30
Aug
09

Bangkok – 2 –

Nachdem wir uns also frisch gemacht hatten, was ein schier sinnloses Unterfangen bei fast vierzig Grad Hitze in dieser Schwüle war, fuhren wir mit dem hoteleigenen Boot über den Fluss in die Stadt. Man gelangt vom Hotel aus auf diese Weise am schnellsten zur S – Bahn, die uns zu einem Markt am Rande von Bangkok bringen würde. Dort gäbe es – laut Insidertipp – hochwertige Uhren, die S. sich gern ansehen wollte.

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In der S-Bahn kühlten wir auf sofort minus dreißig Grad ab, die Klimaanlage ist dort so eingestellt, dass man glaubt, man fliegt mit Lichtgeschwindigkeit von den Tropen in die Arktis.

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Es geht äußerst diszipliniert zu, kein Mensch drängelt und sobald man den Bereich betreten hat, herrscht striktes Trink – und Essverbot.
Sollte doch ein winziges Stück Papier zu Boden fallen, wird es sofort weggeräumt.

Übrigens ist es in Bangkok so, dass die Mönche kostenlos reisen und essen können. Sie berühren alles mit ihrem leuchtend gelben Gewand und sind sehr bemüht, nicht in Kontakt mit einer Frau zu kommen.

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– Fortsetzung folgt.

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11 Responses to “Bangkok – 2 –”


  1. 30. August 2009 um 05:26

    Guten Morgen, liebe Heike,
    Wunderschöne Fotos, toller Schmuck und interessanter Bericht. Einem fällt sofort auf, daß der Mönch sich in deiner Nähe unwohl fühlt, gut zu wissen warum. Ich freue mich schon auf das Nächste von deiner Reise.
    Einen schönen Sonntag wünscht dir
    🙂
    Bärbel

    • 30. August 2009 um 06:13

      Guten Morgen liebe Bärbel und dankeschön. Ich habe gerade so gedacht, diese Möglichkeit es so zu gestalten, lässt euch wirklich fast ein wenig mit mir reisen. Grad so, als ob ich die Reise noch mal mache und ihr dabei seid. Das ist schön!
      🙂

      Es gibt ein Foto von einem jüngeren Mönch und mir. Ich stelle es jedoch nicht ein, das ist ziemlich misslungen, sozusagen unansehnlich. Ich ziehe ein fast ängstliches Gesicht und der Mönch ein ziemlich finsteres, obwohl wir doch kurz zuvor noch gescherzt und uns unterhalten haben. Natürlich sprach der Mönch mehr mit S. als mit mir, die beiden haben sogar Adressen getauscht und da Mönche auch viel reisen, kann es durchaus sein, er klingelt mal an S.´s Tür in München … jedenfalls ist sein finsteres Gesicht sehr erstaunlich. Wir gaben ihm für dieses Foto ein paar Baht, die er mit seinem Gewand berührte und irgendwo darin verschwinden ließ. Kurz nach der Aufnahme lachte und scherzte er weiter, grad so als hätte ich mir diesen Stimmungswechsel nur eingebildet.

      Liebe Grüße
      Heike

  2. 30. August 2009 um 06:37

    Liebe Heike,
    mich würde das Foto schon sehr interessieren. Es kommt doch auf die Aussagekraft und nicht auf die Qualität der Aufnahme an. Ich könnte stundenlang „zuhören“ und Bilder anschauen. Im Gedanken mache ich mit dir die Reise und stelle mir das alles aufregend vor.
    Ist es nicht schön, daß du auf diesem Wege deine Reise gedanklich Revue passieren lassen kannst? Wenn ich ehrlich bin, ich bin sogar ein bisschen neidisch, aber wirklich nur ein kleines bisschen. Ich weiß, daß du dafür Verständnis hast.
    Liebe Grüße
    Bärbel 🙂

  3. 30. August 2009 um 06:45

    Liebe Bärbel, ich überlege es mir nochmal.
    🙂

    Aber du musst nicht neidisch sein, auch kein kleines bisschen, obwohl ich dich schon verstehen kann. Von all dem Stress schreibe ich ja nichts, es war schon auch anstrengend und diese Hitze, die permanente Bewegung, weil man ja alles sehen will, was nur möglich ist … dennoch, es war sehr interessant und hat viele Sichtweisen gezeigt. Irgendwie habe ich seitdem das Gefühl, dass man Bangkok unbedingt mal gesehen haben muss. Es verändert einen. Eine Stadt zum Urlaub machen und erholen ist es jedoch nicht, das muss man ganz klar sagen.

