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Bangkok – 8 –

Am nächsten Morgen nahmen wir wie immer das Frühstück ein und planten den Tag.

In Bangkok gibt es verschiedene riesige Kaufhäuser, das Bekannteste ist wahrscheinlich das sogenannte MBK- Center. (Mah Boon Krong Center)
„Es ist ein Center, das die Dimensionen einer normalen Shopping Mall sprengt. Die Mall ist eine der beliebtesten Malls in ganz Bangkok und dementsprechend immer voll mit Menschenmengen, die sich die Rolltreppen rauf und runter und die Gänge entlang schieben.
Die Mall ist sieben Stockwerke hoch und 330 Meter lang. Insgesamt gibt es 2.500 Läden. Zum Vergleich: Eine Shopping Mall in deutschen Innenstädten hat ca. 250 Läden. Das MBK war daher auch eine zeitlang die größte Mall in Asien.
In jedem Stockwerk reihen sich kleine Läden aneinander. An der Seite der Mall befindet sich auch ein Tokyu Kaufhaus.
An den kleinen Verkaufsständen können Sie handeln, im Kaufhaus und den festen Läden sind die Preise feste Endpreise.
Jedes Stockwerk bietet andere Waren zum Beispiel Kleidung, Möbel oder elektronische Artikel. Das MBK ist vor allem für die elektronischen Artikel, die auf einer ganzen Etage verkauft werden, bekannt und beliebt. Mobiltelefone, Digitalkameras, Playstations … alles was das Herz begehrt.
Die oberste Etage ist eine Entertainment Etage mit einen sehr guten und sehr großen Food Court (unsere Empfehlung) und einem Cineplex Kino.“

Quelle: http://www.leckerbisschen.de/bangkok/mbk.html

Da wir noch keine Mitbringsel für unsere Lieben hatten, beschlossen wir, den Tag zum einkaufen zu nutzen.
Mit der S – Bahn fuhren wir einige Stationen und gelangten schließlich an unser Ziel.

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Vor dem Einkaufscenter selbst ist (wie überall in Bangkok) ein kleiner Tempel errichtet. Wir kamen gerade dazu, als eine Angestellte eines Restaurants Speisen und Getränke für die Verstorbenen im Tempel aufstellte. Sie verneigte sich und blieb ein paar Minuten stehen, dann ging sie zurück an ihren Arbeitsplatz. Wahrscheinlich ein morgendliches Ritual.
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Irgendwie müssen wir uns wohl im Kaufrausch befunden haben, denn wir merkten gar nicht, wie die Zeit verging.
Begeistert handelten wir und kauften kauften kauften … bis sich gegen 15.00 Uhr unser Magen deutlich Gehör verschaffte.
Wir beschlossen, in das Restaurant vom Tag zuvor zu fahren, es hatte dort vorzüglich geschmeckt und meine Knoblauchallergie war auch bekannt.

Den Rest des Tages verbrachten wir also wieder mit Beobachtungen, Essen und Trinken.

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Es ging also ziemlich ruhig zu und so langsam machte sich bei mir Wehmut breit, weil der nächste Tag der Abreisetag war und ich noch gar nicht weg wollte …

– Fortsetzung folgt


14 Responses to “Bangkok – 8 –”


  1. 5. September 2009 um 03:04

    Guten Morgen liebe Heike,
    im Lotto gewinnen und dann ab ins MBK-Center. Der absolute Wahnsinn!! Man sieht dir die Strapazen richtig an. Shoppen ist schön, aber sooo anstrengend. Die Aufnahmen sind wieder sehr beeindruckend. 🙂
    Ich wünsche dir ein wunderschönes und erholsames Wochenende.
    Bärbel. 🙂

  2. 5. September 2009 um 09:47

    Guten Morgen liebe Bärbel.
    Im Lotto muss man da gar nicht gewinnen. Wenn man sich überlegt, dass zehn Euro 480 Baht sind und ein paar Schuhe schon für 400 bis 500 Baht zu bekommen sind … meine Tochter hat sich auf jeden Fall gefreut.
    🙂

    Anstrengend war es, das stimmt schon.

    Ich danke dir und wünsche natürlich auch ein tolles und erholsames Wochenende!
    Ganz lieben Gruß
    Heike
    🙂

  3. 5. September 2009 um 14:06

    Liebe Heike,
    aber das Übergewicht der Koffer,*seufz*kostet jede Menge. 😉 Hast du deiner Tochter viele Schuhe mitgebracht? Und das Essen, lecker, lecker.
    Liebe Grüße
    🙂
    Bärbel

  4. 4 Axen
    5. September 2009 um 15:14

    Wehmut oder Wermuth, was macht das schon.

