04
Jul
09

Ansichten

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03
Jul
09

Hundesuchbild

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Irgendwo da drin ist Attila, der Hund.
Na? Wer von euch hat gute Augen?
:-)

01
Jul
09

ABC – Projekt – G

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Oederan

Oederan

Buchstabe G = wie Glaube/n

Ich habe keine Ahnung, was ich jetzt mit dem Glauben im Allgemeinen und Gott im Besonderen habe. Vielleicht, weil zur Zeit das Neue Testament neben mir liegt und ich ab und an darin herumlese? Ich weiß es nicht.

Diese Kirche jedoch steht in meinem Heimatort.

30
Jun
09

Sarkastisches

29
Jun
09

Am Anfang war das Wort

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Also gut. Zurück zur Tagesordnung.
Schweigen wir es tot. Vergessen wir es. Ist doch nichts gewesen. Alles gut. Piep piep piep – wir haben uns alle lieb.
Warum also noch ein Wort darüber verlieren.
Zurück zum Anfang.

Am Anfang war das Wort.
Einmal, vor ewigen Zeiten, hatte ich einen Freund, der las mir abends im Bett aus der Bibel vor. Nicht, weil er besonders gläubig war, er tat dies, damit ich das Fürchten lerne.
Las er auch folgende Stelle aus dem Neuen Testament:

?

Warnung vor der Verführerin
5

Mein Sohn, merke auf meine Weisheit; neige dein Ohr zu meiner Lehre,
2 daß du behaltest guten Rat und dein Mund wisse Erkenntnis zu bewahren!
3 Denn die Lippen der fremden Frau sind süß wie Honigseim, und ihre Kehle ist glatter als Öl,
4 hernach aber ist sie bitter wie Wermut und scharf wie ein zweischneidiges Schwert.

Ich erinnere mich nicht mehr daran. Mir ist nur im Gedächtnis geblieben, dass er mich von einer Gänsehaut zur nächsten trieb und ich ihn anflehte, endlich damit aufzuhören.

Er hörte damit auf.

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Für Herrn Wortmann in Schwarz/Weiß.
:-)

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Für Frau BbDüM.
:-)

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26
Jun
09

Die Zeit

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Phasen

Als sie ihn erwartete
war Rosenaufgang
sie hielt den Sommer
in der Hand

Als er nicht kam
zählte sie bis hundert
bis tausend
bis unendlich

Als er kam
war sie eine Statue
mit tauben Augen
abgehaunem Mund

Rose Ausländer

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Wenn man erst beginnt, die Dinge als gegeben hinzunehmen, ist es nicht mehr weit bis zur Genesung.

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Die Zeit ist eine Zauberin.
Ohne den kleinsten Wimpernschlag schenkt sie Sekunde um Sekunde, Minute für Minute, Stunde um Stunde. Aus Tagen werden Wochen und ehe man es sich versieht, ist ein Jahr vorüber.
Sie macht kein großes Aufheben darum.

Hat man Glück, meint sie es gut. Dann lässt sie das Ding in der Brust nicht zu Stein werden. Meistens jedoch kümmert es sie nicht.

23
Jun
09

Anfrage

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Liebe Leserinnen und Leser.

Heute möchte ich mich mal mit einem besonderen Thema befassen und hoffe auf rege (An)Teilnahme.
:-)

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Also ihr Lieben. Folgende Frage habe ich an euch:

habt ihr schon mal was richtig Irres gemacht? Etwas, von dem ihr wusstet, dass es vielleicht nicht unbedingt erfolgversprechend sein kann? Etwas, bei dem sich nicht alle Risiken kalkulieren lassen? Etwas, das meinetwegen auch kostenintensiv ist und man eventuell das Geld auch gleich zum Fenster hinaus werfen sollte? Etwas, das auch unvernünftig ist? Und habt es dennoch getan? Einfach, weil es euch wichtiger als alles andere war?

