Archiv der Kategorie 'Weihnachten'

24
Nov
11

Was für eine Schinderei!

Obwohl ich beabsichtigte, dieses Jahr Weihnachten zu boykottieren, immerhin habe ich bis jetzt noch keine Weihnachtsplätzchen gebacken (das erste Mal in meinem Weihnachtsvorfreudeleben), werde ich mich heute zumindest auf die Suche nach der Weihnachtsdekoration begeben. Es wird mir nicht gut tun, das ahne ich. Es wird mich traurig machen. Von dem ganzen Gekrame mal ganz abgesehen. Fünfmillionen Kisten, in denen alles ohne System verteilt ist. Nicht, dass ich meine Wohnung jemals übermäßig dekoriert hätte, ich weiß auch nicht, weshalb ich manchmal dem Kitschkauf erliege.  Außerdem wird gerade unser Hausflur im Wohnhaus renoviert, es riecht nach frischer Farbe und der Geruch verschafft mir ein schlechtes Gewissen. Meine Wohnung wäre auch wieder einmal dran. Wenigstens Gardinen sollte ich noch waschen. Und Fenster putzen. Überhaupt hätte ich soviel zu erledigen, von der liegengebliebenen Arbeit im Job ganz abgesehen. Wie soll ich das wieder aufholen? Und diese blöde Angina ist auch noch nicht wesentlich besser. So kann ich nicht umher wirbeln. Vielleicht sollte ich mich einfach wieder ins Bett legen, und die Weihnachtsdekoration Dekoration sein lassen. Sind ja eh Plusgrade, gestern hatten wir hier 11 Grad HITZE! Vier Wochen vor Weihnachten. Wer will das schon?

Vielleicht boykottiere ich doch Weihnachten. Ganz sicher mache ich das.

-

Aber ich hoffe ihr verzeiht mir, wenn es dieses Jahr keine selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen gibt.

Ja?

.

23
Dez
10

Ich bin sprachlos.

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Was habt ihr mir da nur für eine wunderbare Überraschung bereitet?
So viel Weihnachtspost!
So viele liebe Wünsche und Gedanken!
So viele kleine und größere Überraschungen!

Habt lieben, lieben Dank!
:-)

Liebe Gudrun, dein Tee schmeckt mir fabelhaft, Claudia und Bärbel, leider leider ist eure Schokolade schon verspeist (Wehe jemand beklagt sich, wenn ich zum Bloggertreffen 20 kg mehr auf den Rippen habe. Ihr seid schuld daran! Was schickt ihr mir auch so viele leckere Sachen!). Die farblich exakt in meine orange Schale passenden Dekoäpfel hast du, liebe Bärbel, super ausgesucht, hab lieben Dank! Da ich weiß, wie schwer dir manches fällt, bin ich ziemlich berührt, dass du dir soviel Mühe gemacht hast! Eben auch mit deiner selbstgebastelten Weihnachtskarte.

Liebste Sweetkoffie ich danke dir für das wunderbare Adressbuch, eine wirklich tolle Idee! Derzeit steht ihr ja in meinem Arbeitsterminplaner, aber da gehört ihr nicht hin, das neue Adressbuch ist ein würdiger “Aufbewahrungsort”!

Der Kalender, liebe Claudia, hängt bereits neben mir an der Wand und die Pastillen, liebe Gudrun lutsche ich im Wagen, unterwegs.
All die süßen Dekoobjekte, dein fabelhaftes Konfuzius Buch, liebe Simone (Natürlich ist die Schokolade von dir auch schon alle, ich glaube, ich habe einen Zuckerschock!) und die wunderbare Weihnachtspost, die mir Emily, Frau W. (ich habe mich riesig über die Neuigkeiten gefreut!!), Britta, Iris mit ihrem Wildhüter, Jörn (Hoffentlich habe ich niemanden vergessen!) und einige meiner Versicherungskunden zukommen ließen, freuen mich wirklich sehr!
Ihr alle sei so unheimlich lieb, ich danke euch von ganzem Herzen!

Auch an dieser Stelle noch einmal die herzlichsten Weihnachtswünsche von mir an euch und euren Familien!
Alles, alles Liebe!

09
Dez
10

Ich will auch!

… einmal meine (zugegebenermaßen etwas spärliche) Weihnachtsdekoration zeigen!!
:-)

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29
Dez
09

Denkt ihr bitte auch daran …

.

… vor dem Silvestervorbereitungsstress eure Hände mal in den Schoß zu legen und gar nichts zu tun?

28
Dez
09

Selbst der Hund macht schlapp.

.

.


.

… und braucht nach diesem ganzen Weihnachtsstress eine Erholungsphase.
:-)

27
Dez
09

Was wäre der Monat Dezember ohne …

.

einen aktuellen Blick auf das Gebäude im Hinterhof?

-

Gestern war es dann übrigens so weit. Es wurde der Hund in der Wanne verrückt. Also nicht wirklich. Ganz freiwillig sprang er in die Badewanne und genoss das anschließende angenehm warme Duschbad.
Es hätte wahrscheinlich Stunden so weiter gehen können und mir wurde klar, mein Hund ist ein Genießer.

Weniger schön war die anschließende Großdesinfektion meines Bades. So gern ich Hunde habe, Hundehaare machen mich wahnsinnig.
Jedenfalls ist das Fell meines Hundes nun wieder wunderschön weich und sauber. (Diese Aktion war notwendig, weil er Gefallen an einem Misthaufen fand, als wir mittags unterwegs waren.)
Danach setzte ich mich wieder an meine Steuererklärung.
Tolle Beschäftigungen für einen zweiten Weihnachtsfeiertag, nicht wahr?
:-)
-

Und wie habt ihr die Weihnachtsfeiertage so verbracht?

26
Dez
09

Zwischen Frühstück und Gänsebraten

.

fällt mir eine Frage ein. Die Antwort wollte ich schon immer von euch, meine lieben Blogbesucher, wissen und ich hoffe, ihr verwehrt sie mir nicht.

Die Frage lautet wie folgt:

Wenn ihr euren lieben Partner mit einem Tier vergleichen müsstet, welches Exemplar aus der Tierwelt käme ihr/ihm am nächsten? Und natürlich interessiert mich jetzt auch, wie euch eure Partnerin/euer Partner sieht.

Und ja, mir geht es noch gut, keine Sorge.
Alles ist in Ordnung. Das obige Foto ist natürlich!! keine Anspielung!! Um Himmelswillen!! Kommt ja nicht auf solche Gedanken!!
:-)
Übrigens. Noch einmal zum eingestellten Foto … das ist eine Begründung dafür, warum ich kaum noch Fleisch esse. Und jedes Jahr zum “Gänsebratenweihnachtsfeiertag” habe ich Stress mit meinen Eltern, weil ich zuhause bleibe und lieber ein Käsebrot zu mir nehme.

-

übrigens:

Georgs gebratene Gans schlägt obige natürlich um Längen!
:-)

(Danke fürs Foto, lieber Georg!)

.

25
Dez
09

Und weiter geht es mit den Geschenken für euch.


Und nein!
NEIN!


Der kleine Piepmatz kommt nicht in die Pfanne!!
:-)

24
Dez
09

Habt einen schönen Weihnachtsabend,

.

ein frohes Fest und besinnliche Feiertage, ihr Lieben!
Und mein Geschenk an euch ist diese kleine Geschichte. Viel Vergnügen beim Lesen und eine ganz dicke Umarmung!
:-)
-
Eduard van Louisenhof ist Angestellter einer mittleren Firma, die sich mit Kosmetikartikeln beschäftigt. Eigentlich ist das gelogen, denn Eduard ist Repräsentant für Kosmetikartikel.
Aber Angestellter klingt bedeutend besser, so meint er.

Als Repräsentant ist Eduard oft unterwegs. Eduard sieht viele Frauen und begehrt viele Frauen, verbringt jedoch nun bereits das fünfte Weihnachtsjahr allein unter seiner Tanne aus grüner Plastik.
„So eine Plastiktanne ist einfach pflegeleicht“, sagte Eduard neulich zu mir. „Man kann sie das ganze Jahr stehen lassen. Sie nadelt nicht und man sticht sich nicht an ihr. Die Staubflusen werden abgeschüttelt und ob mit Lametta oder Ostereiern behangen, sie sieht immer gut aus!“

Immer, wenn wir über Weihnachten sprechen, zanken wir uns.
Es ist nicht so, dass ich an diesen Tagen Freudensprünge mache, wenngleich ich den festlichen Abend im Kreise meiner Lieben genieße. Irgendwie ist der Heilige Abend auch immer ein wenig traurig.
Eduard jedoch ist in einem tieferen Zwiespalt. Einerseits freut er sich auf die Festtage, andererseits verfällt er in tiefe Depressionen. Alljährlich höre ich die immer gleichen Worte.

„Ich brauche dieses Jahr dringend eine Frau. Ich möchte sie unter meiner Plastik sitzen haben und mit ihr zu Abend speisen.“
Eduards Ton wird weinerlich.
„Woran liegt es nur, dass ich immer alleine bin?“
Ich versuche Eduard zu trösten und spreche ihm Mut zu. Er solle seine Suche nun endlich richtig angehen. Mit der nötigen Zuversicht wird es schon gelingen.

An den folgenden Tagen sehe ich Eduard kaum. Mir ist klar, Eduard sitzt von morgens bis abends in den verschiedenen Cafés unserer Stadt. Er spricht Frauen an und opfert seine gesamten Ersparnisse.

Eduard kauft langstielige Rosen.
Eduard bezahlt die Zeche.
Eduard ist Kavalier.
Eduard ist Charmeur.
Eduard ist einfach toll.

Eben rief mich Eduard an.

Seine tiefe Stimme, die immer ein wenig zurückhaltend wirkt, ist laut und klar, deutlich höre ich Freude heraus.
„Ich habe sie gefunden!“, schreit er in mein Ohr. „Sie ist es, auf sie habe ich mein Lebtag gewartet! Ich sah sie. Ich verliebte mich sofort in sie!“
Ich versuchte, ihm ins Wort zu fallen. Natürlich wollte ich mehr über sie erfahren. Ich wollte wissen, welche Frau das Herz meines Eduard erobert habe. Ich wollte ihm alles Glück der Welt wünschen.
„Sie ist einfach göttlich.“
Eduard holte tief Luft und ich erwartete einen weiteren Redeschwall.
„Sie ist perfekt! Ihre Haut ist straff. Leicht gebräunt und faltenlos. Das wundert mich ein wenig, ist sie doch kein junges Huhn mehr. Sie ist schlank, aber nicht mager. Sie ist an den richtigen Stellen gut gepolstert. Ich liebe ihre Figur!“
Eduard wird pathetisch.
„Marie“, sagt er voller Inbrunst zu mir, „auf dieses Geschöpf habe ich mein Lebtag gewartet. Als ich sie sah, als ich sie gestern in dieser kleinen Kneipe sah, du weißt schon, Marie, die Kneipe gleich in der Nähe meines Hauses, in der ich so manch einsame Nacht verbrachte, spürte ich sofort: Sie gehört zu mir! Ein kleines weißes Tuch betonte ihre Zartheit. Fast hilflos wirkte sie mit diesem Tuch auf ihrer leicht gebräunten Haut. Und sie trug rote Pumps an den zierlichen Füßchen. Ich sah sie immer nur schweigend an. Die kleinen, feinen Härchen stellten sich in meinem Nacken auf. Auch sie sah tief in meine Augen, ich spürte es, auch wenn sie keinen Wimpernschlag tat. Ewigkeiten verbrachte ich nur mit Blicken, tief in ihre angenehme Erscheinung versunken. Ich traute mich nicht, sie anzusprechen. Ich wollte auch den Wirt nicht nach ihr fragen. Sie blieb auf ihrem Platz. Zurückhaltend wird sie sein, dachte ich.“
Gespannt lauschte ich seinen Worten.
„Schließlich fasste ich mir ein Herz. Ich erhob mich und ging auf sie zu. Sie rührte sich noch immer nicht. Still und regungslos blieb sie. Nur das kleine, blütenweiße Tuch wurde von einem Luftzug leicht in Bewegung versetzt. Ich streckte ihr meine Hand entgegen, berührte sie ganz sacht, fühlte ihre Haut. Ich nahm sie vorsichtig auf und schritt frohgemut mit ihr zum Wirt. Dann beglich ich meine Rechnung, die höher ausfiel als erwartet. Doch für sie hätte ich wirklich mein letztes Hemd gegeben. Nun ist sie hier bei mir. Ich werde sie mir schmecken lassen.

Meine Weihnachtsgans.“

22
Dez
09

Die Überraschung im Briefkasten …

.

Danke, liebe

Freidenkerin

und liebe

Tonari,

für eure schöne Weihnachtspost!
Dicken Knutsch und Umärmelung!!
:-)




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