Archiv für Mai 2016

31
Mai
16

Zuckerwattebeton

… ich meine ja, mein neustes Werk erinnert ein wenig an Zuckerwatte, oder Schaumzucker. Was ich nicht schlecht finde. Beton eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen, ist nämlich nicht so einfach.

🙂

weiße kugel 3

Shop

30
Mai
16

Calvendo Gold Auszeichnung

🙂

Da freue ich mich wirklich.

Calvendo Gold UK

Dabei geht es um diesen Kalender hier:

UK Kalender Calvendo Heike Hultsch

29
Mai
16

Anneliese

Anneliese, die Maus, kommt nur noch sehr selten vorbei. Aber immer wenn sie da ist, bringt sie mich richtig zum Schmunzeln. So wie gestern, als sie mir erst ganz gelassen aus dem Mauseloch zuschaute, wie ich meine Balkonblumen versorgte, und  später dann genüsslich den Vogel an der Vogeltränke abküsste.

🙂

Mauseloch kl

Mausemahlzeit 1 + kl

28
Mai
16

Unwetter

…. ja, es hat eben riesige Hagelkörner gestürmt, ja, das war gruselig mit den Blitzen und Donner, und ja, man hat bestimmt wieder einmal gedacht, ich bin nicht ganz normal, als ich bei dem Unwetter mit der Kamera draußen stand …

aber hätte es nicht gehagelt, hätte ich nicht das hier fotografieren können:

1123454 kl

🙂

Schönes Wochenende wünsche ich euch allen. Passt auf euch auf!

22
Mai
16

Verrostete Herzen

…. und anderes aus rostigem Beton.

🙂

Ich muss mich jetzt mal selber loben.

Betonkunst ist nicht gleich Betonkunst. Da gibt es so viele Möglichkeiten der Herstellung/Experimentieren/Gestaltung.
Die hier finde ich echt schön. Nicht wegen des Eigenlobs,sondern weil ich derzeit diese Farben sehr mag.
Und es hat richtig Freude bereitet, diese herzustellen.

 

*

SHOP

rostiger Platzteller FAP 1 ++ kl

1. 3 Rostherzen FAP ++ kl

2 Rostige Herzen Beton FAP ++ kl

3 Rostherzen FAP ++ kl

rostige Herzen und Schmuckschale 1 kl

rostiger Platzteller FAP 3 ++ kl

21
Mai
16

Angenommen

🙂

Schön, ich freue mich. Meine Vogeltränke gefällt den Meisen.

IMG_4627 kllll_Fotor_Collage 1111 kl

19
Mai
16

Unzerbrechliche Herzen und andere stabile Dinge

🙂

Collage für Flyergestaltung Beton 2 mit Blatt kl

Shop bei DaWanda

… kennt Ihr das auch?

Je mehr problematische Themen zu bewältigen sind, umso mehr muss man sich irgendwie anderweitig beschäftigen, und manchmal mag man dann auch ein wenig Kitsch (der Begriff ist nicht abwertend gemeint, ich bin der Ansicht, auch Kitsch hat seine Berechtigung).

Ich weiß nicht, vielleicht liegt es an den schweren Thematiken, vielleicht habe ich auch eine besonders kreative Phase… jedenfalls habe ich etwas Neues probiert und daran Gefallen gefunden. Es ist ja nicht so, dass ich nicht schon früher experimentierte, ich versuchte bspw. auf Leinwänden zu malen, ich merkte recht schnell, dass ich nicht malen kann, und sich keine Freude an dieser Betätigung einstellte. Wahrscheinlich brauche ich auch das „Handwerkliche“, muss es anfassen und fühlen können.

Mangels Fotomotive (ich habe das Gefühl, ich hätte schon alles, was in meiner fotografischen Reichweite liegt, aufgenommen) beschäftigte ich mich jetzt wochenlang mit Beton. Ein Selbststudium sozusagen. Und ich denke, ich kann meine kreative Seite gut ausleben, es gibt so viele Gestaltungsmöglichkeiten, Beton lässt sich gut bearbeiten und gestalten. Man kann es einfärben, streichen, schleifen, mit verschiedenen anderen Materialen verbinden ….  Beton – allein der Name klingt hart und kalt, erstaunlich, dass er dann doch auch ganz anders wirken kann. Manchmal wünsche ich mir, der Tag hätte noch einmal 24 Stunden und ich noch vier Arme zusätzlich, damit ich alles gleich und sofort umsetzen kann, was gedanklich und emotional bereits fertig ist. Geduld war noch nie meine Stärke, auch wenn ich in den letzten Jahren lernte, dass man für manche Themen einfach Geduld haben muss. Diese neue Beschäftigung lehrt es mich gerade neu – es braucht seine  Zeit, bis Beton ausgehärtet ist und aus der Form kann. Nachdem ich die ersten Versuche gründlich verdorben hatte, weil ich es eben nicht erwarten konnte und ständig an den Betonformen zugange war, seitdem übe ich mich auch da in Geduld.