    Der Augenblick hat keinen Anfang und kein Ende…

  5. 5 schanzenbach
    5. September 2009 um 15:44

    Shopping, essen, beobachten, genießen > und schon siehst du glücklich aus.
    Was ist das eigentlich für ein toller Fisch? Hat die Größe eines Karpfens – sieht aber vieeel leckerer aus.

  6. 6 brigitte
    5. September 2009 um 16:58

    Hallo und guten Tag liebe Heike ,

    Ich habe deinen Blog wie immer regelmäßig verfolgt:-)Deine spannenden Berichte staunend und interessiert gelesen.

    Und was ich so las, das begeisterte mich einfach. Auch, oder gerade deine tollen Fotos .

    Du warst nur 4 Tage dort? Kaum zu glauben bei dem was du alles erlebt hast .
    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir liebe Heike .
    Brigitte

  7. 6. September 2009 um 08:50

    Liebe Bärbel, stimmt, das Übergewicht der Koffer habe ich nicht bedacht. Du hast recht.
    🙂

    Mein Töchterchen hat zwei Paar Schuhe bekommen, sie hat sich riesig gefreut.
    Liebe Grüße
    Heike
    🙂

  8. 6. September 2009 um 08:51

    Hallo Herr Axen. Wehmut und Wermut ist schon ein Unterschied. Von Letzteren wird man betrunken. Also ich zumindest. Aber das mit dem Augenblick … da hast du völlig recht.
    🙂

  9. 6. September 2009 um 08:52

    Hallo lieber Herr S., was das für ein Fisch ist, kann ich nicht sagen, das müsste Herr Axen wissen. Schließlich hat er denn auch gegessen.
    🙂

    Ich habe mir vorgestellt, dass den die Angler aus dem schmutzigen Wasser in Chinatown holten, da wollte ich dann verständlicherweise keinen mehr. *g* Herr Axen ist da resistenter.
    🙂

    Lieben Gruß!

  10. 6. September 2009 um 08:54

    Hallo meine liebe Brigitte,

    danke auch dir! Und ja, manchmal glaube ich auch nicht, dass es nur vier Tage waren, wenngleich es hätte ruhig noch länger andauern können. Aber wie der Herr Axen so schön formulierte: „Der Augenblick … “
    🙂

    Hab einen schönen Sonntag und ganz lieben Gruß
    Heike

  11. 11 schanzenbach
    6. September 2009 um 11:33

    Vielleicht hatte Herr Axen einfach nicht so genau hingeschaut (auf das schmutzige Wasser). Also ICH hätte einfach meine Brille abgezogen und schon wäre das Wasser in Chinatown aus meiner Sicht heraus sauber gewesen 🙂
    Du siehst, manchmal blockiert das zu genaue Hinsehen den eigenen Genuss. Anererseits, ohne dein genaues Hinsehen, hätte ICH weniger Genuss bei deinem Bangkok-Bericht.

  12. 6. September 2009 um 12:49

    Mein lieber Herr Schanzenbach, der Herr Axen trägt übrigens auch eine Brille. *g* Und ihm hat es auch nichts ausgemacht, ich konnte ihm den Fisch nicht madig reden.
    🙂

    Aber ich stimme dir zu. Also das mit dem Genuss und so.
    🙂
    Liebe Grüße und hab einen schönen Sonntag, ja?
    Heike

  13. 13 schanzenbach
    6. September 2009 um 13:10

    also entweder war Herr A. für einige Zeit brillenlos ODER was wahrscheinlicher ist, er hatte aus mutigem Trotz heraus (Männer können ja manchmal sooo trotzig wie kleine Kinder sein) sich dem Fischgenuss hingegeben, um dir zu zeigen, dass man vorurteilsfrei an alles Neue herangehen sollte.
    Dir und dem mutigen Herrn A. auch einen suuuper Sonntag

  14. 8. September 2009 um 22:29

    Na ja, den Fisch hätte ich auch nicht verschmäht. Ist ja gebraten bzw. gekocht, da müßten sämtliche Bazillen usw. ja eigentlich getötert worden sein. 😉 Auch diese Riesengarnelen haben mich auf dem Bildschirm meines Lappys gar verführerisch angelacht.
    Ewig schade, daß du eine so arge Knoblauchallergie hast! *Seufz*
    Ich glaube, die Asiaten haben an sich eine ganz andere Beziehung zu Sex, auch käuflichem. Unsereins prägen mehr oder weniger unbewußt die Einflüsse der sinnesfeindlichen Katholischen Kirche. Davon blieben die Völker Asiens glücklicherweise weitestgehend verschont. Trotzdem ist es natürlich abstossend und moralisch sehr fragwürdig, wenn die Freizügigkeit dieser fernen Länder von schmerbäuchigen, geilen, unsympathischen Touristen ausgenutzt wird.
    Oh, ich glaube, in dieser Shopping Mall hätte ich schon auch einen ganzen Tag zubringen können!
    Liebe Grüße!


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