Posts Tagged ‘Tochter

28
Mai
18

Kurzentschlossen …

… und dann steht da die Tochter mit folgenden Worten Donnerstagabend vor der Wohnungstür: „Sag bitte deine Termine am Freitag und Montag ab, bzw. verlege sie, ich habe für uns und Attila (dem Hund) eine Ferienwohnung im Ostseebad Binz gebucht, da fahren wir am Freitag bis Montag hin!“

Hab lieben Dank, mein Kind, es war nicht nur eine gute Idee, sondern auch eine wunderschöne gemeinsame Mutter-Tochter Zeit. Lieben, lieben Dank! :-*

und so viel Zeit zum Fotografieren … Dankeschön!!

 

Werbeanzeigen
04
Jul
10

Wochenrückblick

.

Was war das für eine geniale Woche!
🙂

Ja, ich strahle über das ganze Gesicht, ich bin glücklich. (Obwohl es natürlich auch wieder einiges Trauriges gab, doch davon möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen.)
Aber langsam und ganz von vorn.

  • habt ihr euch schon mal in ein Getreidefeld gelegt und nach oben geschaut? Ich tat es und es war einfach nur Klasse!
  • dann erhielt ich die Nachricht, dass mein angehender Schwiegersohn einen super Job in München gefunden hat und diese blöde Montagefahrerei endlich ein Ende hat
  • den verbrachten Sonntag „im“ Damenzimmer meiner Ma
  • die Vorfreude auf die gemeinsame Zeit mit meiner Tochter, sie wird für vier Wochen hier in der Nähe arbeiten und wir werden uns öfter sehen als bisher
  • humorvolle, aber auch äußerst inspirierende Gespräche mit meinem Schatz
  • die Vorfreude auf die Aufführung von Carmina Burana
  • ich freue mich sehr über das Interesse und die Neuanmeldungen zum AAPzM Projekt
  • Einen tollen Zufallspreis von Ihr! (danke liebe Tonari, ist angekommen und ich lese schon die ganze Zeit darin hin und her – sehr spannend!)
  • eine, so wie ich finde, weitere wunderbare Idee, mit deren Umsetzung ich gerade beschäftigt bin und mit der ich euch gern bereits ab August überraschen möchte, deshalb kann ich es jetzt auch nicht ausplaudern, obwohl ich gern möchte, es ist total spannend und nimmt jeden Tag mehr Gestalt an. ACH! Es ist so schwierig, das geheim zu halten … 🙂
  • die mit dem neuen Vorhaben verbundenen Erfahrungen, die ich gerade mache und von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie jemals mache (man erfährt da so viel Spannendes, erhält Einblicke in Dinge, die man bisher eher am Rande bemerkte und über die man nicht weiter nachdachte)
28
Jun
10

Fünfzehn Minuten im Damenzimmer

Renee
hat das Projekt

15 Minuten Challenge

ins Leben gerufen. Ein tolles Projekt.

Den vergangenen Sonntag verbrachte ich bei meiner Ma. Nach dem Mittagessen zogen wir uns ins sogenannte Damenzimmer zurück. Und dort gab es natürlich allerlei wunderbare Dinge zu fotografieren.

Detail vom alten Schrank:

.

Blick in den Schrank, wer auf dem Foto wird wohl mein Töchterchen (also meine Tochter Christin, nicht die Tochter meiner Mutter also ich) sein?
🙂

.


Detail einer Kaminvase:

.


Röslein rot, ein Detail des Kaffeeservice:

.

Großmutters geliebte Wanduhr:

.

Detail eines Bilderrahmens, besser gesagt: eines Tabletts, das zum Bild „umfunktioniert“ an der Wand hängt:

.

Übrigens plane ich die nächste 15 Minuten Challenge in der Garage meines Vaters. Größer können nämlich die Gegensätze nicht sein. Dass er sich in dem Chaos noch zurechtfindet …
🙂

27
Aug
09

Bangkok

Landung München Flughafen

Landung München Flughafen

Ich weiß gar nicht, wo und wie ich beginnen soll.
Vielleicht damit, dass ich mich freue, wieder hier zu sein? Euch zu lesen, euer Interesse zu spüren, zu sehen, dass ihr mich vermisst habt?
Lieben Dank dafür! Denn ich habe euch auch vermisst und wenn ich den Eintrag hier getätigt habe, schaue ich in die Runde und versuche aufzuholen, was ich auf euren Blogs nicht verfolgen konnte. Nicht zuletzt, um zu sehen, ob es auch euch gut geht!
🙂

Also dann rolle ich einfach mal alles von hinten auf.