Dann bitte, ihr Lieben, erzählt mir eure Geschichten!
Danke!

23
Jun
09

Der Morgen danach.

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Am Morgen danach hat man einen schweren Kopf und nebulöse Gedanken.
Und schließlich beginnt man mit den “Aufräumarbeiten”. Für die Seele. Die Empfindsame.

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Am Tag, als ich außerhalb der mir selbst auferlegten Mauern die Krawalle hörte, zog ich mich noch mehr in das schützende Innere des Gebäudes zurück.
Meine Illusion und die gewählte Einsamkeit fanden hier neue Nahrung. Es störte mich nicht, dass die Räume im Dunkeln lagen, meine Augen hatten sich bereits daran gewöhnt.

Damals, als ich noch am Leben war, wurde es zur Notwendigkeit, tagtäglich meine Augen mit einer Sonnenbrille zu schützen. Alles Licht war mir zu grell.
Überall war dieses Licht. Es setzte sich in meinen Kopf und nahm mir die Möglichkeit zum Denken. Es saß in meinen Augenhöhlen und sah durch meine Augen, was immer es auch sehen wollte. Es saß in den Ohren, quoll daraus hervor, flüsterte mir von außen, von innen, von überall Dinge zu, die zu hören mir schwer fiel. Dinge, die mich verwirrten, die mich anders handeln ließen, als ich willens war. Es saß in meinen Hirnwindungen und ließ mich ins Nichts fallen. Das Nichts hinderte mich am essen, am trinken und am schlafen. Am Leben.
Es verschaffte mir ein hässliches Gesicht.
Es schlängelte sich als rotes und schwarzes Gebilde von meinem Kopf.
Es fiel in mein Gesicht und war überall.
Das Licht war zu grell und meine schützende Brille zu durchsichtig.
Mit diesen bösen Augen und dem hässlichen Gesicht saß ich meiner Cousine gegenüber. Ich saß ihr überflüssigerweise gegenüber und betrachtete überflüssigerweise ihre neue Frisur. Überflüssigerweise erwähnte sie ständig den Meister der neuen Haarkreation. Ich spürte einen Luftzug und an mir vorbei huschten zwei weitere langbeinige, fremde Cousinen, die überflüssigerweise ebenso überflüssiges Geflüster von sich gaben.
Sie waren überflüssigerweise auf den Punkt gebracht.
Auf Bein und Hintern.
Auf Mund und Augenaufschlag.
Auf unschuldige Raffinesse, auf Verführ- und Verfügbarkeit.
Auf falsche Eleganz.

Ich wurde den Beobachtungen überdrüssig und zeichnete im ewigen Dunkel Spiegel.

21
Jun
09

ABC – Projekt – F

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Buchstabe “F” – wie FAZIT

Und so verbringt man ein weiteres Leben im ewigen Eis, erzählt Legenden und wirft den Lauschenden ab und an eine brennende Fackel zu.

20
Jun
09

Steine

Mir war bisher gar nicht so richtig klar, wie schön doch Steine sind.

Es ist nicht so, dass ich keinen Blick dafür habe, wenn ich bspw. am Meer bin. Ständig bin ich auf der Suche nach glatten, weißen Steinen und Hühnergöttern. Und- wie ich an anderer Stelle schon bemerkte – finde ich schon ab und an auch einen sogenannten Donnerkeil.
Heute Vormittag allerdings besuchte ich mit meiner Ma eine Mineralienausstellung in der Bergstadt Freiberg. Erstaunlich, was die Natur zustande bringt. Was unter der unauffälligen Oberfläche eines Steines alles zum Vorschein kommen kann. Und so glaube ich, dass ich zukünftig nicht nur am Meer Steine sammeln werde. Doch schaut selbst.
:-)

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… und natürlich musste ich zumindest einen Ammonit mit nachhause nehmen und ihn zu den anderen Steinen stellen.
:-)

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