*

Klar, nun könnte man sagen, der DaWanda Shop Dekorative Betonkunst ist etwas hochgestapelt, gerade weil ich mich mit dem Begriff „Kunst“ hinsichtlich meiner Person sowieso immer schwer anfreunde – aber ich springe da mal über meinen Schatten.  Ich brauchte einfach einen Shoptitel, in den man ganz viel „packen“ kann. Ich glaube nämlich, früher oder später, wenn ich die romantisch/kitschige Seite ausgelebt habe, werden die Arbeiten abstrakter und weniger „Mädchenhaft“. Ich habe da schon einige Gedanken im Hirn, Beton mit Metall oder Holz oder Stein oder oder oder …

Und dann hatte ich es gerade formuliert, schon fiel mir ein, dass es wirklich schwer ist, einem Mann etwas zu schenken, wird man eingeladen und möchte etwas mitbringen. Ich wählte also hierfür gerade Formen und „unschnörkelige“ Gestaltung. Mit den ziemlich sachlich gehaltenen Varianten der Kerzenhalter funktioniert das gut.

.

.

.

.

Kurz darauf  begann ich zu experimentieren. Denn während ich an meinem Fenster die Objekte bemale, seit neuestem ein Eichhörnchen immer wieder auf dem Terrassen/Rosengitter turnt und mir neugierig zuschaut, und die Vögelchen zutraulich fast auf meiner Hand sitzen, überlegte ich, wie ich eine Vogeltränke herstellen könne, mit der sich meine gefiederten Gefährten noch wohler fühlen würden. Derzeit bevorzugen die Vögel einen vergessenen Ast der Korkenzieherweide. Klar, dass ich daran anknüpfen wollte.

Die Arbeitsschritte waren also folgendermaßen:

 Drahtgitter und stärkerer Draht ineinander flechten, so dass ein Baum entsteht, dessen „Wurzeln“ durch das Drahtgitter geschlungen werden, den „Stamm“ umeinander schlingen, nach oben „DrahtÄste“ frei lassen (diese können dann beliebig geformt werden, je nach Wunsch in verschiedene Richtungen biegbar etc., auch können sie dekorativ gestaltet werden)

Die Schale, in die das Beton gegossen wird, mit Öl auspinseln.

Beton gut anrühren, bis es eine straffe Fließstruktur hat (Handschuhe tragen!! und Ausdauer beim Mischen aufbringen).

Den Beton in drei Teile teilen, in drei verschiedene Behälter geben.

Je Teil mit Eisenpigmentpulver vermischen, hier habe ich rot, schwarz und gelb genommen.

Alle drei angerührten unterschiedlich farbigen Teile vorsichtig in die mit Öl ausgepinselte Form geben, nicht zu stark vermischen! (An Marmorkuchenzubereitung dabei denken!)

Ca. die Hälfte des Gesamtgemisch vorsichtig in die mit Öl ausgestrichene Form geben.

Kurz antrocknen lassen.

„Drahtbaum“ im Drahtgeflecht

IMG_3754 kl

IMG_37541

in den Beton legen (so, dass noch Beton am Boden ist und das Gebilde nicht durchdrücken kann)

Kurz antrocknen lassen.

Restliche Betonmischung vorsichtig auf die erste Schicht samt „Drahtbaum“ geben.

Die Schale anheben und mit leichtem Druck mehrfach auf den Tisch zurückstellen, damit die Lufteinschlüsse im fertigen Beton verringert werden.

Eine, auch wiederum mit Öl abgestrichene Form in die „Vogeltränkenform“ drücken und beschweren.

Mehrere Tage austrocknen lassen, bevor man alles aus der Form nehmen kann. Sollte das Drahtgeflecht nicht ganz mit Beton bedeckt sein (wenn man zu wenig Beton zwischen „Drahtwurzel“ und „Vogeltränkenform“ hatte, und die Form zu fest aufgedrückt hat, kann das passieren), nochmals Beton anrühren, in die Form geben und glatt streichen, ev. auch den Stamm des „Drahtbaumes“  verputzen. (wenn nicht sehr glatt gestrichen, erhält man diese Struktur im Wasser, wie bei meinem Beispiel, s.u.)

Nochmals mehrere Tage austrocknen lassen.

Ansicht von unten ohne Betonbeize:Vogeltränke

Mit einem Stahlschwamm abschleifen. Nur in der Vogeltränke (Oberfläche), ansonsten ist abschleifen nicht nötig, s.o.

Abschließend mit roter Betonbeize einpinseln, so erhält man den rostigen Look.

Ansicht von unten mit Betonbeize:

Blatt kl

abstrakte Rückseite VT FAP 2 kl

.

Die Innenform habe ich noch mit Betonfarbe in derselben Farbe wie die „Drahtäste“ gestrichen.

Vogeltränke groß kl

Fliederblüten kl

IMG_4531 kl

Und nun bin ich gespannt, ob die Vögel diese Tränke annehmen.

🙂

IMG_4544vomei kl

.

