Posts Tagged ‘Reise



02
Sep
09

Bangkok – 5 –

Die Anlegestelle, die zum Königspalast führt, unterscheidet sich nur wenig von all den anderen.
Kleine Busse standen am Straßenrand, mit denen man zum Königspalast Wat Phra Kaeo fahren konnte. Wir entschlossen uns, die knapp 2 km zu laufen.
Allerlei Merkwürdigkeiten begegneten uns auf dem Weg:

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Die Gebisse konnten gekauft werden. Allerdings sahen wir niemanden, der davon auch Gebrauch machte.

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Auch hier also wieder Verkaufsstände.
Mit dem Unterschied, dass sehr viele Münzen und ähnliches, die das Abbild des Königs zeigten, angeboten wurden. Ohnehin achtet man den König sehr. Es wäre undenkbar, würden die Menschen – ganz gleich ob Touristen oder die Thailänder selbst – so von ihm sprechen, wie es manchmal in unserem Land mit der Kanzlerin geschieht. Gefängnisstrafen wären die Folge.
Fotomontagen oder Scherze sind strikt verboten. Fällt ein Geldschein (übrigens sind ca. 480 Baht = 10 Euro) auf den Boden, darf man keinesfalls auf den König „treten“, um den Schein eventuell vor dem davon wehen zu bewahren.

Sogenannte „Schlepper“ umschwärmen die Touristen, in der Hoffnung für eine Führung gebucht zu werden.
Ansonsten wird man in Thailand nur wenig angesprochen und zum kaufen animiert.

Schließlich gelangten wir an die Straßenkreuzung, die zum Palast führte.

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Für mich ein Problem. Ich fühle mich zwar im Wagen im dichtesten Verkehr äußerst wohl, als Fußgänger stellt das Überqueren einer belebten Straße jedoch ein wirkliches Hindernis dar.
Irgendwie habe ich es wohl geschafft.
🙂

Die Tempel selbst werden ohne Schuhe betreten. Vor den Eingängen größerer Tempel sind Regale, in denen man die Schuhe abstellen kann. Meist steht eine „Aufsichtsperson“ davor. Absolut unpassend für Tempelbesuche sind kurze Hosen, Miniröcke, ärmellose Shirts und Tops. „Konstruktionen“ aus Wickeltüchern zum Bedecken der Arme und Beine sind eher peinlich.
Gut informiert trugen wir an diesem Tag weder einen Minirock (die trage ich sowieso nie und S. schon gleich gar nicht *g*) noch ein ärmelloses Top.

In einigen Tempeln ist das Fotografieren strikt verboten. Missachtet man das Fotografierverbot kann der gesamte Film beziehungsweise die Speicherkarte abgenommen werden. Auch das beobachtete ich in dem Tempel, in dem der Smaragdbuddha steht. Aufsichtspersonen überprüften die Kamera eines Touristen, sowie sein Handy.
Folgende Fotos zeigen Ansichten des Königspalastes.
Erläuterungen dazu:
Wikipedia

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Die folgende Aufnahme zeigt eine „Elefantenhaltestelle“.
Der König tritt aus der Tür und mit Hilfe des Steges besteigt er den dort wartenden Elefanten.

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Selbst die Papierkörbe (ACHTUNG!! P = wie PAPIERkorb, ABC- Projekt) sind kleine Kunstwerke.
🙂

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Und natürlich vergoldete Statuen.

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Mythologische Wesen:

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Den Smaragd Buddha konnten wir wie oben erwähnt nicht fotografieren, Schuhe und Kamera mussten abgelegt werden:

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aber es ist sehr interessant, was Wikipedia dazu schreibt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Smaragd-Buddha

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Natürlich kann man überall Opfergaben hinterlegen und so seinem Glauben genüge tun.

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Hier beispielsweise kauft man Gold, erhitzt es und befestigt dies am Buddha.

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Wandmalereien:

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Ich habe Unmengen von Aufnahmen gemacht, eingestellte sind nur ein kleiner Auszug.
Wir hielten uns ca. zwei Stunden im Tempel auf.
Danach bestiegen wir erneut das Boot und fuhren nach Chinatown. Größere Gegensätze sind nicht vorstellbar.
Doch das zeige ich euch dann im nächsten Eintrag.
🙂

– Fortsetzung folgt.