    Ja, es ist eine sehr schöne Sache, hier Revue passieren lassen zu können. Es ist so, als ob ich die Reise nochmals mache, mit ein wenig Abstand, ohne den Stress und das anstrengende Klima.

    Und es ist für mich besonders schön, euch so daran teilhaben zu lassen. Auf der nächsten Reise schummelt ihr euch halt eben wirklich einfach in meinen Koffer. *g*

    Bis dann, ich gehe erstmal mit dem Hund.
    🙂

    Liebe Grüße
    Heike

  4. 30. August 2009 um 07:18

    Liebe Heike,
    ich werde solange nachfragen, bis du das Foto zum ansehen freigibst. Mir ist schon klar, daß nicht alles zuckerschlecken war und das man so eine Stadt wie Bangkok nicht für einen Erholungsurlaub wählen sollte. Die positiven Erlebnisse dieser Reise scheinen ja zu überwiegen und dann vergißt man schnell die Nachteile.
    Für mich mußt du aber ganz schön Übergewicht bezahlen und mindestens einen Überseekoffer haben. 😉
    Liebe Grüße
    Bärbel

  5. 30. August 2009 um 08:51

    dein urlaubsbericht macht mich arg sehnsüchtig.
    schönte tage dir noch
    anja

  6. 30. August 2009 um 08:56

    Hallo Anja.
    Du machst mir mit deiner Anwesenheit hier eine große Freude.
    Danke!
    !

    Warst du also auch schon in Bangkok?
    Die richtig tollen Eindrücke kommen erst noch. Chinatown bspw. ein Erlebnis der besonderen Art. Die Gerüche usw.
    mehr davon aber später.
    🙂

    Auch dir eine schöne Zeit.
    Heike

  7. 8 Marvi
    30. August 2009 um 09:49

    Ein wunderbarer Bericht, wunderschöne Fotos, traumhaft, obwohl mir bei der Beschreibung der Witterungsverhältnisse doch etwas unwohl wurde. Schwüle Luft ist nichts für mich, ich hab schon in Deutschland arg zu tun, mit dem ständig schwülen Temperaturen.
    Trotzdem sind es Bilder, die beeindrucken, ja, auch Fernweh auslösen.

    Ich freu mich, dass du wieder da bist und DANKE fürs Teil nehmen lassen. Ein Fragezeichen gibt es für mich. Wer nur ist S? 🙂
    Ja, da hast du mich neuigierig gemacht, auch auf dem besagten Foto konnte ich kein vertrautes Gesicht erkennen.

    Nun aber erhole dich ersteinmal richtig! Die kurze Dauer lässt erahnen, was Du hier bei den Kommentaren auch schreibst. Nämlich, dass es natürlich auch stressig war. Man kommt ja garnicht dazu, in die Erholphase zu versinken, noch immer gefangen in der Hektik des Alltags, all die Dinge, die man sich anschauen möchte, da wundert es nicht, dass du nun so viel schläfst.

    Guten Morgen 🙂
    Marvi

  8. 30. August 2009 um 10:00

    Liebe Marvi, einen wunderschönen Guten Morgen!
    🙂

    Schön, dass du teilnimmst, danke!
    !

    Die Luft da ist noch um ein vielfaches „ärger“. Tritt man aus einem klimatisierten Raum (überall auf den Häusern/Behausungen stehen Klimananlagen, selbst in den ärmsten Gebieten – Fotos folgen.) 🙂 ins Freie, ist es, als würde man erschlagen werden. Bei uns in Deutschland ist das Klima heiß und manchmal windstill (schwül), in Thailand ist es feucht und die Luft legt sich wie ein feuchtes Tuch schwer auf den Körper. Auch für mich eine Strapaze, so dachte ich. Aber richtig böse ist nur der Wechsel von klimatisierten Räumen ins Freie. Ist man einmal draußen, gewöhnt man sich ganz schnell daran. So sehr, dass ich zukünftig nun auch einen Saunabesuch ausprobieren werde, etwas, vor dem ich mich immer gescheut habe. Übel ist der Smog. Und Chinatown.

