenn ihr also wollt, klickt euch einfach mal durch diese Beiträge, (auf den Link klicken) da gibt es eine Reisebeschreibung.
Ich habe mich zwar bei Doros Projekt nicht angemeldet, aber ich hoffe, sie hat nix dagegen, wenn ich ihre Anregungen ab und an mal aufgreife. Sie möchte diesmal unsere Tassen sehen.
Zeigt her eure Kaffeepötte
sagt sie. Und möchte auch die Lieblingstasse sehen. Gerne, liebe Doro.
Zuerst der Beweis, dass ich noch alle Tassen im Schrank habe. Das Foto darunter zeigt meine Lieblingskaffeetasse. Da passen genau 3 Espresso und ein normaler Kaffee rein. So trinke ich ihn nämlich immer. Schwarz und ohne alles.
Da die liebe Tonari bereits aufgelöst hat, will ich euch die Informationen dazu nicht vorenthalten.
(Na wartet, das nächste Rätsel wird wieder bedeutend schwerer!!)
Kult: Willi Schwabe und die Rumpelkammer
1955 stieg der Theaterschauspieler Willi Schwabe das allererste Mal mit seiner Laterne zur “Rumpelkammer” hinauf. In den nächsten 35 Jahren wurde die Fernsehsendung die langlebigste ihrer Art in ganz Europa und Willi Schwabe einer der bekanntesten DDR-Bürger überhaupt. “Barbarossa” hat seine Kinder und den Filmkritiker Knut Elstermann getroffen.
Im Dezember 1955 nahm Willi Schwabe zum ersten Mal seine Laterne und schritt zum “Tanz der Zuckerfee” aus Tschaikowskis Nussknacker die Stufen zu einem alten Dachboden hinauf. Oben angekommen, hängte er seine Laterne an einen Balken, hieß seine Zuschauer willkommen und kramte in der “Rumpelkammer”. Wie zufällig stieß er dabei auf alte Requisiten und dann kam Will Schwabe ins Schwärmen: Von alten Schauspielern und ihren Filmen. Sechs Folgen der Fernsehserie hatte der Deutsche Fernsehfunk (DFF) ursprünglich geplant, doch Willi Schwabes Rumpelkammer wurde zum Dauerbrenner.
“Ich denke, das hat etwas zu tun mit der Sehnsucht des Publikums nach der guten alten Zeit. Die es ja so niemals gab, die aber in dieser Sendung quasi erfunden wurde. Die Zylinder, die Schals, die Sektgläser, diese Filmausschnitte – das war die Erschaffung einer Illusion.”
Bei der ersten Folge der Rumpelkammer war Willi Schwabe 40 Jahre alt. Der 1915 in Berlin geborene Theaterschauspieler und Sänger trat vor allem in Brecht-Aufführungen am Berliner Ensemble auf. Dort hatte ihn das DDR-Fernsehen für die Rumpelkammer entdeckt und Schwabe wurde zum Glücksgriff für das Besetzungsbüro. Genau solch’ einen seriösen Herren hatten sie gesucht. Schnell war er einer der bekanntesten Männer der Republik.
“Er ist wie das Sandmännchen: Er kommt aus dem Nichts, er geht ins Nichts. Er ist nur für diese Sendung Realität. Und er wirkt immer so, als würde er selbst zu dieser Szene gehören, als hätte er selbst damals in Babelsberg Filme gedreht – was ja nicht der Fall ist. Aber so, wie er plaudert, wie er Szenen beschreibt, wie er Namen nennt, hat man immer den Eindruck, er gehört irgendwie dazu.”
Mit Anekdoten und Ausschnitten erweckte Willi Schwabe die Stars der alten Tonfilme zum Leben: Heinz Rühmann, Marika Röck, Johannes Heesters, Hans Albers und viele andere. Es waren vor allem Filme aus der Zeit von 1929 bis 1945, die in der Rumpelkammer auf ihre Wiederentdeckung warteten.
“Man muss schon auch einen kritischen Blick auf diese Sendung und auf den Umgang mit Film in dieser Sendung werfen. Denn es war ein verklärter, ein nostalgischer Blick. Die Stars, die da präsentiert wurden, die hatten eine Funktion im Dritten Reich. Und das wurde da nicht thematisiert und das finde ich im Nachhinein auch problematisch.”
In der DDR vergingen die Jahrzehnte, die Rumpelkammer blieb. Immer wieder zweifelte Willi Schwabe, ob das Konzept noch zeitgemäß war. Doch das Publikum quittierte jede Änderung mit Unmut. So trug Willi Schwabe jahrzehntelang die gleiche, inzwischen längst aus der Mode gekommene Brille und ähnliche Kleidung, stieg immer wieder die Treppe hinauf. 35 Jahre lang liefen fast 400 Folgen der Rumpelkammer. Damit gehört die Serie zu den langlebigsten Fernsehsendungen überhaupt. Voller Leidenschaft präsentierte er Filme aus längst vergangenen Zeiten, und das Publikum teilte seine Begeisterung. Bis 1990 seine Gesundheit schlapp machte. Da war Willi Schwabe 75 Jahre alt. Der Schauspieler Friedrich Schoenfelder übernahm für einige der letzten Sendungen die Laterne. Doch die Rumpelkammer landete schließlich selbst in den Archiven.
“Es hat auch etwas damit zu tun, dass mit der Wende ein großer Aufbruch kam. Eine große Neugierde. Man konnte nun wirklich ganz andere Dinge sehen. Man konnte in die Videothek gehen, sich Filme holen. Es war vermutlich auch die Zeit abgelaufen für eine solche Sendung, die vielleicht zu diesem Biotop DDR gehörte.”
Inzwischen waren die alten Ufa-Filme auch so teuer, dass eine Sendung wie die Rumpelkammer kaum mehr möglich war. 1991 starb Willi Schwabe im Alter von 76 Jahren. Seine Sendung blieb in seiner Zeit und ist heute, zwanzig Jahre nach dem Ende der Rumpelkammer, eine echte Fernsehlegende.
Heute, ihr Lieben, gibt es mal etwas ganz anderes. Und es ist ziemlich leicht zu lösen.
Ein Musikrätsel.
Nachfolgendes Video zeigt einen Interpreten, der “Den Tanz der Zuckerfee” von Peter Tschaikowsky(i) spielt. (Ein wunderschönes Stück, wie ich finde!)
Meine Frage lautet nun:
Welche Sendung, die wöchentlich im DDR Fernsehen gezeigt wurde, hat dieses Stück als Erkennungs/Eingangsmusik?
Und bitte! Googeln zählt nicht und ist Besch****.
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