01
Sep
09

Bangkok – 4 –

Zurück im Hotel (S. möchte nicht erkannt werden *g*):

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entspannten wir eine kurze Zeit in unseren Zimmern und trafen uns später am Buffet wieder. Ich kann nicht sagen, wie lange wir da zubrachten. Auf dem Buffet war alles erdenkliche an Speisen angerichtet. Im „süßen“ Bereich hielt ich mich wohl am längsten auf. Da gab es von Tiramisu bis zu Nougatpralinen, kandierten Früchten (einzelne Kirschen und andere Früchte, die in kleinen Pralinenkörbchen angerichtet waren) Eis in allen Variationen, Marzipan und kleine Törtchen und noch vieles mehr, einfach alles. Ich kann auch nicht mehr sagen, wie viel ich gegessen habe. Allerdings war ich mehr als froh, dass ich ein nicht einengendes Kleid trug.

🙂

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Irgendwann gegen 2.00 Uhr thailändischer Zeit fiel ich dann doch ziemlich müde in mein Bett.

Der nächste Morgen begann gegen 7. 00 Uhr. Erst beobachtete ich eine Weile meinen Freund, den Herrn vom Dach gegenüber, kochte mir den ersten Kaffee (in jedem Hotelzimmer in Bangkok gibt es einen Wasserkocher und löslichen Kaffee, sowie Kakao und in den Badezimmern stehen Mineralwasserflaschen zum Zähne putzen) 8.30 Uhr trafen S. und ich uns am Frühstücksbuffet. Auch das war ziemlich reichhaltig.
Eine „Eigenart“ der thailändischen Serviceangestellten ist, den Teller noch halb unter dem Besteck „wegzuziehen“. Wahrscheinlich, weil man sich sofort wieder ans Buffet begeben und erneut mit einem gut bestückten Teller zurückkommen soll.
🙂

Voller Unternehmungslust beschlossen wir, an diesem Tag einen Tempel (der mehr als 400 buddhistischen Tempel in Bangkok) zu besuchen und danach eine Zeit in Chinatown zu verbringen. Unsere Wahl fiel auf Grand Palace, der Königspalast mit dem Smaragd Buddha. Seit 1782 wird dort gebaut, renoviert, abgerissen und erweitert.
Chinatown ist ein Stadtteil in Bangkok, in dem vorwiegend Chinesen leben. Man erreicht alles am günstigsten mit dem Boot.

Schon aus der Ferne riecht man Chinatown und weiß genau, an welcher Anlegestelle man aussteigen muss.

Die nachfolgenden Fotos zeigen, wie Thailänder nur ein winziges Stück von der Stadt entfernt leben.

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Nach ca. 20 min näherten wir uns dem Tempel auf der einen Seite des Flusses, auf der anderen und auch in unmittelbarer Nähe des Königspalastes selbst sind natürlich auch hier „Wohnhäuser“.

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– Fortsetzung folgt

30
Aug
09

Bangkok – 2 –

Nachdem wir uns also frisch gemacht hatten, was ein schier sinnloses Unterfangen bei fast vierzig Grad Hitze in dieser Schwüle war, fuhren wir mit dem hoteleigenen Boot über den Fluss in die Stadt. Man gelangt vom Hotel aus auf diese Weise am schnellsten zur S – Bahn, die uns zu einem Markt am Rande von Bangkok bringen würde. Dort gäbe es – laut Insidertipp – hochwertige Uhren, die S. sich gern ansehen wollte.

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In der S-Bahn kühlten wir auf sofort minus dreißig Grad ab, die Klimaanlage ist dort so eingestellt, dass man glaubt, man fliegt mit Lichtgeschwindigkeit von den Tropen in die Arktis.

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Es geht äußerst diszipliniert zu, kein Mensch drängelt und sobald man den Bereich betreten hat, herrscht striktes Trink – und Essverbot.
Sollte doch ein winziges Stück Papier zu Boden fallen, wird es sofort weggeräumt.

Übrigens ist es in Bangkok so, dass die Mönche kostenlos reisen und essen können. Sie berühren alles mit ihrem leuchtend gelben Gewand und sind sehr bemüht, nicht in Kontakt mit einer Frau zu kommen.