.

.

Beginne ich also mit der Zeitverschiebung.
🙂

.

.

Und einer lebenswichtigen Frage:

angenommen, ein Thailänder zieht nach Deutschland und bleibt für immer hier.
Lebt er dann sieben Stunden länger?
🙂

.

.

Interessant ist, wie der Körper diese Zeitverschiebung verkraftet. Auf der Hinreise und nach der Ankunft in Bangkok habe ich gar nichts bemerken können. Natürlich hat mich das Klima erschlagen, ich liebe normalerweise kalte, klare klimatische Verhältnisse und es war eine echte Herausforderung, mich diesem tropischen Klima zu stellen. Soll ich euch was sagen? Ich habe es blendend vertragen (vom ewigen Schwitzen mal ganz abgesehen- wenn man es einmal verinnerlicht hat und es egal ist, ob man nun verschwitzt aussieht oder nicht, ihr könnt euch auf die Nahaufnahmen von mir jetzt schon freuen *g* -) und werde nun auch einmal einen Saunabesuch probieren.
Ebenso verhält es sich mit meiner Flugangst, den vielen fremden Menschen im Flieger, die engen Sitzplätze, Thrombosegfahr und all den anderen möglichen Krankheiten. Verinnerlicht man erst einmal, dass man gar nix machen kann, der Flieger eben abstürzen könnte, ohne dass man darauf Einfluss hat, macht das Fliegen sogar Freude. Ich habe es genossen. Wunderschöne Aufnahmen gemacht und mir gewünscht, ich würde mehr vom fotografieren verstehen und hätte das Talent und die Ausrüstung wie manche meiner Blogfreunde.
Ein paar Aufnahmen möchte ich euch nicht vorenthalten.

.

.

Aber ich wollte zur Landung und Zeitverschiebung etwas sagen.
(Na prima, wenn das so weiter geht mit meiner Plapperei, habe ich bis zum Ende des Jahres hier auf meinem Blog mit der Reisebeschreibung zu tun. *g*)

.

.

Verkraftet der Körper eine Reise in die Zukunft eher, als zurück in die Vergangenheit? Ist es anstrengender, einen Zeitraum zweimal zu leben?
Und wie müssen sich Astronauten fühlen, wenn sie auf die Erde zurückkehren?
Fragen über Fragen.

.

.

Wie anfangs erwähnt, habe ich die Hinreise blendend verkraftet, auch die darauf folgenden Tage. Die Rückreise allerdings hat mich ziemlich geschafft. Es begann schon damit, dass wir noch Mittwoch hatten, ich allerdings davon ausging, dass bereits Donnerstag wäre. (Na hoffentlich kommt ihr bei meiner Beschreibung nicht auch noch durcheinander.)
🙂

.

.

So habe ich es wohl auch meiner Tochter erzählt, die sich darauf einrichtete, uns am Donnerstag vom Flughafen abzuholen. Nun – wir standen jetzt allerdings bereits am Mittwoch morgen da. Ratlos rief ich mein Kind an, die sofort reagierte und uns kurze Zeit später abholte. Wie sie das alles empfunden hat, kann man sehr schön auf

ihrem blog

lesen.

.

.

Danach ging allerdings bei mir gar nichts mehr.
Apathisch saß ich im Wagen, konnte nicht einmal mehr meine Augen bewegen und jagte meinem Kind einen riesen Schrecken ein. Sie packte mich nur noch ins Bett und ich schlief bis zum Nachmittag. (Wieviel Schlaf hatte ich denn nun eigentlich insgesamt? Schon der 12 stündige Flug hatte mich ziemlich geschafft und ich bin immer wieder eingenickt.) Wenn ich also in der Zeit zurück reise und trotzdem so viel Schlaf habe, sollte ich doch eigentlich ausgeschlafen sein?

.

.

