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	<title>Kommentare zu: Schönheiten</title>
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	<description>Eine Chemnitzerin auf Abwegen.</description>
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		<title>Von: paradalis</title>
		<link>http://paradalis.wordpress.com/satzschonheiten/#comment-29</link>
		<dc:creator>paradalis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 06:21:53 +0000</pubDate>
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		<description>danke max. das schöne an dieser rubrik ist, dass man so auf neue, lesenswerte bücher hofft. leider habe ich von fredl fesl nur songtexte etc. bei google gefunden.

die sind mit einer großen portion humor versehen.

gefällt mir.

gruß
heike</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke max. das schöne an dieser rubrik ist, dass man so auf neue, lesenswerte bücher hofft. leider habe ich von fredl fesl nur songtexte etc. bei google gefunden.</p>
<p>die sind mit einer großen portion humor versehen.</p>
<p>gefällt mir.</p>
<p>gruß<br />
heike</p>
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		<title>Von: max</title>
		<link>http://paradalis.wordpress.com/satzschonheiten/#comment-28</link>
		<dc:creator>max</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 21:28:26 +0000</pubDate>
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		<description>...ich hab dann beschlossen ich werd jetzt ein anderer mensch. das hat auch geklappt; ich bin ein anderer mensch geworden, doch ich habe dann festgestellt der neue mensch säuft genau so viel wie der alte...

fredl fesl (grad noch mal glück ghabt -  die welt hat an vogel)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ich hab dann beschlossen ich werd jetzt ein anderer mensch. das hat auch geklappt; ich bin ein anderer mensch geworden, doch ich habe dann festgestellt der neue mensch säuft genau so viel wie der alte&#8230;</p>
<p>fredl fesl (grad noch mal glück ghabt &#8211;  die welt hat an vogel)</p>
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		<title>Von: arsfendi</title>
		<link>http://paradalis.wordpress.com/satzschonheiten/#comment-7</link>
		<dc:creator>arsfendi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 13:07:30 +0000</pubDate>
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		<description>Hier auch mal von mir ein paar gesammelte Zitate aus meinen Lieblingsbüchern:

&quot;Warum sollte man annehmen, daß Schönheit, das Kostbarste auf dieser Erde, wie ein Stein am Strand liegt, damit sie jeder gedankenlos Vorübergehende so nebenbei aufhebt? Schönheit ist etwas Wunderbares und Ungewöhnliches, das der Künstler unter Seelenqual aus dem Chaos der Welt formt. Und wenn er sie geschaffen hat, ist es nicht allen vergönnt, sie zu erkennen. Um sie zu erkennen, muß man das Abenteuer des Künstlers wiederholen. Es ist eine Melodie, die er singt, und um sie im eigenen Herzen zu hören, braucht man Wissen, Empfindsamkeit und Phantasie.&quot;
[W.Somerset Maugham: Silbermond und Kupfermünze]

***

&quot;Eine Träne vergießt sich hier bei mancherlei Gelegenheit. Wenn man annimmt, daß Schönheit die Verteilung von Licht auf der Netzhaut kongenialste Weise ist, dann ist eine Träne das Eingeständnis der Unfähigkeit der Netzhaut wie auch der Träne, Schönheit festzuhalten. Liebe kommt schließlich mit der Geschwindigkeit des Lichts; Trennung mit der des Schalls. Daß die größere Geschwindigkeit zur geringeren verkommt, ist der Grund, weshalb das Auge feucht wird. Weil man ein endliches Wesen ist, empfindet man eine Abreise von diesem Ort für immer als endgültig; ein Abschied von hier ist eine Verbannung des Auges in die Provinzen der anderen Sinne; im besten Falle in die Ritzen und Risse des Hirns. Denn das Auge identifiziert sich nicht mit dem Körper, sondern mit dem Gegenstand seiner Aufmerksamkeit. Und aus rein optischen Gründen bedeutet Abreise für das Auge nicht, daß der Körper die Stadt verläßt, sondern daß die Stadt die Pupille im Stich läßt. Ähnlich bereitet das Verschwinden der Geliebten, insbesondere ein allmähliches, immer Schmerz, egal wer und aus welchem peripatetischen Grund sich eigentlich wegbewegt. Wie die Welt beschaffen ist, ist die Stadt die Geliebte des Auges. Danach ist alles Enttäuschung. Eine Träne ist die Antizipation der Zukunft des Auges.&quot;
[Joseph Brodsky: Ufer der Verlorenen]

***

Von allen Dingen, auf die der Mensch gekommen ist, um sich selbst weh zu tun, ist das schlimmste die Liebe. Wir leiden ständig, weil jemand uns nicht liebt, weil jemand uns verlassen hat, weil jemand nicht von uns läßt.
[Paulo Coelho, Auf dem Jakobsweg]

***

Diese Sorge um das eigene Bild ist eine geradezu schicksalhafte Unreife des Menschen. Es ist sehr schwer, diesem Bild gegenüber gleichgültig zu bleiben. Eine solche Gleichgültigkeit übersteigt die menschlichen Kräfte. 
[Milan Kundera, Die Unsterblichkeit]

***

Solche Menschen hat es in der Geschichte gegeben, die ihr ganzes Leben hart gearbeitet hatten, und das nur aus Hingabe und Liebe; Menschen, die ihr Leben den anderen buchstäblich geschenkt haben; und die dennoch nicht den Eindruck erweckten, sich aufzuopfern; und die sich in Wirklichkeit keine andere Lebensweise vorstellen konnten, als ihr Leben den anderen zu schenken - in der Praxis waren solche Menschen im allgemeinen Frauen. 
[Michel Houellebecq:Elementarteilchen]

***</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier auch mal von mir ein paar gesammelte Zitate aus meinen Lieblingsbüchern:</p>
<p>&#8222;Warum sollte man annehmen, daß Schönheit, das Kostbarste auf dieser Erde, wie ein Stein am Strand liegt, damit sie jeder gedankenlos Vorübergehende so nebenbei aufhebt? Schönheit ist etwas Wunderbares und Ungewöhnliches, das der Künstler unter Seelenqual aus dem Chaos der Welt formt. Und wenn er sie geschaffen hat, ist es nicht allen vergönnt, sie zu erkennen. Um sie zu erkennen, muß man das Abenteuer des Künstlers wiederholen. Es ist eine Melodie, die er singt, und um sie im eigenen Herzen zu hören, braucht man Wissen, Empfindsamkeit und Phantasie.&#8220;<br />
[W.Somerset Maugham: Silbermond und Kupfermünze]</p>
<p>***</p>
<p>&#8222;Eine Träne vergießt sich hier bei mancherlei Gelegenheit. Wenn man annimmt, daß Schönheit die Verteilung von Licht auf der Netzhaut kongenialste Weise ist, dann ist eine Träne das Eingeständnis der Unfähigkeit der Netzhaut wie auch der Träne, Schönheit festzuhalten. Liebe kommt schließlich mit der Geschwindigkeit des Lichts; Trennung mit der des Schalls. Daß die größere Geschwindigkeit zur geringeren verkommt, ist der Grund, weshalb das Auge feucht wird. Weil man ein endliches Wesen ist, empfindet man eine Abreise von diesem Ort für immer als endgültig; ein Abschied von hier ist eine Verbannung des Auges in die Provinzen der anderen Sinne; im besten Falle in die Ritzen und Risse des Hirns. Denn das Auge identifiziert sich nicht mit dem Körper, sondern mit dem Gegenstand seiner Aufmerksamkeit. Und aus rein optischen Gründen bedeutet Abreise für das Auge nicht, daß der Körper die Stadt verläßt, sondern daß die Stadt die Pupille im Stich läßt. Ähnlich bereitet das Verschwinden der Geliebten, insbesondere ein allmähliches, immer Schmerz, egal wer und aus welchem peripatetischen Grund sich eigentlich wegbewegt. Wie die Welt beschaffen ist, ist die Stadt die Geliebte des Auges. Danach ist alles Enttäuschung. Eine Träne ist die Antizipation der Zukunft des Auges.&#8220;<br />
[Joseph Brodsky: Ufer der Verlorenen]</p>
<p>***</p>
<p>Von allen Dingen, auf die der Mensch gekommen ist, um sich selbst weh zu tun, ist das schlimmste die Liebe. Wir leiden ständig, weil jemand uns nicht liebt, weil jemand uns verlassen hat, weil jemand nicht von uns läßt.<br />
[Paulo Coelho, Auf dem Jakobsweg]</p>
<p>***</p>
<p>Diese Sorge um das eigene Bild ist eine geradezu schicksalhafte Unreife des Menschen. Es ist sehr schwer, diesem Bild gegenüber gleichgültig zu bleiben. Eine solche Gleichgültigkeit übersteigt die menschlichen Kräfte.<br />
[Milan Kundera, Die Unsterblichkeit]</p>
<p>***</p>
<p>Solche Menschen hat es in der Geschichte gegeben, die ihr ganzes Leben hart gearbeitet hatten, und das nur aus Hingabe und Liebe; Menschen, die ihr Leben den anderen buchstäblich geschenkt haben; und die dennoch nicht den Eindruck erweckten, sich aufzuopfern; und die sich in Wirklichkeit keine andere Lebensweise vorstellen konnten, als ihr Leben den anderen zu schenken &#8211; in der Praxis waren solche Menschen im allgemeinen Frauen.<br />
[Michel Houellebecq:Elementarteilchen]</p>
<p>***</p>
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