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– Fortsetzung folgt.

29
Aug
09

Bangkok – 1 –

Beginnen wir von vorn.
🙂

Christin brachte S. und mich also zum Flughafen.

Und weiter geht es mit einem kleinen Rätsel.
Wer von den vielen Menschen auf dem nächsten Bild wird wohl mein Begleiter sein?
🙂

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Schließlich saßen wir im Flieger:

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und freuten uns bereits auf das erste tolle Gericht, was wir zu uns nehmen sollten:

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Irgendwann nach endlosen Flugstunden waren wir schließlich in Bangkok. Das erste Foto vom Flughafen sieht also so aus:

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Wie von mir erwartet, S. hatte mich hinlänglich darauf vorbereitet, erschlug mich förmlich die tropische Luft, als wir aus der Flughafenhalle traten.
🙂
Der Reiseveranstalter schickte uns einen Fahrer samt Wagen und wir wurden in den Morgenstunden zum Hotel gefahren.

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Das
„Millennium Hilton“ Hotel liegt direkt am Fluss:

Chao Phraya

Zwei sehr schöne Zimmer waren für uns im Hotel reserviert, S. wohnte im achten Stock und ich im fünften.

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Fortsetzung folgt.

26
Aug
09

Zurück.

Ihr lieben, nur ein kurzer Zwischenstand, irgendwie bin ich noch nicht wieder in der Lage, klar zu denken.
😉
Der Jetlag macht mir ziemlich zu schaffen, so dass ich Einzelheiten erst später einstellen werde, auf dem blog meiner Tochter hat sie es bereits ein wenig näher beschrieben.
http://hultschi.wordpress.com

Ich wollte euch nur ein Lebenszeichen geben und gehe jetzt mal weiter Uhrzeit und Tage sortieren oder schlafe einfach weiter. Jedenfalls bin ich gut angekommen und freue mich schon darauf, euch mit meinen Eindrücken und genialen Aufnahmen zu erfreuen.
Mir habt ihr mit euren Beiträgen hier, die ich eben nachgelesen habe, eine sehr große Freude bereitet, lieben Dank dafür!!

Ich umarme euch mal und sage: bis bald!
Ganz liebe Grüße!
🙂

29
Jul
09

Bangkok

Die Reise nach Bangkok rückt immer näher. Ein wunderschönes Hotel ist gebucht, die Fluggesellschaft ist auch ok.
Tausend Dinge sind mit hoher Wahrscheinlichkeit noch zu erledigen, erst recht, wenn man so wie ich immer auf Nummer „sicher“ gehen will. Das ist schlimm, kann ich euch sagen.
🙂

Deshalb benötige ich eure Hilfe. (Ganz davon abgesehen, dass es auch für mich eine gute Checkliste ist.)

Woran sollte ich noch denken?
Was ist wichtig?


Folgendes ist bereits erledigt:

1. Impfungen (Hepatitis A und B, Vierfachimpfung)
2. Auslandsreisekrankenversicherung
3. (Hund und „Hundenanny“ in meiner Wohnung terminlich vereinbart – zum Hund- und Wohnung hüten)
4. Traditionen und Gepflogenheiten in Thailand „studiert“
5. Sitz der Botschaft ausgemacht
6. Kopien von Pass, Rezepte (von Medikamenten, die ich immer bei mir haben muss)
7. Medikamente

Also dann, ihr Lieben! Vielleicht hat der eine oder andere von euch ja schon Thailanderfahrung.

Ran an die Tastatur!
🙂

Danke.

Es wird eine Herausforderung für mich, da ich Menschenansammlungen weniger mag. Auch neige ich dazu, ständig meine „Desinfektionstücher“ aus der übergroßen Tasche zu holen und erst einmal alle Gegenstände zu desinfizieren, die ich danach anfassen muss.
Das ist schlimm und sicher auch übertrieben, was soll ich aber machen?

Mein langjähriger bester Freund, der Professor, meint immer, ich solle mich nicht so anstellen. Schließlich ist so eine Reise auch immer ein Stück weit Abenteuer. Er muss das wissen, er kennt sich aus. Schließlich reist er da immer hin. Gut, ihn dabei zu haben.
Danke, Stefan!!
🙂




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