    S. kennst du nicht. Oder vielleicht doch, er ist auch auf BX, auf meine Anregung hin, hat jedoch bald den Rückzug dort angetreten und lässt nur sein Profil stehen. Er ist mein bester männlicher Freund und Thailanderprobt. Er liebt die klimatischen Verhältnisse, das Stadtleben und die Atmosphäre. Ein hervorragender Reiseführer und Begleiter, sozusagen.

    Langsam finde ich auch wieder zu meiner alten „Form“ zurück. Das ist auf der anderen Seite auch ein wenig traurig und so genieße ich, dass ich mit dieser Beschreibung den Urlaub faktisch nochmals erleben kann.
    🙂
    Natürlich waren die drei/vier Tage viel zu kurz und ich habe vieles nicht gesehen, was ich mir gern noch angeschaut hätte. Schlaf war irgendwie Luxus, ich hätte ja etwas verpassen können. Und so habe ich wirklich irgendwie jede Minute füllen wollen. Mit all diesen tollen Erlebnissen.


    Hab einen wunderschönen Sonntag, liebe I. und ich hoffe, auch bei dir ist alles ok? Es geht dir gut?

    Liebe Grüße
    Heike
    🙂

  9. 30. August 2009 um 17:38

    Liebe Heike,
    dank deiner guten und mit Bedacht ausgewählten Fotos – eben nicht die üblichen Touristen-Hochglanz-Perspektiven und Heile-Welt-Ansichten – und deiner anschaulichen Schreibe nimmst du mich virtuell mit auf diese Bangkok-Reise.
    Ich kann gut nachvollziehen, daß die tropisch-asiatische Schwüle uns Europäern schwer zu schaffen macht. Es fühlt sich wohl so an, als ob man ständig in ein feuchtes Laken gewickelt herum laufen würde. 😉 Ich schätze Saunabesuche sehr, kann mir aber kaum vorstellen, während eines Saunaganges noch groß herum zu wandern und jede Menge Eindrücke aufzunehmen.
    Buddhistische Mönche scheuen die Berührungen und Nähe von Frauen? Huh! Davon hatte ich ja noch gar keine Ahnung! Ich war bislang immer der Ansicht, daß gerade diese Religion die aufgeschlossenste und toleranteste sei, was den Umgang der Geschlechter miteinander betrifft. 😯 Dagegen kann man ja katholische Mönche regelrecht als weltoffen bezeichnen!
    Oh, diese Reise würde ich allzu gerne auch machen! Mit einem Quentchen mehr Zeit natürlich. Asien und seine vielfältige Kultur fasziniert mich schon sehr. Ich lese grade mal wieder die Schwarten von James Clavell, die ja bis auf eine Ausnahme nur im asiatischen Raum angesiedelt sind. Und obwohl die Bücher großenteils von überlangen, weitschweifigen und auch langweiligen Dialogen durchzogen sind, vermitteln sich doch zumindest ansatzweise recht interessante Einblicke in die asiatische Gemüts- und Gedankenwelt. Und die ist, so scheint’s, schon beträchtlich verschieden von unserer!
    Liebe Grüße, wünsche dir einen schönen und erholsamen Sonntag! 🙂

  10. 30. August 2009 um 20:15

    Liebe Margot.

    Willkommen. Reise bitte auch weiterhin mit, auch wenn es dann ans „Eingemachte“ geht.
    🙂

    Vielleicht habe ich dieses Klima und die damit verbundenen Strapazen auch so gut vertragen können, weil ich sowieso nur mit staunenden Augen durch die Gegend lief. Alles wollte ich sehen, aufnehmen und festhalten, da kommt man gar nicht groß zum fühlen der eigenen Empfindlichkeiten. Seien es Laken, in die man gewickelt ist oder schmerzende Füße …

    Das mit den Mönchen. Ich kenne mich da auch zu wenig aus, aber natürlich sind diese Menschen sehr aufgeschlossen und tolerant. Allerdings unterliegen sie auch Regeln, Wikipedia beschreibt das ganz gut:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhistische_Ordensregeln

    Mehr Zeit hätte ich mir auch gewünscht.
    Aber ich will nicht undankbar sein. Es war schon ein besonderes Erlebnis, überhaupt in dieses Land zu reisen.

    Auch dir einen wunderschönen Sonntagabend, liebe Margot!
    🙂


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