Vogeltränke Flugmeise kl

Vogeltränke Flugmeise 2 kl

Vogeltränke Flugmeise 1 kl

Übrigens – auch den Geruch von Beton mag ich irgendwie. Es riecht, als ob ich gerade in ein neu gebautes Haus gezogen bin. Eines, das zwar noch nicht fertig ist, aber schon frisch verputzt darauf wartet, dass man es mit Leben füllt.

*

*

 All das hat wenig Sinn, wenn ich es nur für mich mache, ich mag mir auch nicht die gesamte Wohnung mit Dekoelementen zustellen. Deshalb wohl auch die ShopVariante bei DaWanda. Ähnlich wie bei der Fotografie möchte ich etwas auslösen, eine Seite beim Gegenüber berühren. Ganz gleich, ob es vielleicht sogar skurril wirkt, denn diese Seite möchte ich auch ausleben. Ganz gleich, ob es sich um angenehme, unangenehme, befremdliche Emotionen handelt. Oder Betrachter es vielleicht auch als hässlich empfinden. (Da gibt es ja dann immer noch die lieblich/romantisch/kitschigen Objekte).

🙂

Kritisches Feedback ist für mich wichtig.

Danke!

16
Mai
16

Das Leben als Star zu Pfingsten 2016

… ist eindeutig sehr gut organisiert.

*

 

Inzwischen gilt es bekanntermaßen als überholt, dass man Vögel lediglich im Winter füttern darf. NABU bietet spezielle Sommer- und Winterfutter an, klar, dass ich auch im Sommer, bzw. im Frühling für den Nachwuchs etwas vorrätig habe. 🙂 Speziell Erdnussbutter mit Mehlwürmern mögen die Jungvögel. Wenn man sich den Schnabel der jungen Tiere anschaut, ist das auch verständlich, er sieht sehr weich aus, hat oftmals noch keine scharfe, harte Spitze, das weiche Futter ist angenehmer für die Vögel. Nun füttere ich aber nicht mehr täglich, sondern nur noch so wie jetzt über Pfingsten, als ich die armen Vögelchen auf der Wiese und in den Bäumen gegenüber laut schreien hörte, weil es so kalt war, dass die Regenwürmer und Käfer sich nicht blicken ließen, und die Vögel wohl jämmerlich am Hunger zugrunde gehen würden … Ich schweife ab. Ich wollte vom Leben der Stare berichten.

Sie sind gut organisiert. Zuerst setzt sich wahlweise ein erfahrener, älterer Star – oder ein Jungvogel (der wohl gerade angelernt wurde) in die Nähe des zu erwartenden Futters. Dann nimmt er sich etwas vom Futter und fliegt davon. Kurze Zeit später sitzen dann schon ca. 2 – 4 Stare auf dem Ast. Auch die sitzen und schauen und kosten vom Futter und fliegen damit weg. Danach kommt ein wahrer Vogelschwarm! Hoffentlich bekomme ich keinen Ärger mit den Nachbarn, falls doch, würde ich ihnen erläutern, dass es auch nicht prickelnd ist, wenn immer am Wochenende in der Zeit von 2.00 Uhr bis 6.00 Uhr so laut „gezockt“ wird, immer dieselben nervigen Computertöne in mein Schlafzimmer schallen – warum muss man das eigentlich so laut spielen?? – und außerdem, seitdem Stare und Buntspecht hier sind, lässt sich Anneliese (die Maus)

Anneliese 1

nur noch selten sehen, und für Nachwuchs zu sorgen, wird ihr wohl auch vergangen sein.

Ich schweife schon wieder ab.

🙂

Also, wenn dann der ganze Vogelschwarm hier gelandet ist, weiß man vor lauter Flügelschlagen gar nicht, wohin man schauen soll. Da werden die Kräfte untereinander gemessen … Und nur durch Zufall bemerkt man (und hat leider keine Zeit, eine andere Kameraeinstellung zu wählen), dass das alles nur einem Zweck dient:

dem Ablenken der Jungvogelfütterung. Die da völlig frei auf dem Geländer (2 m Entfernung von meinem geöffneten Fenster, 1 m von der Hauseingangstür) standen.

Diese Großfamilien sorgen gut für ihre Kinder. Das muss man schon sagen.

*

Ja. Schon interessant, das Leben als Star.

und:

Euch Allen einen schönen Pfingstmontag!

🙂

*

*

Nachtrag

Lieber Herr Nachbar (nein, nicht „Herr Zocker“, sondern der freundliche Mann neben mir, der eben eingezogen ist): müssen Sie mich so erschrecken?? 🙂

Da wische ich doch eben wieder mal die Vogelkacke weg, sagt er mir doch, dass ihm die Aufnahmen gefallen, er würde schon über ein Jahr ab und an mal meinen Blog besuchen und wüsste jetzt nun, wo die Fotografien immer gemacht würden …

Dankeschön an dieser Stelle, mir hatte es jetzt eben die Sprache verschlagen.

:-))

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