Nun – ich wusste gar nix mehr. Weder ob wir gestern oder heute oder bereits übermorgen hatten. Der Boden und meine Umgebung schwankte, als sei ich auf dem Meer und bei höchster Windstärke unterwegs, ich hatte keine Ahnung, was ich erzählte und war richtigehend verwirrt. Abends kamen dann noch Kopfschmerzen hinzu.
Ich fror und schwitzte. Ist so ein Jetlag?
Ich hätte mich vorher informieren sollen.

.

.

Abends fiel ich gegen 21.00 Uhr erneut ins Bett. Heute nun, am Donnerstagmorgen, geht es mir besser. Ein wenig habe ich schon noch das Gefühl, als wäre alles unwirklich und ziemlich weit weg, aber ich denke, es wird nicht mehr lang anhalten und ich finde zu meiner alten Form zurück.
🙂

.

.

21
Mai
09

Pulsschläge – 05 –

Ich denke an die bedauernswerten Menschen, die am Existenzminimum leben.
Den schuldhaften und nicht schuldhaften Alkoholikern und der kaufsüchtigen Marianne, die ständig Markenkleidung für ihre Tochter Clarissa erwirbt, da die Tochter alles ist, was ihr nach der Scheidung blieb.

Auch zu dem alkoholkranken Sohn eines alten Mannes werde ich mich zum wiederholten Male aufmachen müssen. Der alte Vater wird mir die Tür aufhalten, mir den einzigen harten Stuhl anbieten und seine Pfeife vom blank geputzten Tisch räumen.
Er ist alt und unsagbar müde. Sein schlohweißes Haar, das er mit langsamen, schwerfälligen Bewegungen noch immer so pflegt wie in jungen Jahren, als es ihm noch keine Mühe bereitete, den Arm mit der Schildplattbürste hinter den Kopf zu führen, reicht ihm bis auf die Schultern. Jeden Morgen rasiert er die einzelnen herausragenden Härchen in seinem sorgfältig gestutzten Bart. Er zieht seine beste, abgetragene Kleidung über und setzt sich in den alten, morschen Lehnstuhl.
Er sinnt vor sich hin. Er denkt an seine Frau Lisbeth, die lange vor ihm gegangen ist. Er tröstet sich mit dem Gedanken, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis sie sich wieder sehen. Er denkt an seine Zeit als junger Buchhalter in einer alten Fabrik, die längst abgerissen ist. Er weint um seinen Sohn. Und wünscht sich, bei seiner Frau Liesbeth zu sein.

Der Sohn, mein Schuldner, wohnt fünfzigjährig noch immer in des Vaters Wohnung. Franz war immer ein guter Sohn. Fleißig und arbeitsam. Bis zu jenem Augenblick, als er begann, den Alkohol als seinen besten Freund zu betrachten. Seinen alten Vater im Lehnstuhl nimmt er nicht mehr wahr. Eben sowenig wie das gerahmte Foto seiner Mutter. Die unbezahlten Rechnungen wachsen auf dem Tisch im Zimmer des Sohnes. Die Menge der leeren Bier und Schnapsflaschen gleichermaßen.
Der Moment, als sich die amtliche Seite mit ihm beschäftigte, kam.

Der Vater legte sich in sein Bett und wollte nicht mehr aufstehen. Er hoffte dort auf die Erlösung in Form eines barmherzigen Todes. Tränen hatte er keine mehr. Die einst scharfsinnigen Augen sind von tiefer Trauer verschleiert und es fällt ihm schwer, sie offen zu halten. Das muss Franz wohl aufgerüttelt haben. Seine offenen Rechnungen zahlte er. Damals, bei meinem ersten Besuch. Nun ist er erneut mein Schuldner.

– Fortsetzung folgt –

17
Mai
09

Pulsschläge – 01 –

Sie verstehen sicher, dass ich auf die Geschwindigkeit, bei der ich am besten schreiben kann, nicht näher eingehen werde.
Erst kürzlich erhielt ich ein weiteres Strafmandat bezüglich der vollzogenen Geschwindigkeitsüberschreitung. Anhängend war eine Einladung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar, auch Idiotentest genannt. Natürlich wurde mir das nicht umsonst zugesandt, damit verbunden war die Aufforderung, umgehend 17,90 € zuzüglich Auslagen zu zahlen, für ein Schreiben, um das ich nicht gebeten hatte:

Verwarnung wegen wiederholter Verkehrszuwiderhandlungen gemäß § 4 Abs. 3 Satz1 und Abs. 8 StVG i.V.m. § 41 FeV und Anlage 13 zu § 40 FeV

„Sehr geehrte Frau H.,
als Inhaber einer Fahrerlaubnis sind Sie in besonderem Maße mitverantwortlich für die Sicherheit und Ordnung im Straßenverkehr. Sie haben die folgenden Verkehrszuwiderhandlungen begangen, die im Verkehrszentralregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg eingetragen sind. Die in der Anlage einzeln aufgeführten Verstöße sind nach einem einheitlichen Punktesystem zu bewerten. Für Sie ergeben sich 9 Punkte. Wegen Ihres Verhaltens werden Sie hiermit verwarnt.“

Bla bla bla.
Ich bezahlte die Gebühren und Auslagen und achte seither auf rote Ampeln und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Eigens zum Schreiben im Wagen legte ich mir eine stabilere Mappe zu, als es die Handelsüblichen erlauben. Diese halb auf meinem Schoß, halb aufs Lenkrad gelehnt, schreibe ich. Die Vibrationen des Basses als Luftzug in Höhe des linken Knies spürend.
Vorbei fliegende Bäume.
Zuvor schrieb ich lange Zeit auch auf Bahnhöfen, für meine Bekannten unverständlich.
„Was findest Du nur immer in diesen Hallen, Anna! Es stinkt, die Kinder schreien, und dann immer diese blecherne Stimme … ‚Bitte alles aussteigen, dieser Zug endet hier. Es bestehen Anschlussmöglichkeiten in folgende Richtungen …‘ “

Irgendwann hatte ich mir angewöhnt, morgens gegen neun mit meinen Schreibutensilien am Bahnsteig zu erscheinen. Meist setze ich mich auf einen dieser Stühle aus Metall, bei denen ich immer denke, dass sie einen Abdruck auf meiner Kleidung hinterlassen. Die Blicke der Anwesenden stören mich nicht, das kalte Metallgitter ebenso wenig. Wissen Sie, ich sitze einfach nur da und halte reglos Bleistift und Papier in den Händen. Eine eigenartige Stimmung überkommt mich, während ich da warte, als ob ich auf einen Zug warte. Als ob ich auf einen Menschen warte, der bald aus einem Zug steigen wird. Ich bewege mich kaum, nur meine Augen blicken interessiert auf die Reisenden und Wartenden, die unruhig in ihren Bewegungen sind.
Alles ist in Bewegung begriffen, Züge fahren ein, Züge fahren aus. Sie spucken die Menschen auf den Bahnsteig, die mit dem Geruch einer langen Reise und langem regungslosen Innehalten behaftet sind. Nach einer Zugfahrt tragen Reisende immer diesen Duft am Körper. Nirgends sonst riecht man die eigenartige Mischung aus Schlaf und Schweiß, Rauch und etwas anderem, das ich nicht definieren kann. Belegte Brote vielleicht. Und hart gekochte Eier. Manchmal riecht es auch nach Apfel. Nach frischem, gerade erst verzehrten Apfel.

Zuggäste eilen auf die wartenden Bekannten zu. Andere steigen eher zögerlich aus den Abteilen, gerade so, als ob sie weiter reisen möchten und sich nicht über die Ankunft freuen. Verliebte fallen sich in die Arme, Töchter eilen lachend auf ihre Mütter zu und Väter nehmen stolz die erwachsenen Söhne in den Arm. All das bemerke ich und möchte es festhalten. Die Bewegung möchte ich halten, die Menschen, die wechselnden Gestalten. Die unterschiedlichen Charaktere mit den so ganz verschiedenen Lebensläufen.

– Fortsetzung folgt –




MCWP – MARKETING – Firmenhomepage

Fotografie

ca. 7000 Puzzle, Leinwände, Fotografien und Kalender von Heike Hultsch auf amazon

Rahmungen, Leinwände etc. online bestellen

FineArt America

Das Kalenderhaus – online Bestellung Kalender, Puzzle, Leinwände und mehr

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 300 Followern an

Oktober 2019
M D M D F S S
« Sep    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
counter for wordpress Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Blog Stats

  • 454.693 hits

Archive

Werbeanzeigen

%d Bloggern gefällt das: