Posts Tagged ‘Gedicht

15
Dez
12

Dritter Advent

Klaus Göltl (geb. 1960)

Advent Advent ein Jeder rennt

Im Kaufhaus sieht man Menschen flitzen
An Fenstern grelle Lichter blitzen
Auch seit November hängt nun schon 
Der Weihnachtsmann dort vom Balkon
Die Hausfrau überlegt seit Wochen
Was tut sie wann an Weihnacht kochen.
Wo ist sie die Besinnlichkeit 
In dieser Vorweihnachtszeit?
Der Plätzchenduft, der Kerzenschimmer
Geschenke basteln im warmen Zimmer
Weihnachtslieder und Geschichten
Die von der  Geburt Jesu berichten.
Ich wünsch euch für die kommende Zeit
Etwas mehr von der Besinnlichkeit.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen dritten Advent!

:-)

17
Jan
12

Copyright Stefan K. und eine Liebeserklärung an den besten Freund.

Du hast geflötet
pflanztest mir Blümchen in die Öhrchen
machtest mir Zuckerguss auf die Äuglein
parfümiertest mir die Seele.

Jetzt
trötest du nur noch
deine Worte sind wie Sklaventrommeln.

-

-

-

-

Danke, mein Freund. Für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

—————————————————————————————————————————————————–

Doch nicht nur dafür. Fast zwölf Jahre nehmen wir nun schon täglich am Leben des anderen teil. Es war damals auch um diese Jahreszeit, als wir uns kennenlernten. Weißt du noch? Wir lachen oft darüber, dass eine andere Art der Beziehung nach einer kurzen Versuchszeit gar nicht in Frage kam.  Ganz sicher wären wir früher oder später mit Messern aufeinander losgegangen, hätten uns sämtliche Küchenutensilien um die Ohren geworfen. Aber wir erkannten, dass wir uns dennoch mochten, uns als sehr wertvoll empfanden und nicht verlieren wollten. Nur eben nicht in dieser beabsichtigten Konstellation. Also beschlossen wir, freundschaftlichen Kontakt zu halten.  Manchmal besuchen wir uns, oft ist es nur telefonisch, aber das dann ziemlich präsent. Zwölf Jahre halten wir diese besondere Freundschaft nun schon, nehmen am Leben des anderen teil, haben uns nicht verloren und wissen, dass wir füreinander da sind. Ich erlebte deine  Frauen, du ein paar wenige Männer. Was geblieben ist, war immer unsere Freundschaft. Das klare und deutliche Aussprechen auch unangenehmer Dinge. Ohne dass man sich beleidigt in die Ecke zurückzieht.  Oder irgendetwas beenden muss. Die Freude am Glück des anderen, der Kummer am Unglück des anderen, all das sind Dinge, die ich nicht mehr missen möchte.

Danke dafür, mein Freund.

Ich freue mich auf deinen Besuch! Bald kann ich dich wieder in die Arme schließen!

:-)

.

Hoffentlich bald Shopbild

(ist noch in der Bewertungsphase)

:-)

29
Dez
11

Beieinandersitzen

Beieinandersitzen
Ein Gedicht von Heinz Kahlau

Einfach beieinandersitzen,
tut mir gut und macht mich froh,
dieses stille Beieinander
war bei keiner andern so.

Ohne Zeichen, ohne Rede
steigen wir aus unsrer Hast,
setzen wir uns hin und schweigen,
halten beieinander Rast.

Jeder ist dann auch der andre,
still und freundlich ist der Blick,
doch dann lächeln wir und springen
in die große Hast zurück.

27
Dez
11

Problem

Problem
Ein Gedicht von Heinz Kahlau

Du bittest mich, ich soll dich kühler küssen.
Nur meinem Blick erlaubst du anzufassen.
Von meinen Händen möchtest du nichts wissen.
Ich soll sie tief in meinen Taschen lassen.

Gelassenheit ist eine schöne Gabe.
Ich fürchte nur, sie wird uns wenig nützen.
Wenn ich die Hände in der Tasche habe,
wie soll ich mich vor deinen Händen schützen?

30
Mai
11

Ein Schmetterling

Der blaue Schmetterling

Flügelt ein kleiner blauer
Falter vom Wind geweht,
Ein perlmutterner Schauer,
Glitzert, flimmert, vergeht.
So mit Augenblicksblinken,
So im Vorüberwehn
Sah ich das Glück mir winken,
Glitzern, flimmern, vergehn.

- Hermann Hesse -

.

.

26
Dez
10

Schweinisches!

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag.
Habt ihr eigentlich noch Hunger? Nach Gänsebraten und all den anderen Gerichten?
Nun denn, vielleicht steht euch der Sinn nach krustigem Schweinebraten.
Dieser hier ist zubereitet von meiner Tochter. (Nee, ich habe nix davon gegessen, ganz sicher nicht!)
:-)

.

Die Sau einst vor dem Troge stand
sie schimpft: Was werde ich verkannt!
Der Mensch ist doch ein Bösewicht
er sieht die ganze Schönheit nicht.
Nur essen! Essen! Will er mich!
Ich soll geschlachtet auf den Tisch!
Merkt er denn nicht, wie wunderbar
meine Augen sind so klar?
Sie blinzeln frech und wild umher
der Mensch aber, er will noch mehr!
Er füttert mich, bis ich sehr fett
sieht mich gebraten auf `nem Brett.
So ruf ich jetzt: Auf Wiedersehn!
Will freiwillig in die Pfanne gehn.

Doch eines, das muss ich noch sagen
ich werd ihm liegen, schwer im Magen!
Die Rache, die ist sicher mein!
Ich bin nämlich ein schlaues Schwein!
Da hilft dann auch kein Schnäpschen mehr
der Mensch wird wünschen, sein Bauch sei leer!
Und voll Verdruss, das ahn´ ich schon
entweicht ihm leis` ein kleiner Ton.
Um ihn herum, sie schimpfen dann
und er, der Mensch, ist übel dran.
Er senkt den Kopf ganz voller Scham
verbirgt´s Gesicht gar mit dem Arm.
Zu spät. Das Schwein ist lange tot
das Menschgesicht noch immer rot.

Und die Moral von der Geschicht?
Verkenn´ die Schweine lieber nicht.
:-)

04
Okt
10

Dein Buch.

.

Ich wünschte, ich wäre ein Buch in deinen Händen.

-

Ein Leuchten erhellt dein Gesicht
erkennst du mich schon aus der Ferne.
Erwartungsfroh eilst du zu mir.

So sacht berührst du meinen Rücken
liebkosen deine Finger meine Saiten.
Zärtlich hältst du mich in deinen Händen.

Lächelnd liest du zwischen den Zeilen
ich bringe dich zum Staunen.
Mehr und mehr erkundest du mich.

Du wirst nicht müde, Fragen in mir zu suchen
Wort um Wort öffne ich mich dir.
Antworten gefunden, trägst du mich in dir fort.

-

Ach! Wäre ich doch nur ein Buch in deinen Händen.
(c)hh

20
Apr
10

Heinz Kahlau. Ein Gedicht.

.

Tagesbeginn

So gibt es viele Zärtlichkeiten
zwischen uns:
Ich füll dein Glas,
du wärmst mein Handtuch an,
ich schneid dein Brot,
du suchst nach meiner Brille.
So machen wir uns
füreinander wach,
bevor wir jeder an die Arbeit gehn.

08
Dez
09

Der Mann aus Stein.

.

es war einmal
ein mann aus stein
ständig
lud er sich neue frauen ein

willkommen hieß er
sie sehr gerne
oft
kamen sie auch aus der ferne

die dame neben ihm
blieb stumm
sie
schaute sich nach andern um

und die moral
von der geschicht?
trau
steinernen männern lieber nicht.

23
Nov
09

Die Birke

.

.

was ist nur mit der birke los?
sie steht so einsam
nackt und bloß.

die rinde hängt am letzen faden
am stamm
da nagen schon die maden.

ich wünschte sehr, ich
könnt sie heilen
stattdessen wird man an ihr feilen.

die kettensäg´ geht hin und her
das quält
das arme bäumchen sehr.

eine axt wird in den baum geschlagen
der birke
geht es an den kragen.

und die moral von der geschicht?
trau
kettensäge-männern nicht.

.

.




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